Sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. 3. durchgesehene Auflage
Robert Sommers Buch bietet die erste umfassende Darstellung der Zwangsprostitution im SS-Lagersystem. Es beleuchtet die Einrichtung von Bordellen in Konzentrationslagern ab 1942, deren Funktion zur Steigerung der Arbeitsleistung und die Lebensbedingungen der betroffenen Frauen sowie die Motivationen der Bordellbesucher.
Sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern - 2. Auflage
445 Seiten
16 Lesestunden
Die erste Gesamtdarstellung eines Themas, das bislang weitgehend im Verborgenen geblieben ist: die Zwangsprostitution im Lagersystem der SS. Robert Sommers grundlegendes Buch zeichnet das Bild einer bisher unbekannten Realität des Schreckens. Auf Befehl Himmlers wurden ab 1942 in den größten Konzentrationslagern Bordelle für Häftlinge eingerichtet. Der Bordellbesuch war als Anreiz zur Steigerung der Arbeitsleistung der in das System der Kriegswirtschaft eingebetteten Arbeitssklaven in den Lagern gedacht. Die umfassende Darstellung beschreibt detailliert die Gründe für die Einrichtung der Lagerbordelle, ihre Funktion im System der Konzentrationslager, die Organisation des Bordellbetriebs, die Lebensbedingungen und die Überlebensstrategien der Frauen, die Motive der Bordellbesucher sowie den Ablauf ihrer Besuche.
im Anschluss an Sommers Diagnostik der Geisteskrankheiten
140 Seiten
5 Lesestunden
"Der vorliegende Atlas verdankt seine Entstehung der vielfältigen Anregung, welche die Beschäftigung in der psychiatrischen Klinik in Giessen mir gebracht hat. Es ist unzweifelhaft, dass in der Psychiatrie das Bedürfnis besteht, die komplizierten Krankheitserscheinungen, welche zur Beobachtung gelangen, auf diese oder jene Weise zu einer objektiven Darstellung zu bringen. Gewiss kann vieles durch die einfache Beschreibung wiedergegeben werden. Allein hierbei liegt die Gefahr immer wieder nahe, dass in den wiedergegebenen Beobachtungen ein subjektives Moment zum Ausdruck kommt, welches bei der Beurteilung der Resultate wesentlich berücksichtigt werden muss. Besonders schwierig liegen die Verhältnisse bei der Schilderung physiognomischer und mimischer Erscheinungen. Selbst wenn ein Gesichtsausdruck durch längere Zeit festgehalten wird, ist es oft beinahe unmöglich, alle Feinheiten und besonders alle charakteristischen Innervationen zu beschreiben, ganz abgesehen von denjenigen Geisteskrankheiten, bei welchen Haltung und Ausdruck fortwährenden Veränderungen unterworfen sind." Dieser Atlas der Geisteskrankheiten ist ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1902. Illustriert mit über 100 historischen Abbildungen.
Robert Sommer, ein einflussreicher deutscher Psychiater, prägte den Begriff "Psychohygiene" und gründete mehrere bedeutende Institutionen. Er entwickelte innovative Instrumente zur Analyse menschlicher Ausdrucksbewegungen und veröffentlichte ein Lehrbuch über psychopathologische Untersuchungsmethoden, in dem er individuelle Reaktionstypen untersuchte. Seine Forschungen umfassten auch Familienforschung und die Abstammung Goethes, wobei er eine methodische Vererbungslehre anstrebte. Sommer forderte die Einrichtung eines Instituts für Familienforschung und verband seine Arbeit mit Rassenhygiene, um deren soziale Bedeutung zu unterstreichen. Der Band enthält 54 S/W-Abbildungen und 7 S/W-Tafeln.
Wenn sich eine Verlegerlegende und ein Bestsellerautor zusammentun, dann sorgt das garantiert für Zündstoff – der umschwärmte Society-Liebling Christian W. Mucha auf der einen Seite, der ehemalige Sport- und Adabei-Reporter Robert Sommer auf der anderen: Kaum einer kennt die heimische Gesellschaft besser als die beiden. Gemeinsam sind sie ein literarisches Power-Duo. In diesem Buch erfahren Sie alles über die Tricks der echten und vermeintlichen Promis. Aber auch, wie man reich und berühmt werden kann. Ganz unverschämt natürlich.
Doktor Sommer hat noch lange nicht genug: Nach dem „Promille-Doktor“ und den „Doktor-Spielen“ widmet sich der ehemalige Sportjournalist nun dem Thema Nummer eins. Und damit ist nicht Fußball gemeint. Als „SexOH! loge“ macht sich Robert Sommer über alle Bereiche der Erotik lustig, etwa über Kamasutra, Tantra, Sadomaso, Rollenspiele und Paartherapien – vor allem aber über sich selbst, seine bitteren Erfahrungen beim „ersten Mal“ und beim Viagra-Kauf, mit Swingen, dem gemeingefährlichen „Pentagramm“ und dem „Sandwich“. Der Sexhunger der Leserinnen und Leser wird mit diesem Buch auf satirische Weise gestillt!
Die Österreicher sind keine Nation im klassischen Sinn – daher versuchen wir mit allen Mitteln eine zu sein. Der erfolgreiche Satiriker erklärt in seinem zweiten Buch, warum wir aus diesem Grund sogar einen eigenen Sport erfunden haben, wie wir Europa retten, weshalb alle Wahlen abgeschafft werden, wieso wir mit unseren Familien so gerne Ausflüge zum Zentralfriedhof machen und vieles mehr: 40 Kurzgeschichten und ein Dramolett als Zugabe – einfach zum Totlachen! Doch am Ende hilft alles nichts: Das Einzige, das uns wirklich verbindet, ist nicht der „Kafeeee”, sondern der Alkohol, so die fundierte Diagnose des Promille-Doktors Robert Sommer.
Wie ü̈berlebt man als ehemaliger Weltenbummler das Einkaufen in einem heimischen Supermarkt knapp vor Weihnachten? Warum freut sich der Autor so sehr auf das Happyend bei einer Massage? Wieso wird er nie wieder einen Schneemann bauen? Darauf und auf viele andere Fragen gibt Robert Sommer in diesem Buch auf seine satirisch-humorvolle Weise Antworten: eine Sammlung heiterbesinnlicher Kurzgeschichten ü̈ber das Ende seiner journalistischen Laufbahn und den Neubeginn als Schriftsteller!