Bookbot

Klaus Bartels

    19. Februar 1936 – 2. April 2020
    Göttin Gold und Grizzly
    Jahrtausendworte in die Gegenwart gesprochen
    Eulen aus Athen
    Wie Berenike auf die Vernissage kam: 77 Wortgeschichten
    Veni, vidi, vici
    Veni, vidi, vici
    • Die Fallsammlung enthält ausformulierte Lösungen vor allem zum Recht der ungerechtfertigten Bereicherung, zur Geschäftsführung ohne Auftrag und zum Deliktsrecht und trifft damit (auch in der Gewichtung) den typischen Bedarf von Prüfungskandidaten. Dem Leser wird freilich nicht nur die gutachtliche Bearbeitung vorgeführt, sondern zugleich der relevante Stoff in geeigneter Auswahl nähergebracht. Denn die gesetzlichen Schuldverhältnisse gelten mit Recht als schwieriger Stoff. Man denke an die bereicherungsrechtlichen Mehrpersonenverhältnisse, den tückischen § 817 Satz 2 BGB sowie an die berühmte Saldotheorie, ebenso an die tatbestandliche Ausdehnung der Geschäftsführung ohne Auftrag und schließlich an die Unschärfen in der Lehre von den Verkehrspflichten. All diese Komplikationen sorgen dafür, dass ein Schlüsselverständnis nicht ausreicht. Vielmehr müssen sich Studierende viele Probleme über mühsam angeeignetes Detailwissen erschließen. Dennoch setzen die hier vorgestellten Lösungen vor allem auf das »Verstehen« und haben so häufig eine recht kritische Sicht auf die Rechtsprechung.

      Klausurtraining gesetzliche Schuldverhältnisse2018
    • Ein „Heureka!“ oder „Erkenne dich selbst!“, ein „Carpe diem!“ oder „Ceterum censeo“: jeder kennt diese gefl ügelten Worte – aber wer weiss, woher sie stammen? Viele sind ihrem Nistplatz vollends entfl ogen: Caesars „Alea iacta est“ meinte durchaus nicht, dass da ein Würfel „gefallen“ ist; das „Mens sana in corpore sano“ galt nicht den Turnern, sondern den Betern; das „Non scholae, sed vitae.“ hat sich genau ins Gegenteil verkehrt. In 49 Kapiteln von „Ab ovo. in medias res“ bis „Vita brevis, ars longa“ führt Klaus Bartels seine Leser ad fontes, zu den vergessenen Ursprungsstellen der bekanntesten Zitate. Zu seinem Nachschlagewerk „Veni vidi vici“ hat sich hier ein rechtes „Lesebuch“ gesellt, voller aufschlussreicher Durchblicke und vergnüglicher Aha-Erlebnisse, ein Buch für alle Freunde der Antike – und gerade für solche, die nicht fl ießend lateinisch träumen.

      Geflügelte Worte aus der Antike2013
    • Was macht die Sau im Porzellanladen? Was hat der Raser mit dem Rasierapparat zu tun, und wie fand das Asyl in unserer Sprache Zuflucht? Wörter haben wie wir Menschen ihr eigenes unverwechselbares Leben mit allem Auf und Ab. Und wie die Sau (lat. porcus) es bis in die Meissener Porzellanmanufaktur geschafft hat, haben Hunderte und Tausende Wörter ihre abenteuerlichen, „zukunftsträchtigen“ Wege aus der Antike in die Gegenwart gefunden. Im vierten Band seiner ebenso amüsanten wie aufschlussreichen Wortgeschichten präsentiert Klaus Bartels erneut 77 geschliffene Essays, in denen er jahrtausendealte Wörterfährten verfolgt und beim Leser für so manches Aha-Erlebnis sorgt.

      Die Sau im Porzellanladen2008
    • Mit dem Begriff der 'Prothese' lassen sich die avancierten medizinischen wie kulturellen Techniken zur Körper- und Selbsterweiterung nicht länger fassen. Klaus Bartels orientiert sich an Flussers Konzept einer 'Leibkarte' und erschließt die immer noch unsicheren Terrains durch die Anwendung einer erweiterten 'Servonik' aufs Neue einer spannenden Lektüre.

