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Hans Bergel

  • Curd Bregenz
26. Juli 1925 – 26. Februar 2022
Hans-Bergel-Brevier - Band 1 und 2
Randbemerkungen
Die Rennfüchse
Rumänien
Die Wiederkehr der Wölfe
Der Tanz in Ketten
  • Der Tanz in Ketten

    • 304 Seiten
    • 11 Lesestunden

    Kunstwerk und Chronik, Dichtung und Dokument – in beispielhafter Vollendung ist dieser Roman beides in einem. Mit Intelligenz und Leidenschaft geschrieben, ist er aber vor allem ein Hohelied auf die Liebe zwischen Mann und Frau, aus der Menschen am Rand des Abgrunds die Kraft zum Durchhalten schöpfen. Hans Bergels episch-kraftvolles Werk vereint Dynamik und sprachliche Finesse mit erzählerischer Brillanz. '›Der Tanz in Ketten‹ ist bis heute der komplexeste, der subtilste, der kenntnisreichste Roman über den kommunistischen Terror im Rumänien der 1950er Jahre.' Ana Blandiana, Memoria, Bukarest

    Der Tanz in Ketten
    4,0
  • Die Wiederkehr der Wölfe

    • 686 Seiten
    • 25 Lesestunden

    Die dramatischen Jahre 1939-45 sind in diesem Roman mit außerordentlicher Sprachkraft zum Kunstwerk gestaltet. Zum literarischen Rang tritt das Novum des Blickwinkels: Hans Bergel nimmt die kontinentalen Ereignisse aus der Sicht Südosteuropas wahr und kommt so zu bisher unbekannten Akzenten. Zugleich gelingt ihm ein Roman über das Dilemma gebildeter nationalbewußter Kreise im NS-Reich sowie über Résistance und Kollaboration im besetzten Frankreich.Die Exotik des Südostens wird, ähnlich der lateinamerikanischen des García Márquez, mit abenteuerlichen Schicksalen beschworen wie auch das Bild Europas von Kastilien und Siebenbürgen bis Moskau, London, Paris, Berlin und Odessa. Die hungrigen Wölfe kehren immer wieder zurück: Dies ist als Kriminal-, Agenten-, Gesellschafts-, Liebes- und Bildungsroman in Handlungen und Metaphern mit packender epischer Energie veranschaulicht.

    Die Wiederkehr der Wölfe
    4,0
  • Randbemerkungen

    Das Jahrhundert, an dem ich teilhatte

    • 272 Seiten
    • 10 Lesestunden

    Die Sammlung umfasst 29 essayistische Texte von Hans Bergel, die über vier Jahrzehnte entstanden sind, einschließlich drei Interviews. Sie behandeln vielfältige Themen wie Zeitgeschehen, Kunst- und Literaturgeschichte sowie Völkerpsychologie. Bergel gelingt es, spannende und klare Darstellungen zu bieten, sei es über Intarsienkunst oder bemerkenswerte Persönlichkeiten wie einen Krebsforscher, der Klavierwerke komponiert, oder eine Schriftstellerin aus Turkmenistan. Die fesselnden Schicksale seiner Bekannten und deren Lebensthemen werden eindrucksvoll veranschaulicht.

    Randbemerkungen
  • Die Bände 1 und 2 von Hans Bergels Werken (1957-2017) präsentieren seine sprachliche Meisterschaft. Bergels Romane und Essays fesseln durch bildreiche Sprache und pointierte Gedanken. Peter Paspa hat Höhepunkte und Kostbarkeiten aus Bergels Schaffen zusammengetragen, was zu einem faszinierenden Lesebuch führt.

    Hans-Bergel-Brevier - Band 1 und 2
  • Die Stunde der Schlangen

    Zehn Erzählungen

    • 208 Seiten
    • 8 Lesestunden

    In zehn Erzählungen wirft Hans Bergel epische Schlaglichter auf die Geschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich für den abschließenden Teil der Romantrilogie „Finale“ verfasst, durchmisst Hans Bergel in diesen Texten erneut den europäischen Kontinent und den Globus. Jeweils konkret an eine Region oder Ortschaft gebunden, sind die Geschichten zutiefst mit dem Weltgeschehen in diesem besonderen Jahrhundert verknüpft, die handelnden Personen sind es mehr denn je. Sprachlich virtuos stellt Hans Bergel mit den Erzählungen und Novellen in Die Stunde der Schlangen einmal mehr sein meisterhaftes Können und seinen erzählerischen Einfallsreichtum unter Beweis.

    Die Stunde der Schlangen
  • Fürst und Lautenschläger

    Eine Erzählung aus dem Siebenbürgen des 17. Jahrhunderts

    • 134 Seiten
    • 5 Lesestunden

    Hans Bergels Novelle vom freiheits­liebenden Sänger, der dem despotischen Fürsten die Stirn bietet, ist legendär. Fürst und Lautenschläger erschien erstmals 1957. Schon in diesem Frühwerk zeigt sich, wofür der Autor später ­bekannt werden sollte: vortreffliche ­Erzählkunst in Kombination mit wort­gewaltiger Sprache. Hans Bergel entwirft auf wenigen Seiten ein Panorama Siebenbürgens im 17. Jahrhundert. Die Machtverhältnisse erscheinen unumstößlich. Doch ist es die Kunst, die sich zu behaupten weiß. Entstanden um 1950, ist die Novelle voller Anspielungen auf die gesellschaftspolitischen Zustände in einem repressiven diktatorischen Staat.

    Fürst und Lautenschläger
  • Die Wildgans

    Geschichten aus Siebenbürgen

    • 168 Seiten
    • 6 Lesestunden

    Wenn die Wildgänse im Herbst über das Land fliegen, ist der Winter nicht weit … Wer Siebenbürgen kennenlernen will, der lese diese Geschichten. Bald heiter, bald tragisch zeichnet Hans Bergel in ihnen das Panorama der siebenbürgischen Seele und ihrer Abgründe. In Bergwäldern, Bauernkaten und bei Gericht spürt er ihr nach. Der Zauber von Bergels unnachahmlicher Sprachgestaltung und erzählerischer Brillanz zieht den Leser in seinen Bann.

    Die Wildgans