Im Reservat der Salish-Indianer wird eine 500 Jahre alte Zeder gefällt, was böse Kräfte freisetzt. - Familienroman, der an schamanistische Traditionen der nordamerikanischen Indianer anknüpft und den Konflikt zwischen weisser und indianischer Kultur aufzeigt.
Naomi M. Stokes Bücher




Die Maskentänzerin
- 445 Seiten
- 16 Lesestunden
Der Regenwald an der Pazifikküste der USA ist uraltes, geheimnisvolles Land der Quinault-Indianer. Joan Tidewater, eine moderne, junge Indianerin, hat erst vor kurzem zum Glauben ihrer Ahnen zurückgefunden und ihre Rolle als Schamanin und Erbin der indianischen Tradition angenommen. Zugleich arbeitet sie als Polizistin im Reservat der Quinault und gilt dort als eine engagierte Hüterin der Recht der Indianer. Der grausame Mord an einem Indianerjungen gibt ihr Rätsel auf. Derartige Rituale sind Joan unbekannt. Doch dann erkennt sie, dass sie den Weg ihrer Ahnen gehen muss, um den Fall aufzuklären.
Eine indianische Legende erzählt von einem Schamanen der Quinault, der lebendig begraben und dessen Kopf mit einer Zeder bepflanzt wurde. 1994 droht der Regenwald der Quinault abgeholzt zu werden, was zu Unheil und Krankheiten führt. Nur Joan Tidewater, eine moderne Indianerin und Polizistin, kann den Fluch brechen.