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Le da Forgo

    Vom Ausbleiben der Schönheit
    Der Körper meines Bruders
    • Der Körper meines Bruders

      • 332 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Eine Novembernacht im Jahre 1953 in einem Budapester Krankenhaus. Eine Frau liegt bewusstlos im Kreißsaal. Beim ersten Erwachen erfährt sie, dass sie Zwillingen geboren hat. Beim zweiten Erwachen stellt sie fest: Sie will keine Mutter sein. Fortan sorgt der Vater liebevoll für die Kinder. Den Volksaufstand 1956 erleben die dreijährige Borka und ihr Zwillingsbruder Palkó als ein Fest: Ihr Vater wirft sie freudig in die Luft, die Erwachsenen um sie herum lachen und feiern, es ist eine hoffnungsvolle Zeit. Doch in den Straßen herrscht Krieg. Ein Querschläger trifft Palkó und tötet ihn. Der Vater kann den Verlust nicht verwinden. Die Mutter bleibt mit der Tochter allein. Borka bleibt allein mit der Sehnsucht nach dem Vater und dem Bruder, von dem sie seit ihrer Geburt noch keine Minute getrennt gewesen war. Die Mutter tut alles, um die Toten zu vergessen, und bemüht sich, ihren Diensteifer dem Staat gegenüber zu beweisen. Borka jedoch versucht verzweifelt, auch die Rolle ihres Bruders einzunehmen, damit die Erinnerung an ihn nicht verblasst. Mit 15 Jahren schließlich muss sie erfahren, dass sich alles im Leben wiederholt, wenn auch auf andere Weise. Der Roman entwirft ein literarisches Panorama von außergewöhnlicher Intensität, mit eindrucksvollen Charakteren. Vor der pittoresken Kulisse Budapests werden die politischen Ereignisse zur Folie für den Mikrokosmos einzelner Menschen im großen Gefüge einer dramatischen Zeit.

      Der Körper meines Bruders
      3,0
    • Fremd im eigenen Leben. Lále, eine junge Frau voll überbordender Phantasie, hat das Alleinsein fast perfektioniert. Doch dann lernt sie Pit kennen, bekommt ein Kind mit ihm und zieht zu seiner Familie in die Provinz. Dort erfährt die feenhafte fremde Frau, die Bücher liebt und mit ihrem Sohn ungarisch spricht, nichts als Ablehnung. Lále bemüht sich, aber die Familie hat längst beschlossen, dass Pit sich von Lále trennen und den gemeinsamen Sohn behalten wird. Schließlich flieht sie mit dem Kind zurück nach Berlin – aber sie hat nicht damit gerechnet, dass der von ihrem Verrat tief gedemütigte Pit Rache nehmen will ... «Das Außergewöhnliche an Léda Forgó ist nicht einmal, dass sie so unglaublich begabt ist, sondern wie sie in ihrem neuen Roman zeigt, was Identität ist — dieser so aufgeblasene wie abgenutzte Begriff wird in ‹Vom Ausbleiben der Schönheit› anschaulich als das Einzige, was einen Menschen zu retten vermag (...). Und so ist dieser Roman von Léda Forgó ein Buch über Widerständigkeit und Glück geworden, ein einziges Trotzdem!» KATHARINA HACKER

      Vom Ausbleiben der Schönheit
      3,5