Reinhold Ziegler ist ein freischaffender Schriftsteller und Journalist. Obwohl seine Ausbildung im Ingenieurwesen und technischen Journalismus seine literarischen Themen beeinflussen könnte, werden die Einzelheiten seiner Motivationen und seines stilistischen Ansatzes hier nicht näher erläutert. Sein Schreiben bietet den Lesern eine einzigartige Perspektive, auch wenn eine tiefere Auseinandersetzung mit seiner ausgeprägten Stimme und seiner literarischen Bedeutung in diesem kurzen Überblick nicht gegeben ist. Ziegler lädt die Leser durch seine vielseitigen Erfahrungen in seine Welt ein.
In diesem Buch werden komische und alltägliche Geschichten junger Menschen erzählt, die sich mit Themen wie Liebe, Erwachsenwerden und Familienbeziehungen auseinandersetzen. Es bietet sensible Gedankensplitter und dichte Momentaufnahmen, die zum Lachen anregen und die Herausforderungen des modernen Lebens beleuchten.
Daniels große Leidenschaft sind Drachen. Er baut immer neue Modelle, erprobt und verbessert sie und schreibt alle Einfälle in sein Ideenbuch. Seine Klassenkameraden und seine Familie finden das einfach albern. Als sich sein Physiklehrer für seine Drachen interessiert, läuft Daniel zur Hochform auf. Außerdem gibt es da noch Annamaria, die gerade aus Italien hergezogen ist.
'Ein gelungenes Amerikabuch - da reist man gerne mit.' Mannheimer Morgen Achim fliegt nach Amerika, den Kopf voller Träume von Freiheit und Weite. Mit einem alten Straßenkreuzer und einem gebrauchten Saxophon fährt er quer durchs Land. Eine Flucht? Die Erinnerungen reisen mit, und bald sehnt sich Achim nach jemandem, mit dem er reden kann. Über Rika zum Beispiel, die ein Kind bekommt, das vielleicht nicht einmal von ihm ist. Dann steht plötzlich Sparky an der Straße: 14, von zu Hause ausgerissen. Nichts von dem, was Sparky erzählt, ist wahr, aber er ist der richtige Partner für Liebeskummer und Seelenfrust zwischen Kalifornien und New York.
Für Lucie Peters, 15 Jahre, ist die Welt ziemlich in Ordnung. Die Schule läuft ganz okay und auf FACEFUL hat sie 412 Freunde, denen sie alles Wichtige posten kann. Doch dann wird sie sehr unsanft aus ihrer Umlaufbahn geschleudert. Denn Tobi, ihre ganz große Liebe, die sie auf FACEFUL kennengelernt hat, erscheint nicht zum ersten Date. Und das ist erst der Anfang. Lucies Vater, ein Computer-Nerd, merkt schnell, dass mit Tobi etwas ganz und gar nicht stimmt. Erst als Tage später Lucies Vater festgenommen und in Untersuchungshaft gesteckt wird, begreift Lucie allmählich, dass Tobi und FACEFUL ein perfides Spiel mit ihr treiben. Aber was es genau damit auf sich hat, das muss Lucie nun ganz allein herausfinden – ohne ihren Vater. Kann sie es wirklich mit einem Gegner wie FACEFUL aufnehmen? Wer sind ihre realen Freunde? Lucies Pläne scheitern ein ums andere Mal. Doch mit der Zeit erfährt sie etwas sehr Wertvolles, nämlich, dass es sich lohnt, einen eigenen Weg zu suchen, und dass man echte Freundschaft genau dort findet, wo man sie am wenigsten erwartet. Dem mehrfach ausgezeichneten Autor Reinhold Ziegler gelingt es in FACEFUL – du bist nie allein meisterhaft, die Themen soziale Netzwerke, Freundschaft, Selbstvertrauen und künstliche Intelligenz zu einer spannenden, realistischen und sensiblen Geschichte zu verknüpfen.
