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Claudia von Werlhof

    Claudia von Werlhof ist eine Gelehrte, deren Werk sich mit den tiefgreifenden Krisen der modernen Zivilisation auseinandersetzt und alternative Perspektiven bietet. Ihre Schriften analysieren kritisch zeitgenössische soziale und wirtschaftliche Systeme. Werlhof deckt die verborgenen Mechanismen von Macht und Ungleichheit auf, die unser Leben prägen. Ihre Prosa ist anregend und fordert die Leser auf, radikale gesellschaftliche Umwälzungen in Betracht zu ziehen.

    Vom Diesseits der Utopie zum Jenseits der Gewalt
    West-End
    Väter des Nichts
    Herren-Los
    Mutter-Los
    Die Verkehrung
    • Die Verkehrung

      Das Projekt des Patriarchats und das Gender-Dilemma

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Gesellschaft, in der wir heute leben, ist als modernes Patriarchat organisiert. Eine weitgehende Verkehrung aller Verhältnisse bestimmt das Leben in Natur und Gesellschaft. Nicht das irdisch Lebendige, das Geborene und seine Entfaltung und Erhaltung stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern dessen Zerstörung, Transformation und Verkehrung in ein künstlich Gemachtes, ein Ersatz-„Leben“. Wissenschaft und Politik ignorieren bzw. tabuisieren Debatten über Mütter, den Leib, Frauen und Natur. Aus der Kritik daran entwickelt Claudia von Werlhof die vorliegende „Kritische Patriarchatstheorie“.

      Die Verkehrung
      5,0
    • Herren-Los

      • 401 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Herrschaft ist ein Tabu. Uberall wird sie als selbstverstandlich vorausgesetzt. Dabei ist sie selbst- und weltzerstorerisch. Gab/gibt es -herrenlose- Verhaltnisse? Wie sind sie, und wie gelangen wir (wieder) dahin? Ist es der Herren Los, wieder zu verschwinden? Diese Themen der Tagung -Herrschaft, Erkenntnis und Lebensform- 1991 in Tirol gaben die ersten Anregungen zu diesem Buch. Sind Matriarchate herrschaftsfreie Gesellschaften? Was geschah mit der Erinnerung an Herrschaftsfreiheit, der Tradition strafloser Konfliktlosungen, dem Zusammenhang von Geist und Natur und der Eigenmachtigkeit des weiblichen Leibes? Erst die Systematisierung von Herrschaft ist ein Problem: -dichotomes Denken-, mannliche Usurpation des Gebarens und Erziehung zur Zerstorungsfahigkeit. Gibt es Wege aus dem Herrschaftssystem?: die Subsistenzperspektive und eine dissidente Geisteshaltung."

      Herren-Los
    • Väter des Nichts

      Zum Wahn einer Neuschöpfung der Welt. Band 1: Antike bis Neuzeit

      • 700 Seiten
      • 25 Lesestunden
      Väter des Nichts
    • West-End

      • 261 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Als Alternative zum 'kapitalistischen Patriarchat' mit seinen hierarchischen, natur- und lebensfeindlichen Strukturen orientiert die Autorin auf eine egalitäre, naturkooperierende und lebensorientierte 'matriarchale' Zivilisation. Vor diesem Hintergrund diskutiert sie die neoliberale Globalisierung und ihre objektiven Grenzen, eine neuartige Definition des Kapitalismus mit patriarchaler 'Tiefenstruktur', den Charakter der Moderne als eines 'alchemistischen Systems' und Alternativen, die vor allem an der Peripherie des 'modernen Weltsystems' bereits entstehen. Dem folgt die Auseinandersetzung mit einem neuen, extrem patriarchalen und frauenfeindlichen christlichen 'Fundamentalismus'. Abschließend behandelt sie den inneren Konflikt der Frauenbewegung zwischen dem Aufstieg im und dem Ausstieg aus dem Patriarchat.

