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Roman Sandgruber

    20. Februar 1947
    Roman Sandgruber
    Bittersüße Genüsse
    Strom der Zeit
    Illustrierte Geschichte Österreichs
    Rothschild
    Frauensachen - Männerdinge
    Reich das Mondäne sein Wien um 1910
    • Wien nach der Jahrhundertwende: Etwa tausend Wiener Familien, die Reichsten der Reichen, bilden die Spitze der Gesellschaft. Es ist eine exklusive Welt, die einen mondänen Lebensstil pflegt. Man trifft sich am Tennisplatz und beim Derby im Prater, diniert im Sacher und verbringt den Winter in Abbazia. Die Herren tragen feinen Zwirn, ihre eleganten Frauen Mode aus Paris. Sie heißen Rothschild, Wittgenstein oder Krupp, leiten Banken, handeln mit Holz und Kohle oder genießen als Rentiers ihre enormen Einkünfte. Reichtum, so zeigt Roman Sandgruber in seinem großartigen Porträt dieser Wiener Eliten, wurde seither nie mehr so unverhüllt zur Schau gestellt wie um 1910: mit riesigen Villen, vielen Dienstboten, großen Autos, luxuriösen Reisen. Gleichzeitig war die Einkommensungleichheit so extrem wie nie. Eine Traumzeit für Millionäre und eine rauschhafte Zeit vor dem Untergang der Habsburgermonarchie.

      Reich das Mondäne sein Wien um 1910
      4,7
    • Frauensachen - Männerdinge

      • 415 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Es ist der Gebrauch von Dingen und Sachen, der die Menschen zu Menschen machte. Diese Dinge und Sachen aber sind über viele Epochen hinweg nicht beiden Geschlechtern gleich zugänglich gewesen. Männer durften andere Nahrungsmittel essen als Frauen, Frauen mussten andere Kleider tragen als Männer: Wer was besitzt oder nutzt ist auch eine Frage des Geschlechts.

      Frauensachen - Männerdinge
      4,0
    • Rothschild

      Glanz und Untergang des Wiener Welthauses

      Die Nachkommen von Mayer Amschel Rothschild erobern die europäische Finanzwelt: Salomon Rothschild steigt im Vormärz zum führenden Bankier Österreichs auf, Sohn Anselm Salomon gründet die Creditanstalt, Enkel Albert ist der reichste Mann Europas. Die Rothschilds werden zu Freiherren und Baronen, finanzieren Staaten, Kriege, Fabriken und den Eisenbahnbau, sind Mäzene und Sammler. Das »Welthaus Rothschild« besitzt bis 1914 die größte Bank der Welt. Gestützt auf umfangreiche Recherchen im Londoner Rothschild-Archiv zeichnet Roman Sandgruber ein meisterhaftes Bild vom Aufstieg der Familie und dem Schicksal ihres österreichischen Zweigs. Er schildert Geschäfte und Transaktionen, Skandale und Dramen und lässt die einzigartige Erfolgsgeschichte dieser jüdisch-großbürgerlichen Familie wieder lebendig werden. Die Rothschilds›› Mayer Amschel Rothschild – Der Millionär aus dem Ghetto›› Salomon Rothschild – Der Bankier der Heiligen Allianz›› Anselm Rothschild – Der König der Gründerzeit›› Albert Rothschild – Der reichste Mann Europas›› Louis Rothschild – Der gestürzte Kapitalist

      Rothschild
      4,2
    • Lenzing

      Anatomie einer Industriegründung im Dritten Reich

      • 476 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Die Wirtschaftsgeschichte der NS-Zeit in Oberösterreich ist durch eine Reihe großer Unternehmensgründungen geprägt. Gerade für die Zeit des Nationalsozialismus mit der engen Verschränkung von Staat, Partei und Wirtschaft, mit der öffentlichen Gründungstätigkeit, den staatlichen Zwangsmaßnahmen und dem allgegenwärtigen Überwachungsstaat erweist sich eine unternehmensgeschichtliche Fallstudie als erfolgversprechender Weg: Die Standortsuche in einem alten Industrieraum, die Enteignung der jüdischen Vorbesitzer, der überstürzte Aufbau ohne Rücksicht auf die Kosten, die hervorbrechende Korruption, der „Zellwollimperialismus“, die Netzwerke der Führungsebene, der Einsatz von Zwangsarbeit, das Frauenkonzentrationslager, die Ernährungsversuche mit der „Biosynwurst“ in Mauthausen, der abschließende Verteilungskampf um das Erbe und um die Weiterführung. Dass aus dem Chaos des Kriegsendes in Lenzing eine unternehmerische Erfolgsgeschichte werden konnte, ist nicht nur der Lage in der amerikanischen Besatzungszone und der ausländischen Hilfe zu danken, sondern war auch mit einem harten Sanierungskurs und dem fast völligen Ausscheiden der damaligen Aktionäre verbunden. 1949 waren die grundlegenden Maßnahmen getroffen, war die alte Zellstoff- und Papierfabrik war restituiert. Das Lenzinger Wirtschaftswunder konnte beginnen.

      Lenzing