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Horst-Eberhard Richter Bücher






Welche Kindheitserlebnisse sind es, die zu seelischen Erkrankungen und zu Störungen der Charakterentwicklung führen? In welchem Ausmaß und in welcher Weise können die Eltern kindliche Fehlreaktionen hervorrufen? Und umgekehrt: Können Eltern durch bestimmte erzieherische Maßnahmen die Entstehung von Neurosen bei ihren Kindern verhüten?
Horst-Eberhard Richter beschreibt die moderne westliche Zivilisation als psychosoziale Störung. Er analysiert die Flucht aus mittelalterlicher Ohnmacht in den Anspruch auf egozentrische gottgleiche Allmacht. Anhand der Geschichte der neueren Philosophie und zahlreicher soziokultureller Phänomene verfolgt er den Weg des angstgetriebenen Machtwillens und der Krankheit, nicht mehr leiden zu können. Die Überwindung des Gotteskomplexes wird zur Überlebensfrage der Gesellschaft und des modernen Menschen.
Unter Moderation von A. Einstein treffen sich Koryphäen der Geistesgeschichte wie Freud, Buddha, Konfuzius, Platon u.a. zu einer Himmelskonferenz, um einen Ausweg über die sich anbahnende Katastrophe der Umwelt und der Herzen der Menschen zu finden.
VORVEROFFENTLICHTE ARBEITEN ZUM 35. KONGRESS DER INTERNATIONALEN PSYCHOANALYTISCHEN D. Uber Ichveranderungen, die Analysen unendlich machen. - I. Die endliche und die unendliche Analyse - 50 Jahre danach. - H. P. Die endliche und die unendliche Analyse im Ruckblick nach einem halben Jahrhundert. NACHTRAGE UND REFLEXIONEN ZU THEMEN DES HAMBURGER J. Uberlegungen zum Hamburger Kongress. - H. Die Ineinanderruckung (Telescoping) der Generationen. - H. P. Zur Identifikation und ihren Schicksalen. - R. R. 'Deutschland' und 'die Deutschen': Agieren von Phantasien und deren Entdeckung in der Selbstanalyse. - V. Psychoanalyse im Nationalsozialismus. - IPSO - Die Internationale Psychoanalytische Studien-Organisation. Ruckblick auf den 8. IPSO-Precongress. FREUD VORLESUNG, 6. Mai 1986 UNIVERSITAT P. Freud und der Vaterkomplex. IV. 151. BULLETIN DER INTERNATIONALEN PSYCHOANALYTISCHEN VEREINIGUNG.
Jahrbuch der Psychoanalyse
Beiträge zur Theorie und Praxis - Neuauflage in Vorbereitung
- 323 Seiten
- 12 Lesestunden
VORWORT: F.-W. Eickhoff reflektiert über die Vergangenheit und Zukunft des Herausgebers. KLINISCHE BEITRÄGE: Leon Wurmser beleuchtet die Psychoanalyse der Charakterperversion. Marilia Aisenstein diskutiert den Übergang von der Medizin zur Psychoanalyse und Psychosomatik. Claudia Frank bietet Überlegungen zu Giacomettis Skulpturen und dem analytischen Prozess. Hanna Segal erörtert den klinischen Nutzen des Todestriebkonzepts. THEORETISCHE BEITRÄGE: Michel de M'Uzan thematisiert die Vorstellung, tot zu sein. Rudolf Bensch analysiert die asymmetrische Beziehung zwischen Freud und Wittgenstein. Peter Kutter stellt Fragen zur Aggressivität, einschließlich primärer Destruktivität und Seelenmord. Helmut Hinz diskutiert die Rolle von Gegenübertragung und Abweichungen. Viveka Book untersucht 'Negative Capability' bei Keats und Bion. BEITRÄGE ZUR ZEITGESCHICHTE: Hans-Heinrich Otto bietet ein Editorial zu Miroslav Borecky, der die Themen Liebe und Hass in der Übertragung behandelt. PSYCHOANALYSE UND LITERATUR: Peter Dettmering analysiert Shakespeares Romances als Drama. Ludwig Haesler untersucht den Mythos des Orpheus in Thomas Manns Werken. Rolf Tiedemann reflektiert über Goethes Maskerade im Elternhaus. BEITRAG ZUR GESCHICHTE DER PSYCHOANALYSE: Ernst Federn gibt Einblicke in die Ausbildung von Psychoanalytikern.