      West-End
    • Vom Diesseits der Utopie zum Jenseits der Gewalt

      Feministisch-patriarchatskritische Analysen - Blicke in die Zukunft?

      • 214 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Dieses Buch behandelt die Entwicklung von der feministischen Kapitalismus- und Patriarchatskritik zum Begriff der Moderne als globalem System des kapitalistischen Patriarchats bis zur Entstehung der interdisziplinären Kritischen Patriarchatstheorie als neuem Meta-Paradigma. Es beleuchtet zudem die Entwicklung eines neuen Patriarchatsbegriffs aus der Technikkritik: dem theologisch legitimierten Projekt einer männlichen Schöpfung aus Zerstörung als der Utopie einer Ersetzung von Mutter (und) Natur. Dabei weist es eine prognostische Qualität der Analysemethode aufgrund des Einschlusses der bisher unsichtbaren Gemachten, der Frauen, auf.

      Vom Diesseits der Utopie zum Jenseits der Gewalt
    • Der unerkannte Kern der Krise

      Die Moderne als Er-Schöpfung der Welt (mit CD)

      • 47 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Öl im Golf von Mexiko, die Kernschmelze in Fukushima, der Vormarsch der Gentechnik und die Vielzahl an Kriegsgebieten verdeutlichen die systematische Bedrohung unserer Lebensbedingungen. Diese Krise ist nicht nur ein allgemeines Krisengerede, sondern offenbart das utopische patriarchale Projekt, das Zerstörung als Grundlage für eine vermeintliche „Neu-Schöpfung“ betrachtet. Diese perverse, „alchemistische“ Logik ist mit Heils- und Erlösungserwartungen verknüpft und blendet die Vernichtung des Natürlich-Geborenen aus, was zu einem kollektiven Unbewusstsein führt. Der Fokus liegt auf dem von Menschen Geschaffenen, während die Zerstörung der Welt absichtlich als Voraussetzung für eine „bessere Welt“ angesehen wird. Diese moderne Irrationalität zeigt sich auch in Verbesserungsvorschlägen und Reformen, die fälschlicherweise annehmen, dass eine neue, bessere Welt ohne die gleichzeitige Abschaffung patriarchaler Strukturen möglich sei. Das Patriarchat ist ein organisierter, globaler Krieg gegen das Leben und dessen Religion. Die Form einer Bewegung, die eine neue Zivilisation aufbaut, bleibt ungewiss, doch sie muss sich grundlegend von dem unterscheiden, was wir bisher gekannt haben. Erste Ansätze einer solchen Veränderung sind bereits spürbar.

      Der unerkannte Kern der Krise
    • Beiträge zur Dissidenz - 27: Kann es eine «neue Erde» geben?

      Zur «Kritischen Patriarchatstheorie» und der Praxis einer postpatriarchalen Zivilisation

      • 404 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Der Band bietet die Darstellung, Anwendung und Weiterentwicklung des interdisziplinären Paradigmas der «Kritischen Patriarchatstheorie». Diese basiert auf neuen Begriffen von Patriarchat und Zivilisation sowie einer Technikkritik des Patriarchats als «alchemistischer» Utopie, die zurzeit scheitert. Der Ansatz bezieht die «Tiefenstruktur» des heutigen globalen «kapitalistischen Patriarchats» in die Analyse der laufenden Zivilisationskrise ein. Es ist der bisher einzige Ansatz, der systematisch die Genese dieser Krise aus der kriegerisch-religiösen Logik einer «Schöpfung aus Zerstörung» erklären kann. Als «Militär-Alchemie» macht diese inzwischen auch vor dem Planeten selbst nicht halt, bleibt aber kollektiv unausgesprochen. Die Indigenen-Bewegungen und die moderne Matriarchatsforschung zeigen u. a. Wege in eine alternative Zivilisation auf.

      Beiträge zur Dissidenz - 27: Kann es eine «neue Erde» geben?