Bookbot

Horst-Eberhard Richter

    28. April 1923 – 19. Dezember 2011
    Lernziel Solidarität
    Die Krise der Männlichkeit in der unerwachsenen Gesellschaft
    Eltern, Kind und Neurose
    Wanderer zwischen den Fronten
    Moral in Zeiten der Krise
    Umgang mit Angst
    • Moral in Zeiten der Krise

      • 191 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Keine Schurkenstaaten, wir allein sind schuld an der fortdauernden Finanzkrise und der Klimabedrohung. Einer ratlosen Politik fehlen die moralischen Kräfte, die für soziale Gerechtigkeit und für Zukunftsvorsorge unentbehrlich sind. Barack Obama stiftet Hoffnung. Aber die kann er nicht als Erlöser, die können wir nur selbst durch Wiedererweckung der Werte erfüllen, die uns abhanden zu kommen drohen. Horst-Eberhard Richter, vom ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau als Analytiker und Therapeut des ganzen Landes bezeichnet, behandelt die großen Fragen, vor denen wir heute stehen. Die Lehre des Vaters der deutschen Friedensbewegung aus seiner reichen therapeutischen Erfahrung und Begegnungen mit Brandt, Gorbatschow, Sir Ustinov und vielen anderen lautet schlicht: Kein anderer Weg kann uns aus den Krisen herausführen als das Erstarken eines neuen moralischen Verantwortungsbewusstseins.

      Moral in Zeiten der Krise
      4,5
    • Eltern, Kind und Neurose

      Psychoanalyse der kindlichen Rolle

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Welche Kindheitserlebnisse sind es, die zu seelischen Erkrankungen und zu Störungen der Charakterentwicklung führen? In welchem Ausmaß und in welcher Weise können die Eltern kindliche Fehlreaktionen hervorrufen? Und umgekehrt: Können Eltern durch bestimmte erzieherische Maßnahmen die Entstehung von Neurosen bei ihren Kindern verhüten?

      Eltern, Kind und Neurose
      4,5
    • Horst-Eberhard Richter, ein bedeutender Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, analysiert klar und originell die Krise der Moderne. Er entwickelt seine Thesen aus "Der Gotteskomplex" weiter und beleuchtet das Misslingen einer gerechten Globalisierung, die anhaltende atomare Bedrohung und die Verdrängung destruktiver Massenbewegungen als unbewältigte Erbschaften des 20. Jahrhunderts. Spitzenforscher warnen vor der Ausbeutung eigener Errungenschaften im Dienste von Geld und Macht. Richter zeigt anhand von Schlüsselfiguren, wie das Ringen um innere Einheit oder Spaltung, Versöhnung oder Gewalt, sowie das Verständnis von Männlichkeit und Weiblichkeit von der Antike bis zur Gegenwart verlaufen ist. Er hinterfragt den Wandel von Gott-Haben zu Gott-Sein-Wollen und die Illusion, dass männliches, wissenschaftlich gestütztes Allmachtsstreben durch das Fehlen von Empfindsamkeit bei Frauen ausgeglichen werden könne. Diese Illusion ist geplatzt, und Frauen sind zu ebenbürtigen Rivalinnen geworden. Dennoch lassen sich Männer von Anführern wie George W. Bush täuschen, die mit Kriegen alte Ängste besiegen wollen. Auf allen Kontinenten haben sich Gruppen aus verschiedenen Ethnien, Nationen und sozialen Schichten zu einer neuen Bewegung zusammengeschlossen, die für einen alternativen solidarischen Fortschritt eintritt. Richter veranschaulicht, was sie antreibt und wie eine andere Welt möglich ist.

      Die Krise der Männlichkeit in der unerwachsenen Gesellschaft
      4,0
    • Gerade in einer Zeit, in der der Zeitgeist einer rücksichtslosen Ellenbogen-Mentalität huldigt, ist Richters Untersuchung über die Chancen, dem 'Lernziel Solidarität' näherzukommen, eine wichtige Orientierungshilfe. Richter geht davon aus, daß gesellschaftliche und politische Verhältnisse als ein Kontinuum bis in das Seelische eines jeden Menschen hineinragen und daß Anstrengungen zur gemeinsamen Umerziehung für die Durchsetzung und Sicherung gesellschaftlicher Verbesserungen unerläßlich sind.

      Lernziel Solidarität
      3,0
    • Horst-Eberhard Richter beschreibt die moderne westliche Zivilisation als psychosoziale Störung. Er analysiert die Flucht aus mittelalterlicher Ohnmacht in den Anspruch auf egozentrische gottgleiche Allmacht. Anhand der Geschichte der neueren Philosophie und zahlreicher soziokultureller Phänomene verfolgt er den Weg des angstgetriebenen Machtwillens und der Krankheit, nicht mehr leiden zu können. Die Überwindung des Gotteskomplexes wird zur Überlebensfrage der Gesellschaft und des modernen Menschen.

      Der Gotteskomplex
      3,9
    • Unter Moderation von A. Einstein treffen sich Koryphäen der Geistesgeschichte wie Freud, Buddha, Konfuzius, Platon u.a. zu einer Himmelskonferenz, um einen Ausweg über die sich anbahnende Katastrophe der Umwelt und der Herzen der Menschen zu finden.

      Als Einstein nicht mehr weiterwusste
      3,0