Diese Sammlung setzt bei »Volkslied« und »Volksmärchen« ein und reicht im übrigen vom Mittelalter über Klassik und Romantik, das 19. Jahrhundert und die Aufbrüche der Jahrhundertwende bis in die unmittelbare literarische Gegenwart.
Zum Jahresende hin kommt 'Herkules' als Disney-Zeichentrickfilm in die deutschen Kinos. Wer wissen will, was in der Hekules-Sage wirklich steht, kann die Geschichte von dem großen Kraftkerl der griechischen Mythologie hier nachlesen: die Geschichte von Herkules, der mit Vorliebe Sport trieb, mit Erfolg einen Löwen bekämpfte, einen Wegelagerer, der die Reisenden belästigte, lahmlegte und schließlich zu einer Dame kam, die ihn ungemein umstrickte. Im Nachwort schließlich werden die Taten des Herkules, die Nachwirkungen dieser heldenhaften Geschichte auf höchst vergnügliche Weise kommentiert und erläutert.
Nietzsche, Friedrich – Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur
197 Seiten
7 Lesestunden
Nietzsche hat sich selbst keineswegs als Gelegenheitsdichter verstanden, streng getrennt vom Philosophen. Vielmehr konnte er als Lyriker besonders auf die Problematik der eigenen Rede hinweisen, auf das Verhältnis von Originalität und Rolle, von Wahrheit und Dichtung, von Identität und Spiel. Und dabei fand er seinen eigenen lyrischen Ton: »Nicht das heroische Hochgebirge, nicht das hohe Pathos der ehrgeizigen Zarathustra-Figur, sondern das impressionistisch schillernde Licht des Meeres ist es, ... mit dem Nietzsche seinen ureigensten Tonfall findet«, so Mathias Mayer im Nachwort zu seiner Auswahlausgabe, die den ganzen lyrischen Nietzsche präsentiert – von den Anfängen bis zu Texten aus dem Nachlass.
„›Wann und wo beginnt die Moderne?‹ So der Titel des einleitenden Aufsatzes mit der These, daß man mit den Augen der programmatischen Moderne unseres Jahrhunderts weit in die Geschichte der Literatur zurückblicken kann; in diesem Sinne gilt es, Prämoderne ausfindig zu machen und in entsprechende Vergleichspositionen zu bringen. Das 17., 18. und 19. Jahrhundert offerieren dafür die unterschiedlichsten Paradigmata. Separate Aufsätze gelten ›Buchstabentausch und Fehlschreibe‹. Der Autor beschränkt sich aber nicht auf das Aufzeigen einer Vorgeschichte der Moderne, sondern legt mit Aufsätzen zur Bild- und Sprachenthemmung bei Paul Scheerbart und Carl Einstein, zu Hans Arps und Max Ernsts ›FataGAGA‹-Arbeiten etc. interessante Querschnitte durch die avantgardistische Moderne als solche und nimmt auch die aktuelle postmodernistische Perspektive auf.“
Wie die Künstler zuerst in Zürich und dann in Berlin, Hannover, Genf, Holland, New York, Köln und Paris sich Dada vorstellten bzw. Dada darstellten, führen Riha, Merte & Schäfer in einer wohl durchdachten Textauswahl (.) und in einem substanziellen Nachwort vor. Wir haben hier einen sehr handlichen kleinen Buchklumpen vor uns, der erfreulicherweise auch viele Abbildungen enthält, die rührend und sensationell Historizität wie Aktualität von Dada vorführen. Süddeutsche Zeitung