Der Adler und das Huhn
- 187 Seiten
- 7 Lesestunden
Leonardo Boff ist ein bedeutender Befreiungstheologe, dessen Werk sich tiefgehend mit Themen wie Menschenrechten, Ökologie und der Kritik sozialer Ungerechtigkeit auseinandersetzt. Seine Schriften zeichnen sich durch einen dringenden Ruf nach Würde für alle aus, insbesondere für die Unterdrückten und Marginalisierten. Boffs Ansatz, geprägt von einer lateinamerikanischen Perspektive, verbindet theologische Reflexion mit dringender Sozialethik. Sein kompromissloses Streben nach Gerechtigkeit hat ihn zu einem einflussreichen Intellektuellen und Verfechter der Menschenrechte weltweit gemacht.







In "Eine unmögliche Liebe: Die Wasserfälle am Iguaçú" wird die Geschichte der Kaingang-Indianer erzählt, die jedes Jahr ein Mädchen dem Bösen zur Heirat anbieten. Die schöne Naipí, Tochter eines Häuptlings, verliebt sich jedoch in den Krieger Taborß, was die Traditionen und das Böse herausfordert.
Veränderung beginnt im Kleinen und bei jedem Einzelnen, bei der Änderung unserer Haltung und unseres Verhaltens. Das Bild einer besseren Zukunft, das der weltberühmte Befreiungstheologe und Träger des Alternativen Nobelpreises Leonardo Boff entwirft, ist radikal, aber konkret und umsetzbar: Liebevolle Sorge füreinander und die Welt führt automatisch zu einer Abkehr vom Wahn des unbegrenzten Wachstums hin zu Frieden, Gerechtigkeit und Schutz der Umwelt. Ein neues, von Liebe und Respekt getragenes Menschenbild und eine Ökologie der Nachhaltigkeit, im Kleinen wie im Großen – das ist Boffs Vision einer neuen Achtsamkeit.