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Bookbot

Alfred Lorenzer

    8. April 1922 – 27. Juni 2002
    Über den Gegenstand der Psychoanalyse oder: Sprache und Interaktion
    Kritik des psychoanalytischen Symbolbegriffs
    Architektur als Ideologie
    Das Konzil der Buchhalter. Die Zerstörung der Sinnlichkeit
    Uber der Gegenstand der psychoanalyse
    Die Wahrheit der psychoanalytischen Erkenntnis
    • 2022

      Freuds metapsychologische Schriften

      Vorlesungen zur Einführung

      Mit dem Anspruch, einen Zugang zu Freuds metapsychologischen Schriften zu ermöglichen, hielt Alfred Lorenzer im Wintersemester 1985/1986 eine Reihe von Vorlesungen an der Frankfurter Goethe-Universität. Anschaulich und zugleich theoretisch fundiert lotet er dabei Verhältnisse von Trieb, Affekt und gesellschaftlicher Bestimmung aus und vermittelt Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Mensch und Tier und ihren jeweiligen Entwicklungen. Ausgehend von Freuds Metapsychologie öffnet sich dabei ein Panorama diverser Anknüpfungspunkte – von der Ethologie Konrad Lorenz’ über die Hermeneutik Paul Ricœurs bis hin zur Naturphilosophie und Biologie Adolf Portmanns. Sein Ziel, eine Art Gefüge von Interaktionstheorien zu entwickeln, ermöglicht gleichzeitig einen neuen und frischen Blick auf die Grundideen Freuds.

      Freuds metapsychologische Schriften
    • 2002

      Die Sprache, der Sinn, das Unbewußte

      Psychoanalytisches Grundverständnis und Neurowissenschaften

      • 229 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die in diesem Buch niedergelegten Überlegungen Alfred Lorenzers sind eine Art Resümee, ein »Vermächtnis« seines Verständnisses von Psychoanalyse. Sie beruhen auf Vorlesungen, die Lorenzer in Lateinamerika gehalten hat, wo sich das Interesse vor allem auf seine Ausführungen zum kollektiven Unterbewußten gerichtet hat. Ein zentraler Aspekt des Buches hat - von heute aus gesehen - Pioniercharakter: Es ist der darin reflektierte Dialog zwischen Psychoanalyse und den Naturwissenschaften. Lorenzer hat als einer der ersten Psychoanalytiker versucht, eine lebenslange Hoffnung Sigmund Freuds einzulösen: Neuere Erkenntnisse aus der Hirnforschung könnten dazu beitragen, psychoanalytische Prozesse auch naturwissenschaftlich zu erforschen und zu belegen. In diesem Werk vermittelt Lorenzer sein Verständnis vom Standort der heutigen Psychoanalyse, indem er sie vor dem Hintergrund anderer Strömungen, z. B. der Ich-Psychologie, den Entwürfen Jacques Lacans, Ernst Blochs und der Sprachtheorie verortet. Gleichzeitig sieht er sie, obwohl fest auf Freuds Ideen fußend, als Fortentwicklung unter Berücksichtigung heutiger Forschungsmethoden. Er schreibt: »In meinen Darlegungen und Argumenten findet sich kein Schluß, der nicht von Freud selbst stammen könnte, sofern ihm die Daten neuerer Physiologie zur Verfügung gestanden hätten.«

      Die Sprache, der Sinn, das Unbewußte
    • 1989

      Der Autor, der nicht schreibt

      Versuche über den Büchermacher und das Buch (Festschrift für Günther Busch)

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Mit Beiträgen von Walter Boehlich, Silvia Bovenschen, Jürgen Habermas, Melusine Huss, Alexander Kluge, Michael Krüger, Hans-Martin Lohmann, Alfred Lorenzer, Gert Mattenklott, Karl Markus Michel, Tilmann Moser, Oskar Negt, Ulrich K. Preuß, Klaus Reichert, Henning Ritter, Rossana Rossanda, Hannelore Schlaffer, Heinz Schlaffer, Klaus Wagenbach

      Der Autor, der nicht schreibt
    • 1988
    • 1984

      Alfred Lorenzer rekonstruiert den allmählichen Entwurf der Psychoanalyse aus der alten Heilkunde, der traditionellen Medizin und der naturwissenschaftlichen Psychiatrie – aus der Auseinandersetzung mit »Besessenheit«, »Wahn«, »Verrücktheit«, »zuchtloser Lebensführung« seit den ersten, religiös bestimmten Disziplinierungen »auffälligen Verhaltens«. Den Hauptteil des Bandes bildet die Erkundung der Vor- und Frühgeschichte des psychoanalytischen Verfahrens.

      Intimität und soziales Leid
    • 1973