Vom "advocatus diaboli" über "heureka!" bis "veni vidi vici": Dieses kleine Lexikon griechischer und lateinischer Zitate ist für Laien wie für Kenner ein wahres Schatzkästchen.
Klaus Bartels Bücher






Heureka und Panta rhei, Alea iacta est und Carpe diem sind das meistzitierte, lebendigste Griechisch und Latein. Doch diese geflügelten Worte sind in aller Regel zugleich entflogene Worte, und sie tragen kein Ringlein am Fuß, auf dem Autor und Werk, Kapitel und Paragraph säuberlich verzeichnet wären. Das längst zum Standardwerk gewordene »Veni vidi vici« präsentiert gegen 500 geflügelte Worte, dazu rund 300 Stück ›Kleingeflügel‹ von ad hoc bis vice versa. Die Erläuterungen begnügen sich nicht mit Übersetzung und Stellennachweis; sie betten diese Zugvögel aus der griechischen und römischen Welt, in ihren ursprünglichen Zusammenhang ein und zeichnen ihre Prägungs- und Wirkungsgeschichte in der Antike, sozusagen Biotope und Flugrouten, in zahlreichen Zitaten nach. Klaus Bartels lädt Kenner und Freunde dieser buntgefiederten Gattung nicht nur zum Nachschlagen in der Not, sondern auch zum vergnüglichen Blättern ein: Nullus est liber tam malus, ut non aliqua parte prosit!
Jahrtausendworte in die Gegenwart gesprochen
- 199 Seiten
- 7 Lesestunden
„Streiflichter aus der Antike“ - das sind 70 ausgewählte Texte, die im Original in der Sonntagsbeilage der „Neuen Zürcher Zeitung“ erschienen sind. Klaus Bartels beleuchtet darin - immer punktuell - die Antike aus dem Blickwinkel der Gegenwart, vor allem aber die Gegenwart aus der Perspektive der Antike. Eine amüsante und kulturgeschichtlich interessante Lektüre!
Klausurtraining gesetzliche Schuldverhältnisse
Fälle und Lösungen
Die Fallsammlung enthält ausformulierte Lösungen vor allem zum Recht der ungerechtfertigten Bereicherung, zur Geschäftsführung ohne Auftrag und zum Deliktsrecht und trifft damit (auch in der Gewichtung) den typischen Bedarf von Prüfungskandidaten. Dem Leser wird freilich nicht nur die gutachtliche Bearbeitung vorgeführt, sondern zugleich der relevante Stoff in geeigneter Auswahl nähergebracht. Denn die gesetzlichen Schuldverhältnisse gelten mit Recht als schwieriger Stoff. Man denke an die bereicherungsrechtlichen Mehrpersonenverhältnisse, den tückischen § 817 Satz 2 BGB sowie an die berühmte Saldotheorie, ebenso an die tatbestandliche Ausdehnung der Geschäftsführung ohne Auftrag und schließlich an die Unschärfen in der Lehre von den Verkehrspflichten. All diese Komplikationen sorgen dafür, dass ein Schlüsselverständnis nicht ausreicht. Vielmehr müssen sich Studierende viele Probleme über mühsam angeeignetes Detailwissen erschließen. Dennoch setzen die hier vorgestellten Lösungen vor allem auf das »Verstehen« und haben so häufig eine recht kritische Sicht auf die Rechtsprechung.
Ein „Heureka!“ oder „Erkenne dich selbst!“, ein „Carpe diem!“ oder „Ceterum censeo“: jeder kennt diese gefl ügelten Worte – aber wer weiss, woher sie stammen? Viele sind ihrem Nistplatz vollends entfl ogen: Caesars „Alea iacta est“ meinte durchaus nicht, dass da ein Würfel „gefallen“ ist; das „Mens sana in corpore sano“ galt nicht den Turnern, sondern den Betern; das „Non scholae, sed vitae.“ hat sich genau ins Gegenteil verkehrt. In 49 Kapiteln von „Ab ovo. in medias res“ bis „Vita brevis, ars longa“ führt Klaus Bartels seine Leser ad fontes, zu den vergessenen Ursprungsstellen der bekanntesten Zitate. Zu seinem Nachschlagewerk „Veni vidi vici“ hat sich hier ein rechtes „Lesebuch“ gesellt, voller aufschlussreicher Durchblicke und vergnüglicher Aha-Erlebnisse, ein Buch für alle Freunde der Antike – und gerade für solche, die nicht fl ießend lateinisch träumen.
Was macht die Sau im Porzellanladen? Was hat der Raser mit dem Rasierapparat zu tun, und wie fand das Asyl in unserer Sprache Zuflucht? Wörter haben wie wir Menschen ihr eigenes unverwechselbares Leben mit allem Auf und Ab. Und wie die Sau (lat. porcus) es bis in die Meissener Porzellanmanufaktur geschafft hat, haben Hunderte und Tausende Wörter ihre abenteuerlichen, „zukunftsträchtigen“ Wege aus der Antike in die Gegenwart gefunden. Im vierten Band seiner ebenso amüsanten wie aufschlussreichen Wortgeschichten präsentiert Klaus Bartels erneut 77 geschliffene Essays, in denen er jahrtausendealte Wörterfährten verfolgt und beim Leser für so manches Aha-Erlebnis sorgt.



