Hunger ist bekanntlich der beste Koch. Der zweitbeste ist ein Chinese namens Wang Li. Das glaubt zumindest der Wiener Gourmetkritiker Xaver Ypp, weshalb er auch sehr verärgert ist, als es plötzlich heißt, Wang Li habe das Land verlassen. Und Ypp hat noch mehr Probleme: Sein Chef hält ihn schon lange für zu konservativ und drückt ihm zu allem Überfluss noch die Ausbildung eines pubertierenden Geschmacksgenies aufs Auge. Schlechte Karten für Ypp, der bald auch noch Opfer eines Überfalls wird: Als er die Probe eines ungewöhnlichen Stückchens Fleisch aus Wang Lis ehemaligem Restaurant untersuchen lassen will, beginnt die Angelegenheit vom Kuriosen ins Kriminelle abzugleiten und nimmt dabei immer rasanter Schussfahrt auf ...§Nach seinen kultigen Erfolgskrimis in den 90er Jahren hat Kurt Bracharz sich mit seinem neuen Krimi viel Zeit gelassen - doch das Warten hat sich definitiv gelohnt: angenehm pikant, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Nervenkitzel und in typisch amerikanischer Krimimanier: hartgesotten.
Kurt Bracharz Bücher






Wie der Maulwurf beinahe in der Lotterie gewann
- 61 Seiten
- 3 Lesestunden
Die heimische Polizei ist nicht zu unterschätzen – besonders nicht Johann Natter, genannt „Cowboy Joe“. Früher nur ein kleiner Dorfpolizist, wandelt er sich in seinem neuen Job bei der Kripo zu einem mit allen Wassern gewaschenen Ermittler. Joe taucht ein in einen Verbrechenssumpf, wo ihm serbische Mafiosi und türkische Heroinhändler, Zuhälter und Boxer über den Weg laufen – eine Jagd durchs Rotlicht und Drogenmilieu beginnt ...
Pappkameraden
- 130 Seiten
- 5 Lesestunden
Adrian, Wanda und Marius sind ein schräges Detektiv-Trio, das sich unkonventioneller Methoden bedient. Ein neuer Auftrag bringt die drei - und vor allem Adrian - auf Touren: Der stadtbekannte Baulöwe Künzl läßt seine Tochter suchen, die sich angeblich in obskuren tantrischen Zirkeln aufhält. Es geht zu wie in einem Kriminalklassiker. Alles dreht sich um eine schöne Frau, einen undurchsichtigen Exoten und eine geheimnisvolle Drohung. Nur die Detektive wollen nicht so recht ins Klischee passen: „... eine Lesbe, ein Infantiler und ein Narziß - ein prächtiges Trio“, so wird das Team von einem Freund charakterisiert, der es eigentlich wissen sollte. Adrian selbst, ein postmodern gewordenes Relikt der 68er Generation, sieht sich als Borderline-Fall: „Ich sehe die Welt als eine Art Kulisse, und die Leute drin als Statisten... Die Männer sind bloß Pappkameraden, und die Frauen erreichen auch nur selten Dreidimensionalität.“ Ob Tantra daran etwas ändern kann? Während in „Cowboy Joe“ die Vorarlberger Polizisten mit der grausamen Welt der Fremdenlegionäre konfrontiert wurden, ist die Handlung von „Pappkameraden“, die gegen Ende nach Venedig führt, leichtfüßig und komödiantisch.
Cowboy Joe
- 218 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Trüffelreise
- 55 Seiten
- 2 Lesestunden
Esaus Sehnsucht
- 138 Seiten
- 5 Lesestunden
Ein Abend-Essen zu Fuss
- 232 Seiten
- 9 Lesestunden
Die grüne Stunde
- 276 Seiten
- 10 Lesestunden
Vorarlbergs Landeshauptstadt Bregenz ist Schauplatz eines rätselhaften Doppelmordes. Zwei junge Frauen, Mitglieder der Zeugen Jehovas werden bei einem Predigtdienst - so heißen die regelmäßigen Hausbesuche zur Rekrutierung neuer Sektenmitglieder - von einem Unbekannten erschlagen. Ein Motiv ist weit und breit nicht zu erkennen. Major Michael Jäger von der Kriminalabteilung des Landesgendarmeriekommandos übernimmt den Fall, obwohl er gerade seinen Urlaub begonnen hat. Jäger ist ein Mann mit unauffälliger Lebensweise, doch persönlich hat er Probleme: mit den Frauen (er hat viele, aber mit keiner hält er es lange aus), mit dem Alkohol (sein Lieblingsschnaps, der Absinth, ist illegal), mit seiner Leidenschaft, der Malerei (seine Bilder sehen immer wie die von Francis Bacon aus). Während Jäger damit beschäftigt ist, brauchbare Theorien für die Tat zu entwerfen, geschehen weitere Morde...
Haben Sie schon einmal Köstlichkeiten wie Yakgulasch, Maschinrostbraten oder Ostertaube probiert und sich dazu ein Schlückchen „alten Landroten“ gegönnt? Der begnadete Gastrosoph und Gastrokritiker Kurt Bracharz hat in seinem ganz persönlichen Appetit-Lexikon ein ABC von Wissenswertem, Nützlichem und Skurrilem rund um alle möglichen und unmöglichen Themen des Kochens, Essens und Genießens zusammengetragen. Aufklärerisch im besten Sinne ist diese kleine, alphabetisch geordnete Warenkunde und von unschätzbarem Nähr- und Mehrwert für jeden kulinarisch Interessierten. Nach seinem Lektüretagebuch „Für reife Leser“ sprengt der Essayist, Kinderbuch- und Krimi-Autor erneut alle Gattungsgrenzen, plaudert munter, aber gehaltvoll drauf los und klärt im Vorbeigehen solch folgenschwere Missverständnisse auf wie jene, dass Sushi „roher Fisch“ oder Carpaccio „dünn geschnitten“ bedeute. Und worum es sich beim ominösen Bregenzerwälder Sig handelt, muss nun ebenso nicht länger ein Geheimnis bleiben.



