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Rachel Salamander

    30. Januar 1949
    Literatur zum Judentum
    "Hier sehen wir das fürchterlichste Verbrechen ..."
    Die jüdische Welt von gestern
    Heine und der deutsche Donner
    • Heine und der deutsche Donner

      Rede zur Verleihung des Heinrich-Heine-Preises 2020

      Seit 1972 gehört der Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf zu den bedeutendsten Literatur- und Persönlichkeitspreisen der Bundesrepublik. Ausgezeichnet wurden bisher u. a. Amos Oz und Jürgen Habermas. Im Jahr 2020 erhielt die Literaturwissenschaftlerin und Publizistin Rachel Salamander den Preis. Die Jury würdigte damit ihren Beitrag zum »Wiederaufbau des jüdischen intellektuellen Lebens nach dem Zweiten Weltkrieg«. Der Band dokumentiert die Rede der Preisträgerin sowie die Laudatio von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Salamander stellt Heinrich Heine an den Anfang der deutsch-jüdischen Literatur. Seine klarsichtige, im Jahr 1834 formulierte Warnung vor dem »deutschen Donner« ist in einer Zeit kontroverser Debatten über den Antisemitismus von beunruhigender Aktualität.

      Heine und der deutsche Donner2021
      5,0
    • "Hier sehen wir das fürchterlichste Verbrechen ..."

      Vom deutschen Widerstand und der Judenverfolgung · [Gedächtnisvorlesung zur Erinnerung an die Opfer der »Weißen Rose«, Ludwig-Maximilians-Universität München, 23. Februar 2000]

      • 39 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Soweit meine Rückerinnerung reicht, gehört die Judenverfolgung und Judenvernichtung zu meinem Leben. Sie sind Grundtatsachen meiner Existenz, ohne daß ich ihnen selbst unterworfen gewesen wäre. Ich kann daher bei diesem Thema keine historisierende Perspektive einnehmen. Distanzierende Werturteilsneutralität ist hier ohnehin Illusion. Unter ihnen auf die Welt gekommen, ist das Schicksal der Überlebenden Teil meiner selbst. Ihre Biografien leben mit mir weiter.

      "Hier sehen wir das fürchterlichste Verbrechen ..."2000