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Detlef Bald

    Die Liebe zum Imperium
    Mythos Wehrmacht
    Politik der Verantwortung
    Hiroshima, 6. August 1945 - die nukleare Bedrohung
    Dietrich Bonhoeffer
    Die "Weisse Rose"
    • Die "Weisse Rose"

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Für den Umsturz und die Demokratie 'Einer der wichtigsten Beiträge zur deutschen Widerstandsforschung.' Tages-Anzeiger Neue Fakten zum deutschen Widerstand: Programm und Akteure der legendären Widerstandsgruppe 'Weiße Rose' waren radikaler als vielfach gewürdigt. Die Erfahrungen an der Ostfront im Sommer 1942 haben Hans Scholl, Alexander Schmorell, Willi Graf und andere Mitglieder der Gruppe entscheidend motiviert, vom passiven zum aktiven öffentlichen Widerstand überzugehen. Detlef Bald belegt dies anhand unveröffentlichter Akten, Briefe und Aufzeichnungen. 'Für das Buch möchte ich danken!' Prof. Dr. Hans Mommsen

      Die "Weisse Rose"
      3,4
    • Dietrich Bonhoeffer

      Der Weg in den Widerstand

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der Blick auf Dietrich Bonhoeffer zeigt die Umkehr eines völkisch-nationalistischen Theologen, der anfangs für den gottgewollten Krieg der preußisch-deutschen Größe eintrat, sich der internationalen Verständigung und schließlich dem friedlichen Ausgleich zwischen den Staaten zuwandte. Das breite Spektrum des Nationalsozialismus hat diese politisch ethische Umkehr Bonhoeffers seit 1930 in doppelter Weise begleitet - in Politik und Staat sowie in Theologie und Kirche.Bonhoeffers "Kampf" um "Wahrheit und Recht" bestimmte seine ethische Lehre und die kirchlich-politischen Aktionen auf internationaler Ebene wie im NS-Regime, um über die Kriegsgeschichte des Abendlandes aufzurütteln; um eine globale Friedenspolitik ohne Rüstung einzufordern; um vor dem Vernichtungskrieg um Lebensraum zu warnen. Der Kampf gegen Diktatur, Antisemitismus und Rassismus begleitete ihn, den "Pazifisten und Staatsfeind", auf seinem Weg in den Widerstand der Gruppe des 20. Juli 1944.

      Dietrich Bonhoeffer
    • Am 6. August 1945 kamen in Hiroshima über 200000 Menschen ums Leben. Tausende starben in den Jahren und Jahrzehnten danach an ihren Verletzungen und den Folgen der nuklearen Verseuchung. Am 9. August 1945 warfen die Amerikaner eine zweite Atombombe über Nagasaki ab, der 75000 Menschen zum Opfer fielen. Am 2. September 1945 kapitulierte Japan. Der Zweite Weltkrieg war beendet. Detlef Bald schildert die Entwicklung der Nuklearwaffen und ihren Einfluß auf die internationale Politik, den Kalten Krieg und das Wettrüsten der folgenden Jahrzehnte sowie die Verhandlungen über Rüstungskontrollen und Rüstungsbegrenzungen bis zum Ende des Ost-West-Konfliktes. Detlef Bald ist Experte für Militärgeschichte und Sicherheitspolitik und Lehrbeauftragter der Universität München.

      Hiroshima, 6. August 1945 - die nukleare Bedrohung
    • Politik der Verantwortung

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Helmut Schmidt setzte als Verteidigungsminister das Primat der Politik gegenüber dem Militär durch, als deutsche Generäle ohne Wissen der Öffentlichkeit direkten Zugriff auf Atomwaffen hatten. Auch heute gilt, dass zweckgerichtete Vernunft und politisch kontrollierter Umgang mit der Macht in der Demokratie oberstes Gebot sein sollten.

      Politik der Verantwortung
    • Alternativen zur Wiederbewaffnung

      • 220 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Politik des ersten Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer, sei ohne Alternativen gewesen, wird heute vielfach angenommen. Weil die USA es so wollten, habe es zwangsläufig zur Westintegration des deutschen Teilstaats und zur Wiederbewaffnung kommen müssen. Übersehen wird dabei, dass die politische Situation über lange Zeit durchaus offen war. Das erste Jahrzehnt nach 1945 war stimmungsmäßig durch eine radikale Kriegsgegnerschaft geprägt: „Nie wieder Krieg!“ und „Nie wieder Militär!“ lauteten die gängigen Parolen. Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von 1949 wurden friedenspolitische Normen durchgesetzt, die es in dieser Form in der deutschen Verfassungsgeschichte noch nie gegeben hatte: Friedensgebot, Recht auf Kriegsdienstverweigerung, Verbot des Angriffskrieges. Die Feindkonstellation des Kalten Krieges begann auch das politische Klima im geteilten Deutschland zu beeinflussen. Seit 1950 war die Bundesregierung bestrebt, die Wiederbewaffnung gegen den erkennbaren Mehrheitswillen der Bevölkerung durchzusetzen, was ihr schließlich auch gelang. Die Kritiker dieses Weges wollten kein geteiltes und kein „remilitarisiertes“ Deutschland im Spannungsfeld des Ost-West-Konflikts, sondern ein Gesamtdeutschland, das eine ausgleichende Brückenfunktion übernehmen sollte. Einige der Persönlichkeiten die sich für eine derartige Politik einsetzten werden in diesem Band vorgestellt.

      Alternativen zur Wiederbewaffnung
    • Die Jahre von 1945 bis 1955 waren eine turbulente Zeit. Nach den Jahren nationalsozialistischer Herrschaft stand die politische Neuorientierung an. Konrad Adenauer hatte die privilegierte Stellung als Kanzler ab 1949 zielstrebig und erfolgreich genutzt, um sein Konzept der Westbindung im NATO-Bündnis und des Staatsaufbaus zu verwirklichen. Andere Vorstellungen über die Einheit des Landes und Aufstellung der Bundeswehr bildeten neuralgische Brennpunkte des gesellschaftlichen Protests und politischer Konzepte, welche weite Teile der Bevölkerung bewegten. Diese frühen Ansätze von Personen, Netzwerken und Gruppen sind bedeutsam, weil sie die Vielfalt der gesellschaftlichen Interessen und ihrer politisch-ethischen Wertmaßstäbe widerspiegeln. Gerade beim Thema Militär, der so genannten Wiederbewaffnung, wurde heiß um Frieden gerungen, zumal es dabei auch um die Deutschlandfrage und um die internationale Bedrohung ging. Diese Repräsentanten der Aufbauzeit der Bonner Republik warben für eine andere Friedensordnung. So wurden sie zum Gegner der Regierungspolitik und unterlagen einer harschen Diffamierung, dem Osten oder dem Kommunismus zu dienen. Ihre Ideen fanden z. T. breite Zustimmung, auch wenn sie durch die Polarisierung des Kalten Krieges schon bald in den Hintergrund traten.

      Friedensinitiativen in der Frühzeit des Kalten Krieges 1945 - 1955