Das Bedürfnis nach Stille ist zutiefst menschlich, wie spirituelle Praktiken in allen Religionen zeigen. In einer Welt, in der ständig kommuniziert wird, scheint es unmöglich, einfach zu schweigen. Die Schriftstellerin Anne D. LeClaire hat das Schweigen für sich zurückerobert und ermutigt andere, sich Auszeiten vom Alltag zu nehmen, um innere Ruhe und neue Kraft zu finden. Im Januar 1992 beschloss sie, einen ganzen Tag lang nichts zu sagen, und dieses Ritual ist seitdem Teil ihres Lebens: Zwei Tage pro Monat zieht sie sich aus dem Lärm des Alltags zurück, auch wenn Familie und Freunde anfangs befremdet reagierten. In ihrem Buch nimmt sie uns mit auf ihre Reise in die Stille und zeigt, wie bereichernd Zeiten des selbstgewählten Schweigens sein können. Wir lernen, Grenzen zu ziehen, Kontrolle abzugeben und den Dingen die richtige Bedeutung beizumessen. Wir erfahren, was es bedeutet, wirklich zuzuhören – sowohl unseren Mitmenschen als auch unserer inneren Stimme. Schweigen macht uns schöpferisch und eröffnet neue Zugänge zu anderen und zur Natur. Durch den Rückzug aus der Welt entsteht eine tiefere Bindung zu ihr. In einer poetischen Mischung aus Autobiografie und philosophischer Reflexion schildert LeClaire das Schweigen als großen Lehrmeister des Lebens.
Anne LeClaire Bücher
Diese Autorin taucht tief in die menschliche Erfahrung ein, mit Geschichten, die oft das Thema Stille und die Suche nach Ruhe in unserer hektischen Welt untersuchen. Ihre Prosa zeichnet sich durch einen scharfen Blick auf die Natur des Geschichtenerzählens und die Kraft von Erzählungen bei der Gestaltung unseres Lebens aus. Mit Wurzeln in einem traditionellen ländlichen Umfeld und doch mit Ambitionen, die weit darüber hinausreichen, bringt die Autorin eine einzigartige Perspektive auf die Komplexität menschlicher Verbindungen und innerer Landschaften. Ihre Arbeit lädt dazu ein, über Stille, Schöpfung und die wahre Bedeutung des Zuhörens nachzudenken.






Die Würfel sind gefallen - zumindest für Opal, die mit ihrem kleinen Sohn ein neues Leben beginnen will. Aber wo und wie? Opal würfelt - und ihr neues Zuhause soll dort sein, wohin sie drei Tankfüllungen bringen. Massachusetts. Als Opal ein verhängnisvolles Missgeschick passiert, läuft sie Gefahr, das Sorgerecht für Zack zu verlieren. Wäre da nicht ihre Nachbarin Rose, die ihr mit einer Notlüge aus der Patsche hilft.
Soleil Browne hat sich "überreden" lassen, an einem sensationellen Projekt des Bostoner Museum of Science, in dem sie arbeitet, teilzunehmen: "Traumgefilde". Soleil soll als erste öffentlich träumen. In einer Glaszelle, unter den Augen der Zuschauer, schläft sie mit Elektroden am Kopf, die die Gehirnströme in einen Computer füttern, der sie in Töne und Farben umsetzt - eine besondere Art von Multi-Media-Show. Ein beklemmender Psychothriller, dessen Spannung den Leser bis zum dramatischen Finale in Bann hält.
Das Haus der Sühne
- 316 Seiten
- 12 Lesestunden
Die Schwestern Sam und Libby sind 38 und 40 Jahre alt. Beide haben inzwischen gelernt, dass es im Leben immer anders kommt, als man denkt. Wer hätte zum Beispiel vermutet, dass Libby, der rebellische Teenager mit hochfliegenden Träumen, mit vierzig eine brave Hausfrau und Mutter von Zwillingen ist, während die einst angepasste Sam zur selben Zeit schon eine Scheidung hinter sich hat und dabei ist, sich eine berufliche Existenz als Tortenbäckerin aufzubauen? Seit sechs Jahren haben die beiden nicht miteinander gesprochen. Keiner weiß, was zwischen ihnen vorgefallen ist. Erst als Libby ernsthaft erkrankt, scheint etwas Bewegung in die erstarrte Beziehung zu kommen. Wird Sam über ihren Schatten springen?
Peter Thorpe sucht auf einer kleinen, verwunschenen Insel Zuflucht vor seiner tragischen Vergangenheit. Dort wird er herzlich empfangen und fühlt sich wie in einer Familie. Doch als er ein schockierendes Geheimnis entdeckt, plant er die Flucht, doch es ist bereits zu spät.
Der Motor sprang an. Sie wollte die Handtasche auf den Beifahrersitz legen. Erschrocken hielt sie die Luft an. Ihre Hand hatte etwas Weiches gestreift. Noch ehe Kate etwas wusste, wich sie instinktiv zurück. Sie wollte nicht hinschauen, sich nicht mit eigenen Augen überzeugen, dass ihre Ahnung richtig war. Dr gestreifte Kater - Aramis - lag wie im Schlaf zusammengerollt neben ihr. Er war tot, jemand hatte ihm das Genick gebrochen...



