Der umfangreiche Prachtband präsentiert die Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein, zu der Meisterwerke Mantegnas, Raffaels, Giambolognas, Rubens' oder Rembrandts zählen, in all iher Fülle und Schönheit. Üppig bebildert und von erläuternden Texten begleitet, bietet sich auf über 400 Seiten ein Spektrum der bis ins 17. Jahrhundert zurückliegenden Sammeltätigkeit der Fürsten zu Liechtenstein, deren Augenmerk nicht nur Gemälden, sondern auch Skulpturen, Kunstkammerobjekten, Tapisserien und Möbel galt. Auch das Palais mit seinen herausragenden Fresken Johann Michael Rottmayrs und Andrea Pozzos sowie der weitläufige englische Landschaftsgarten, der auf einer barocken Anlage gegründet ist, werden in der opulenten Publikation vorgestellt.
Johann Kräftner Bücher
Johann Kräftner, österreichischer Ausstellungsgestalter und Museumsdirektor, konzentriert sich auf die architektonischen und kunsthistorischen Dimensionen des österreichischen Erbes. Seine Arbeit erforscht oft das Zusammenspiel von Architektur, Kunst und gesellschaftlichem Leben. Mit einem tiefen Verständnis für historische Kontexte und künstlerische Formen gestaltet er fesselnde Ausstellungen und Museumspräsentationen. Sein Ansatz enthüllt den Reichtum und die Komplexität kultureller Hinterlassenschaften mit einem Schwerpunkt auf visuellem Erzählen.






Naive Architektur in Niederösterreich
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
The Hohenbuchau Collection. Holländische und Flämische Gemälde aus dem Goldenen Zeitalter
- 491 Seiten
- 18 Lesestunden
Die Hohenbuchau Collection ist eine der größten Sammlungen nordeuropäischer Barockkunst, mit Schwerpunkt auf der Malerei des 17. Jahrhunderts, insbesondere dem holländischen und flämischen Barock. Sie umfasst eine breite Palette von Bildgattungen und zeigt sowohl bekannte Meister als auch weniger bekannte Künstler.
Einzug der Künste in Böhmen
- 151 Seiten
- 6 Lesestunden
Pferde, Wagen, Ställe
- 93 Seiten
- 4 Lesestunden
Für das Haus Liechtenstein spielten Pferde bis ins 19. Jahrhundert hinein eine wichtige Rolle. Seit dem 17. Jahrhundert wurden sie zur Repräsentation bei prachtvollen Ausritten und Ausfahrten mit den Prunkwagen eingesetzt. Daneben dienten die edlen Tiere als wertvolle diplomatische Geschenke und manchmal sogar als Tauschobjekte gegen ein Kunstwerk, das so seinen Weg in die Fürstlichen Sammlungen fand. Die prächtigen Kunstwerke, Stiche und Fotografien entführen den Leser und Betrachter in die Welt der Familie Liechtenstein und lassen ihn teilhaben an ihrer Leidenschaft für edle Rosse, prunkvolle Karossen sowie die Jagd zu Pferd. Diese Publikation wird Kunst- und Pferdeliebhaber gleichermaßen begeistern.
Fürstliche Schätze
- 135 Seiten
- 5 Lesestunden
Das Mäzenatentum und die Sammeltätigkeit der Familie Liechtenstein reichen über 600 Jahre zurück. Jeder der Vorfahren von Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein hat in dieser langen Zeitspanne Kunstwerke erworben und seinen eigenen Geschmack eingebracht. Schon früh kristallisierten sich Schwerpunkte heraus, die den Sammlungen noch heute ihr unverwechselbares Profil geben: Fürst Karl I. begründete mit Werken von Adrian de Fries die Skulpturensammlung, Fürst Karl Eusebius I. und Fürst Johann Adam Andreas I. bauten eine der bedeutendsten Sammlungen flämischer Malerei auf. 1810–1938 waren die Bestände der Familie Liechtenstein im Gartenpalais in der Rossau ausgestellt. Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde die Kunstsammlung nach Vaduz verbracht. Seit 2004 sind wesentliche Teile der Sammlungen, durch Neuerwerbungen der letzten Jahre ergänzt, im restaurierten Gartenpalais und seit 2012 im ebenfalls revitalisierten Stadtpalais wieder dem Publikum zugänglich.
Seit dem beginnenden 17. Jahrhundert sammelten die Fürsten von Liechtenstein Bronzen. Den monumentalen Plastiken des Adrian de Fries, dem „Christus im Elend“ und dem „Heiligen Sebastian“, folgten bald auch Kopien nach den großen Antiken und den zeitgenössischen Skulpturen der Familie Medici in Florenz, zum Teil in Originalgröße, zum Teil in reduziertem Maßstab in Bronze gegossen. Nicht zuletzt durch die Ankäufe des heute Regierenden Fürsten Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein, der kapitale Bronzen von Mantegna, Sansovino, Antico und Tacca erworben hat, um nur die wichtigsten Namen zu nennen, ist die Bronzensammlung heute eine der weltweit bedeutendsten. Dieser Band (erschienen im Rahmen einer Ausstellung im März 2023 im Wiener Gartenpalais Liechtenstein) zeigt beinahe alle dieser Bronzen der Fürstlichen Sammlungen, ergänzt durch kostbare Leihgaben, vom Adlerpult aus dem Dommuseum in Hildesheim über Leonardo da Vincis Reiterstatuette aus Budapest bis zu Plastiken von Giambologna und Adrian de Fries aus Braunschweig und der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien.