      Cyborgs, Servonen, Avatare2005
    • Was hat eine Armbrust mit Tells Arm und Heldenbrust zu schaffen? Und was ein Osterspaziergang mit einem Debakel, eine Brezel mit einer Bratsche, die magere Diät mit den fetten Diäten, ein Restaurant mit einer Wiederaufbereitungsanlage, eine grüne Parkbank mit einem grauen Parkplatz, ein Spacewalk mit einem Weltraum-Spaziergang? Wie hat es eine Türangel zum Kardinal gebracht, und wie sind die Trüffeln zu Kartoffeln geworden? Die hier vorgelegte Sammlung enthält 77 neue 'Wortgeschichten' von ›Agenda‹ und ›Road-Map‹ bis ›Zukunft‹.

      Trüffelschweine im Kartoffelacker2003
    • In seinen amüsanten 'Wortgeschichten', die seit fast zwanzig Jahren im Feuilleton der 'Stuttgarter Zeitung' erscheinen, verfolgt Klaus Bartels die Beziehungskisten und Bedeutungssprünge eines quicklebendigen Wortes aus den Alten, 'toten' Sprachen bis in den modernen Euro-Wortschatz und die geläufige Alltagssprache. Apropos 'amüsant': Dahinter steckt ein vor Staunen aufgesperrtes Maul, lateinisch 'musellum', französisch 'museau'. Diese 'Wörterlebensläufe', halb Sprachgeschichte, halb Kulturgeschichte, stecken tatsächlich voller Überraschungen und Aha-Erlebnissen, und die geneigten Leser und Leserinnen seien gewarnt: Die Lektüre dieser Wortgeschichten könnte ihre Milz gefährden; in der Milz, griechisch 'splen', hat der 'Spleen' seinen Sitz.

      Wie die Murmeltiere murmeln lernten2001
    • Roms sprechende Steine

      • 307 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Das durchgehend zweisprachig angelegte Kompendium vereinigt etwa an die zweihundert Inschriften aus dem inneren Stadtbereich zwischen Porta del Popolo, Porta S. Paolo, Peterskirche und Lateranbasilika. Sie ist in vierzehn Spaziergänge von Inschrift zu Inschrift gegliedert. Ausgewählt wurden die historisch, religions-, kunst- und baugeschichtlich interessantesten Inschriften. Die ältesten stammen aus augusteischer Zeit, die jüngsten aus dem Heiligen Jahr 1983–1984; die meisten aus dem päpstlichen Rom seit der Renaissance. Der Autor hat alle Inschriften vor Ort transkribiert und seine so präzisen wie einfühlsamen Übersetzungen mit sachdienlichen Erläuterungen versehen.

      Roms sprechende Steine2000
    • Veni, vidi, vici

      Geflügelte Worte aus dem Griechischen und Lateinischen

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Heureka und Panta rhei, Alea iacta est und Carpe diem sind das meistzitierte, lebendigste Griechisch und Latein. Doch diese geflügelten Worte sind in aller Regel zugleich entflogene Worte, und sie tragen kein Ringlein am Fuß, auf dem Autor und Werk, Kapitel und Paragraph säuberlich verzeichnet wären. Das längst zum Standardwerk gewordene »Veni vidi vici« präsentiert gegen 500 geflügelte Worte, dazu rund 300 Stück ›Kleingeflügel‹ von ad hoc bis vice versa. Die Erläuterungen begnügen sich nicht mit Übersetzung und Stellennachweis; sie betten diese Zugvögel aus der griechischen und römischen Welt, in ihren ursprünglichen Zusammenhang ein und zeichnen ihre Prägungs- und Wirkungsgeschichte in der Antike, sozusagen Biotope und Flugrouten, in zahlreichen Zitaten nach. Klaus Bartels lädt Kenner und Freunde dieser buntgefiederten Gattung nicht nur zum Nachschlagen in der Not, sondern auch zum vergnüglichen Blättern ein: Nullus est liber tam malus, ut non aliqua parte prosit!

      Veni, vidi, vici1998
      3,0
    • „Wer gern den nicht selten verzwickten Wegen des Kulturaustauschs nachspürt, von denen unsere Sprache zeugt, wer die dort gespeicherte kollektive Erinnerung zu seiner eigenen zu machen wünscht oder wer bisweilen plötzlich stutzt und sich über die Lautgestalt oder Bedeutung eines Wortes wundert, das ihm bislang nie sonderlich aufgefallen ist: Sprachfreunde dieser Art kommen bei Bartels auf ihre Rechnung.“ Manfred Fuhrmann in der FAZ zu Klaus Bartels', „Wie Berenike auf die Vernissage kam. 77 Wortgeschichten“

      Wie der Steuermann im Cyberspace landete1998