Paula Modersohn-Becker (1876 – 1907) war eine der großen, singulären Künstlerinnen der Moderne. Mutig ging sie, allein auf sich gestellt, als Frau ihren Weg – lernte Paris und seine Kunst kennen und wurde mit ihren intensiven und ausdrucksstarken Bildern zu einer Wegbereiterin der deutschen Avantgarde.Entschlossen, allen Widerständen zum Trotz und voller Leidenschaft verfolgte Paula Becker Ende des 19. Jahrhunderts ihr Ziel, Malerin zu werden. Inspiration fand sie zunächst in der Künstlerkolonie Worpswede, wo sie ihren späteren Mann Otto Modersohn kennenlernte. Ihr künstlerischer Dreh- und Angelpunkt aber war Paris, die damalige Weltstadt der Kunst. In mehreren anregenden Aufenthalten lernte sie dort die aktuelle französische Malerei kennen. Uwe M. Schneede, einer der besten Kenner von Paula Modersohn-Beckers Werk, zeigt in seiner umfassenden Monographie, wie die Künstlerin diese wichtigen Eindrücke in eine eigene Bildsprache umsetzte. Als sie 1907 im Alter von nur 31 Jahren starb, hatte sie mit ihrem bedeutenden Œuvre die kurze Epoche zwischen dem Alten und dem Neuen, dem 19. und dem 20. Jahrhundert, künstlerisch wesentlich geprägt und den deutschen Avantgarden den Weg geebnet. Heute steht sie paradigmatisch für die erste Generation von selbständigen, mutigen Malerinnen der Moderne.
Uwe M. Schneede Bücher






Als erste der großen avantgardistischen Bewegungen im 20. Jahrhundert führte der Surrealismus das Medium Fotografie in die künstlerische Praxis ein. Zu den Gründern des Surrealismus gehörte 1924 in Paris ein Fotograf - J. A. Boiffard -, zu seinen Mitgliedern zählten Fotografen wie Man Ray, Eli Lotar sowie die erst in den letzten Jahren wiederentdeckten Claude Cahun und Dora Maar. Auch bildende Künstler wie René Magritte, Salvador Dalí und Hans Bellmer nutzten das noch relativ junge Medium. Die Fotografie leistete einen wesentlichen Beitrag zur surrealistischen Ästhetik, denn sie vermochte es, die 'Begierde im Blick' zum Bild werden zu lassen: Metamorphosen, Fetischisierung, Geschlechtertausch, Skandalisierung und Wahnbilder gerieten in den Fokus. Auch wurden neue Möglichkeiten des Einsatzes von Fotografie in den Romanen und Zeitschriften der Surrealisten entwickelt. Großzügig bebildert und mit Kennerschaft verfasst, gibt der Band einen breiten Überblick über die Fotografie des Surrealismus, die zwischen 'künstlerischer' Ernsthaftigkeit, Witz, Ironie, Schrecken, Schock und Skandal changiert. Die vorgestellten Fotografen und Künstler (Auswahl): Rogi André, Hans Bellmer, Jacques-André Boiffard, Brassaï, Claude Cahun, Salvador Dalí, Eli Lotar, Dora Maar, René Magritte, Paul Nougé, Man Ray, Maurice Tabard, Raoul Ubac Ausstellung: Hamburger Kunsthalle 11.3.-29.5.2005
George Grosz
- 216 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Kunst des Surrealismus
- 263 Seiten
- 10 Lesestunden
Statt 29,90 € jetzt nur noch 12,95 € Die Ikonen der surrealistischen Malerei sind allgemein bekannt: die überraschenden, oft verstörenden Werke von Max Ernst , René Magritte oder Salvador Dalí , die den Betrachter in fremde Welten entführen. Doch kaum jemandem ist bewußt, daß der Surrealismus weit mehr umfasst: insbesondere die Literatur, aber auch Film, Fotografie und Skulptur. Klar, anschaulich und mit Blick auf das Wesentliche erzählt Uwe M. Schneede die Geschichte der bedeutendsten und wirkungsvollsten künstlerischen Bewegung des 20. Jahrhunderts. Er verknüpft dabei auf eindrucksvolle Weise die Entwicklung der surrealistischen Kunst mit Einblicken in die politischen, weltanschaulichen und kulturrevolutionären Vorstellungen der Bewegung. Wo die Ursprünge des Surrealismus liegen, wie das Unbewußte spielerisch in automatischen Schreib- und Zeichenverfahren sowie mit Hilfe von Traumprotokollen erkundet wurde, welche besonderen künstlerischen Techniken die Surrealisten erfanden und warum die Fotografie eine so wichtige Rolle spielte - all das und vieles mehr erfährt man in diesem höchst anregenden Buch.
Paula Modersohn-Becker
- 239 Seiten
- 9 Lesestunden
Paula Modersohn-Becker (1876?1907) war eine der großen, singulären Künstlerpersönlichkeiten der Moderne. Mutig ging sie, allein auf sich gestellt, ihren Weg ? lernte Paris und seine Kunst kennen und wurde mit ihren intensiven und ausdrucksstarken Bildern zu einer Wegbereiterin der deutschen Avantgarde. 0Entschlossen, allen Widerständen zum Trotz und voller Leidenschaft verfolgte Paula Becker Ende des 19. Jahrhunderts ihr Ziel, Malerin zu werden. Inspiration fand sie zunächst in der Künstlerkolonie Worpswede, wo sie ihren späteren Mann Otto Modersohn kennenlernte. Ihr künstlerischer Dreh- und Angelpunkt aber war Paris, die damalige Weltstadt der Kunst. In mehreren anregenden Aufenthalten lernte sie dort die aktuelle französische Malerei kennen. Uwe M. Schneede, einer der besten Kenner von Paula Modersohn-Beckers Werk, zeigt in seiner umfassenden Monographie, wie die Künstlerin diese wichtigen Eindrücke in eine eigene Bildsprache umsetzte. Als sie 1907 im Alter von nur 31 Jahren starb, hatte sie mit ihrem bedeutenden Œuvre die kurze Epoche zwischen dem Alten und dem Neuen, dem 19. und dem 20. Jahrhundert, künstlerisch wesentlich geprägt und den deutschen Avantgarden den Weg geebnet.