Wieder mal ist Walter in einer neuen Schule. Klar, dass die Klasse wissen will, woher er kommt. Doch das ist ein Thema, das Walter überhaupt nicht liebt. „Aus der Stadt, ihr Dorfler!“, sagt er. Und auf die Frage nach seinem Vater hat er auch eine Antwort parat. In Wirklichkeit sitzt er im Knast. Wahrscheinlich hätte nie jemand erfahren, was eigentlich los ist, wäre da nicht plötzlich diese merkwürdige Sache mit der Entführung und der Polizei passiert.
In einer Welt ohne Sonne und frische Luft leben die Brüder Tom und Urs. Sie hausen in einer Kolonie unter der Erde und wenn sie ins Freie wollen, müssen sie sich wie die geheimnisvollen Nachtläufer gegen den ewigen Sturm schützen. Die beiden Jungen wollen leben, Spaß haben und nicht wie die Alten ihrer Kolonie nur auf den Tod warten. Auf einer ihrer Touren an die Oberfläche finden sie das Mädchen Eo und ihre brüderliche Einigkeit droht zu zerbrechen. Aber Eo drängt die beiden zu einem lebensgefährlichen Abenteuer.
Der hochbegabte Johannes, genannt Joker, und seine Clique planen ein kühnes Vorhaben. Im „GRID“, einem Verbund von Hochleistungsrechnern der Universität, wollen sie heimlich eine künstliche Intelligenz programmieren. Der Anfang klappt wunderbar, doch dann entwickelt sich Jokers „GRID“ in eine Richtung, die niemand vorhersehen konnte. Kann es sein, dass Joker etwas geschaffen hat, das er nicht mehr unter Kontrolle hat? Gut, dass Joker seine Möchtegern-Freundin Ljusja zur Seite hat. Sie schafft es ihm zu beweisen, dass man hochintelligent, aber zugleich dumm wie ein Stück Seife sein kann.
Die Menschen sind ausgestorben. Kleinwüchsige geschlechtsneutrale Klone bevölkern die Erde. Gleichgültig vegetieren sie vor sich hin. Doch es gibt Klone, die anders sind. Die weibliche oder männliche Geschlechtsmerkmale tragen und Emotionen empfinden können. Wie Aurun, eine junge Klonin. In ihr regt sich die Neugier darauf, was vor 200 Jahren, im Jahr 2010 der menschlichen Zeitrechnung, geschehen ist. Gemeinsam mit Mexan, einem jungen männlichen Klon, bricht sie auf, um das Rätsel um den Ursprung der Klone zu lösen und eine Zukunft für sie alle zu finden.
In der Silvesternacht 1999 beginnt die Geschichte von Tubor Both, der ungewollt die Welt verändert. Zuvor lebte er ein normales Leben, bis er bei seinem Onkel Ro unterkam, der ihm half, seinen Vater zu finden. Tubor, geboren 1984 in der ehemaligen BRD, lebte sieben Jahre mit der irischen Architekturstudentin Nuala zusammen, bevor die große Wirtschaftskrise ihn nach Wohnwiesen brachte – einer volltechnisierten Stadt ohne Bargeld, in der jeder ständig Daten produziert. Doch die faszinierende Welt der Datentechnik verwandelt sich schnell in eine bedrohliche Falle. In seinem Apartment 4256 kämpft Tubor mit Einsamkeit und Kälte, während er zunehmend den Halt verliert. Sein Wissen über seinen Job im DaZe ist begrenzt, bis er einen Ausweg sieht. Unterstützt von einer pensionierten Computerspezialistin und ehemaligen Spionin plant er einen Angriff auf den Großrechner der Stadt, was die Welt ins Chaos stürzt. Acht Tage lang wird er von einem Investigator verhört, während Tubor sich an die Ereignisse erinnert, die ihn in die Computokratie führten, den Tod von Jens, der ihm Sinn gab, und die Entscheidung, Sara gehen zu lassen, bevor er als Vladimir Rebetzko in Irland untertauchte.
Nach hektischen Jahren in Berlin verschlägt es Karl Dietrich Weber in ein Kaff im Spessart. Aber sein Traum von der dörflichen Idylle zerplatzt schon bei der Wohnungssuche, als er die 16-jährige Lui trifft, die ihn mit aller Macht an sich binden will. Sie zieht ihn tiefer und tiefer in Geschichten hinein, mit denen er eigentlich nichts zu tun haben will.