Schwarze Genesis
- 238 Seiten
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Der erste Aufenthalt von Marcel Griaule bei den Dogon, einem Volk von Bauernkriegern in Westafrika, führte zu einer langen Reihe von Arbeiten. Um die gewonnenen Erkenntnisse zu überprüfen und zu bestätigen, unternimmt der Wissenschaftler 1946 eine neue Mission. Durch die Erzählungen des alten blinden Jägers Ogotemmeli wird ihm ein bisher unbekannter Aspekt der Dogon-Kultur offenbart: eine Kosmogonie, eine symbolische Sicht auf das Universum und ein organisiertes Verständnis von Person und Wort, die neuen Perspektiven für eine ganze Generation von Ethnologen eröffnen. Durch den faszinierenden Bericht dieser dreiunddreißig Tage dauernden Gespräche vermittelt "Gott des Wassers" das außergewöhnliche Reichtum einer lebendigen Kosmogonie. Marcel Griaule, geboren 1898 und gestorben 1956, zählt zu den bedeutendsten Ethnologen des 20. Jahrhunderts. Nach seiner ersten Mission in Äthiopien 1927 und der Genehmigung eines speziellen Gesetzes für die berühmte Mission Dakar-Dschibuti 1931, verbrachte er zahlreiche Aufenthalte in verschiedenen Regionen Afrikas, insbesondere bei den Dogon.