Ich!
Selbstbildnisse in der Moderne
Im Selbstporträt verkörpert sich programmatisch das Grundwesen der Moderne. Wie das christliche Altarbild im Mittelalter oder die Landschaft in der Romantik stellt das Selbstporträt das neue symbolhafte Thema in der Kunst des 20. Jahrhunderts dar. Der renommierte Kunsthistoriker Uwe M. Schneede erzählt mit dieser ersten Überblicksdarstellung versiert und kenntnisreich eine Geschichte der modernen Kunst am Beispiel der persönlichsten aller Kunstgattungen. Autonome Selbstbildnisse sind keine Erfindung der Moderne; sie tauchen bereits in der Renaissance auf. Doch erst im 20. Jahrhundert rückte die Gattung in den Mittelpunkt und wurde zum zentralen Anliegen der Künstlerinnen und Künstler. Zunächst ging es bei Künstlern wie Vincent van Gogh, Edvard Munch, Käthe Kollwitz oder Paula Modersohn-Becker um eine schonungslose Selbstanalyse. Ab 1960 gerät der eigene Körper als Akteur in den Blick, etwa bei Bruce Nauman, Cindy Sherman, Marina Abramovic oder Joseph Beuys. Uwe M. Schneede schildert eindrucksvoll, wie sich über einen Zeitraum von 100 Jahren die inhaltlichen und formalen Beweggründe immer wieder paradigmatisch verändert haben. Diese Überblicksdarstellung bietet eine andere Geschichte der modernen Kunst, die das Selbstporträt als programmatisch für die Moderne betrachtet.
Max Ernst
- 216 Seiten
- 8 Lesestunden
Umfassende Gesamtdarstellung und Würdigung des visionären Surrealisten. Max Ernst (1891 - 1976) gehört zu den vielseitigsten Künstlern der Moderne. Nach seinen Anfängen als Dadaist in Köln wurde er bald zu einem der Pioniere des Surrealismus in Paris. Als fortwährender Entdecker neuer Figuren, Formen und Techniken hat sich Max Ernst auch später ständig weiterorientiert. Dabei hat er ein einzigartiges Werk geschaffen, dessen Entwicklung vom bewegten Leben und den wechselnden Aufenthaltsorten des Künstlers in Europa und Amerika mitgeprägt ist. Sein Erfindungsreichtum im Umgang mit Bild- und Inspirationsquellen, die Brüche zwischen Werkphasen und der Wechsel der Themen beeindrucken. Die Publikation zeigt das OEuvre des Künstlers in seinem gesamten Reichtum anhand einer exemplarischen Auswahl von rund 190 Gemälden, Zeichnungen, Collagen und Skulpturen, die den Werkprozess zwischen Rückgriffen auf Vergangenes, dem damaligen politischen Zeitgeschehen und einem visionären Blick in die Zukunft erlebbar machen.
Die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert
Von den Avantgarden bis zur Gegenwart
- 342 Seiten
- 12 Lesestunden
Was muß ich kennen, um die Kunst des 20. Jahrhunderts zu überblicken? Was muß ich wissen, um sie zu verstehen? Klar und anschaulich schildert der renommierte Kunsthistoriker Uwe M. Schneede in 22 Schritten den Weg der Kunst von den Avantgarden bis zu den Medienkünsten der Gegenwart. Die Figur des genialen Künstlers, der mit seinen Schöpfungen eine Epoche prägt, sowie die radikalen stilistischen Umbrüche sind Konstanten dieser Zeit. Malerei und Plastik haben gezeigt, dass Wirklichkeit nicht die schlechteste Grundlage der Kunst ist, während Künstler sich auch vollständig von der Realität lösen. Trotz der Feier der Malerei und des Erhabenen holen viele Künstler gezielt Alltagsobjekte in ihr Werk. Diese faszinierende Vielfalt der Kunst, die alles probiert und erlaubt, wird von Schneede anschaulich dargestellt. Er spannt den Bogen von den frühen Avantgarden in Frankreich, Deutschland und Russland über die Nachkriegszeit, als die USA die Szene betrat, bis zur Medienkunst der Gegenwart. In 22 klar gegliederten Kapiteln dokumentiert er die Bewegungen vom Spätimpressionismus bis zur Postmoderne und portraitiert charismatische Figuren wie Marcel Duchamp, Joseph Beuys und Bruce Nauman. Dabei räumt er mit der Vorstellung des Fortschritts in den Künsten auf und vermittelt so die Grundlagen für das Verständnis einer Kunst, die am Jahrhundertbeginn angetreten war, „eine neue Welt zu erschaffen“. Über 130 ausführlich erläuterte Abbildungen be
Die Kunst der klassischen Moderne
- 132 Seiten
- 5 Lesestunden


