Wer sehnt sich nicht danach, einmal wieder den simplen Freuden des Lebens zu frönen? Doch der Genuss der Einfachheit ist eine alte Lebensweisheit, die uns verloren gegangen ist – zu groß ist die Reizüberflutung, die uns im modernen Alltag begegnet. Wie aber finden wir zu mehr Ruhe zurück und was können sie uns heute noch sagen, die Lebensweisheiten der Menschen von anno dazumal? Abseits von Minimalismus-Trends und Wohlfühlsprüchen erzählt uns Inge Friedl von einer Not, die zur Tugend wurde. Von Menschen, die aus wenig viel machten – und trotzdem glücklich waren. Wir können so einiges von ihnen lernen, und vielleicht einmal unseren eigenen Überfluss hinterfragen – denn einfach Leben tut gut!
Inge Friedl Bücher






„Wie’s früher war“ erzählt von Dingen, die es heute nicht mehr gibt. In den Dörfen gab es noch „d’ Mühl“ und „d’ Schmiedn“, der Störschneider wanderte zu den Bauernhöfen, um ein „Festtagsg’wand“ zu schneidern und auf den Bauerhöfen hatte die Mechanisierung noch nicht Einzug gehalten. Das Getreide wurde mit der Hand geschnitten und zu Garben aufgestellt, das Heu zu „Mandln“. „D’ Sau“ wurde „ogstochn“, der Most wurde noch händisch gepresst und im Winter ging’s ans Federnschleißen, Spinnen und Besenbinden. Freizeit gab es kaum, dennoch fand man abends noch Zeit, auf der Hausbank zu sitzen und zu „dischkuriern“ und an Winternachmittagen „auf d’ Roas“, auf Besuch, zu gehen. Man spielte alte, längst vergessene Spiele wie das „Stockschlagen“ und unterhielt sich ausgezeichnet, ganz ohne Fernsehen. Dieser Band erzählt aber auch vom Schicksal der ledigen Kinder, vom Elend der alten Dienstboten, und vom harten Leben der „Fechter“ und Taglöhner. Authentische Erlebnisse, alte Fotografien und kurzweilige Erläuterungen dokumentieren das alte bäuerliche Leben. Geschichten vom Most und vom guten Bauernbrot, sowie originalgetreue Rezepte runden diesen Band ab.
Schönbrunn für Kinder
- 32 Seiten
- 2 Lesestunden
Sisi, Franz Josef und Kaiserin Maria Theresia stehen im Mittelpunkt unserer Entdeckungsreise durch das Schloss. Geheimnisse werden gelüftet, versteckte Details gefunden und spannende und lustige Geschichten erzählt. Die Kinder sind dabei, wenn Sisi sich frisieren lässt oder wenn Kaiser Franz Josef ins Bad steigt - sie dürfen selbst die Hofetiketten ausprobieren und erraten, was in Schönbrunn gegessen wurde. Schönbrunn wird zum Ort der Entdeckungen für Kinder - mit diesem Buch kann man auch zu Hause hautnah das Schloss „erleben“.
Was sich bewährt hat
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Ein Plädoyer für einen neuen Lebensstil mit altem Wissen. Die Grundlage: der Erfahrungsschatz unserer Vorfahren, ganz nach dem Motto Hausverstand statt Psycho-Tricks, Lebensklugheit statt teurer Management-Workshops und Miteinanderreden statt E-Mail-Flut. Inge Friedl zeigt auf, wie wir unser Leben entschleunigen und dabei wieder hoch aktuelle Tugenden wie "Zufriedenheit" oder "Bescheidenheit" entdecken können
Eisenblüte und wildes Wasser
- 254 Seiten
- 9 Lesestunden
Zu Tisch!
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Der Geschmack der Kindheit Wir erinnern uns gerne an die Lieblingsgerichte unserer Kindheit, an gemeinsames Kochen und Backen, dieses eine Rezept der Großmutter, an das alte Geschirr und dieses ganz besondere Gefühl von Familie, wenn alle um einen Tisch versammelt sind. Inge Friedl hat mit Menschen in Stadt und Land über ihre Erinnerungen gesprochen: Entstanden ist ein persönliches Album „mit Herz und für den Magen“, das zum Wiederentdecken alter Küchenweisheit einlädt. Und für alle, die den „Geschmack von früher“ heute in ihre eigenen Küchen zaubern möchten, verraten alte Hausrezepte, wie’s früher gekocht wurde.
Die Stille rund um Weihnachten scheint uns abhandengekommen, so manches Ritual ebenso. Sehnscühtig denken wir daran, wie wir es früher erlebt und erzählt bekommen haben. Was war so anders? Wie wurde am Land, aber auch in der Stadt das schönste und für Kinder wohl aufregendste Fest des Jahres begangen? Inge Friedl hat sich auf den Weg gemacht und den Menschen zugehört. In berührenden Geschichten hält sie in ihrem neuen Buch fest, was sie erfahren hat - wie es war, als man noch im Rhythmus der Jahreszeiten lebte. Mit Anregungen zum Feiern, traditionellen Rezepten, Anleitungen zum Basteln von Adventkränzen, Christbaumschmuck und kleinen Geschenken. Damit sich die Vorfreude ausbreiten kann ...
Alte Kinderspiele - einst und jetzt
Mit vielen Spielanleitungen
Von „Armer schwarzer Kater!“ bis „Zur Suppe greift“ – alte Kinderspiele neu entdecken. Nachlesen. Ausprobieren. Spaß haben! Wenn Sie „Pfitschigogerln“, „Müller, Müller, Sackerl“ oder „Räuber und Gendarm“ hören, erwachen Kindheitserinnerungen in Ihnen, aber Sie kennen die Spielregeln nicht mehr so genau? Oder Sie haben von diesen Spielen noch nie gehört? Dann greifen Sie zu diesem Buch: Inge Friedl präsentiert alte, teils vergessene Spiele aus einer Zeit, in der Kinder noch auf der Gstettn und in den Gassen spielen konnten. Sie rasten mit ihren Holzrollern durch die Gegend und kletterten auf Bäume. Mit viel Fantasie schufen sie ganze Bauernhöfe nur aus Zapfen und Moos oder schnitzten Maipfeiferln. Dass die vorgestellten Kinderspiele nebenbei Motorik, Koordination und Gehirn trainieren und das Gemeinschaftsgefühl stärken, verleiht dieser Sammlung besondere Aktualität: Tempelhüpfen statt Smartphone wischen oder „Zimmer, Küche, Kabinett“ spielen statt stundenlang ruhig sitzen bringt Bewegung und Freude in den kindlichen Alltag.



