Gabriele Wohmann Bücher
Gabriele Wohmann war eine deutsche Schriftstellerin, deren Werke sich häufig mit dem Gefüge des Alltags und der Psychologie ihrer Figuren auseinandersetzten. Mit präziser Sprache und scharfer Beobachtungsgabe tauchte sie in die Komplexität von Beziehungen und die Innenwelten ihrer Protagonisten ein. Ihr Schreiben zeichnet sich durch scharfe Einblicke in die menschliche Natur aus und erfasst oft die subtilen Nuancen zwischenmenschlicher Interaktion. Wohmann deckt in ihren Texten auf behutsame Weise die verborgenen Wünsche und Widersprüche auf, die das menschliche Leben prägen.






Marlene Ziegler, 36, Psychotherapeutin, löst sich aus ihrer gewohnten Umgebung und übernimmt eine Praxisvertretung in der Schweiz. Ihr neues Leben fokussiert sich immer mehr auf ihre eigenen Erinnerungen und Wahrnehmungen und blendet die Außenwelt zunehmend aus. Doch erst eine Vortragsreihe in die USA ermöglicht es ihr, wirklich zu sich selbst zu finden.
Unusual book
Schlimm genug, bei einem Picknick im Sommer das »fünfte Rad am Wagen« zu sein. Aber wenn man außerdem unter Asthma leidet, von eleganten Freunden intellektuell deklassiert, von der eigenen Frau bemitleidet und schließlich zum Gegenstand eines boshaften »Spaßes« gemacht wird, dann ist der Zeitpunkt gekommen zu gehen... Inhalt: - Sieg über die Dämmerung - Im Irrgarten - Der Abflug - Wir hatten so viel vor - Die Friedfertigen - Sie sind alle reizend - Ein ganz uraltes Vorhaben - Hartes Laub - Der Neger - Im Tunnel - Der Strom - Muränenfang - In einem dürren Sommer - Hinter dem Pfeiler - Käme doch Schnee - Der Spaziergang - Traumtag - Der Antrag - Grün ist schöner - Elstern
Glänzend und mit messerscharfem Blick erzählt die Autorin (Jg. 1932) von der Unabänderlichkeit schwesterlicher Liebe und von der Sehnsucht nach emotionaler Freiheit
In diesen Erzählungen wird der Alltag des Durchschnittsmenschen, seine Gewohnheiten und Erwartungen, Enttäuschungen und Einbildungen, seine hoffnungslose Mittelmässigkeit und seine Selbsttäuschung so akribisch seziert, dass nichts übrigbleibt als eine im Grunde tragische Gebundenheit in psychische, familiäre und soziale Zwänge.



