In der Toskana sind die Nächte so dunkel und die Sommerabende so lau, daß sie einen zum Geschichtenerzählen verleiten. Seit Generationen versammeln sich die Toskaner an solchen Abenden und erzählen sich ihre alten Märchen - Geschichten von handfester Erotik und zarter Liebe, von kleinen Betrügereien und großen Begierden und von den Freuden des Alltags. Unter anderem geht es darum, was die Männer von den Frauen unterscheidet, wie einem Florentiner die Abenteuerlust verging, warum der März einunddreißig Tage hat, was man sich nicht wünschen soll und warum man auch einmal abwarten können muß.
Herbert Boltz Heidrun Vollmer Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Märchen aus dem alten Venedig
- 203 Seiten
- 8 Lesestunden
Diese Märchen legen ein wunderbares Zeugnis vom Witz und der Respektlosigkeit der Venezianer ab.
Märchen der Welt: Toskanische Märchen
- 217 Seiten
- 8 Lesestunden
Märchen der WeltIn ihrer Frische und Lebendigkeit, mit ihrer Erotik und Komik und mit ihrem sehr menschlichen Realismus spiegeln diese Märchen die Welt der toskanischen Bauern, Handwerker, Kaufleute und Aristokraten wider. Wir bewegen uns auf demselben uralten Kulturboden, der Boccaccios Decamerone hervorgebracht hat. Auch in den Volksmärchen wird die Hinwendung der Renaissance zu den menschlichen Maßstäben des Daseins spürbar.
Märchen der australischen Ureinwohner
- 142 Seiten
- 5 Lesestunden
Hrsg. u. übers. v. Boltz, Herbert Mitarb. Vollmer, Heidrun. 142 S. N.-A.
Mythos; Märchen; Naturreligion; Völkerkunde; Australien.