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Bookbot

Otl Aicher

    13. Mai 1922 – 1. September 1991
    Innenseiten des Kriegs
    Wilhelm von Ockham
    Im Flug über Europa
    ERCO-Lichtfabrik
    Gehen in der Wüste
    Die Küche zum Kochen
    • Innenseiten des Kriegs

      • 283 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Dieses außergewöhnliche Buch beschreibt, wie es möglich war, in der Kriegs- und Nazizeit in Deutschland Freiheit und Selbstachtung zu bewahren. Otl Aicher, Jahrgang 1922, verweigerte den Beitritt zur Hitlerjugend und konnte deshalb sein Abitur nicht ablegen. Obwohl er dem Wehrdienst nicht entkommen konnte, blieb er moralisch unbeschädigt und immun gegen den Machtwahn und die Kriegsbegeisterung. Er entschied sich bewusst, sich klein zu machen und weigerte sich, Offizier zu werden. Vierzig Jahre nach Kriegsende veröffentlichte Aicher seine Aufzeichnungen, möglicherweise um auf Fehlentwicklungen in der damaligen Republik hinzuweisen. Er wollte zu denen gehören, die im Aushalten und Durchstehen von Geschichte gelernt haben, sich selbst zu respektieren. In einer Zeit, in der Soldaten besondere Ehrungen erhalten und die Bundeswehr als politisches Werkzeug für Auslandseinsätze genutzt wird, ist das Buch von aktueller Bedeutung. Die nachwachsende Generation findet darin viele wertvolle Reflexionen, wie etwa die Warnung, dass sich jemand, der mit der Opposition im Kopf zufrieden ist, in bürgerliche Unverbindlichkeit zurückzieht und darin austrocknet. Es ist ein Buch gegen das Austrocknen.

      Innenseiten des Kriegs
    • Ein typografisches Manifest, das Geschichte schrieb – eine Geschichte der Typografie, wie es bis heute keine bessere gibt. Otl Aichers Grundlagenwerk typographie geht weit über eine reine Gestaltungslehre hinaus. Es ist ein Manifest, das Geschichte und Funktion der Typografie vermittelt, sie unter den Aspekten der Lesbarkeit, aber auch in ihrer Text interpretierenden Macht beleuchtet und durchaus auch als politisches und gesellschaftliches Phänomen interpretiert. typographie war viele Jahre nicht lieferbar und drohte in Vergessenheit zu geraten. Wir stehen einigen typografischen Standpunkten von Otl Aicher kritisch gegenüberAber wir sind der Meinung, dass die Auseinandersetzung mit seinem Werk fester Bestandteil des Grafikdesignalltags in Studium und Studio sein sollte. Deshalb dieser Reprint! Wir danken Florian Aicher für die Druckrechte und Florian Pfeffer für die biografische Einordnung.

      Typographie