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Walter Kempowski

    29. April 1929 – 5. Oktober 2007

    Walter Kempowski war ein deutscher Schriftsteller, bekannt für seine umfangreiche Romanserie "Deutsche Chronik" und das monumentale Werk "Echolot". Seine Arbeit zeichnet sich durch einen kollageartigen Ansatz aus, bei dem er autobiografische Erinnerungen, Briefe und Dokumente von Zeitzeugen entscheidender historischer Ereignisse verarbeitet. Kempowski setzte Fragmente der Vergangenheit meisterhaft zu einem eindrucksvollen literarischen Ganzen zusammen und erforschte so das kollektive Gedächtnis und seine Auswirkungen auf den Einzelnen. Sein Werk bietet eine einzigartige Perspektive auf die deutsche Geschichte und die menschlichen Erfahrungen darin.

    Alle unter einem Hut
    Die Elbe
    Im Block
    Das Echolot. Ein kollektives Tagebuch. Tl. 1, Januar und Februar 1943. 4 Bde. in Schuber.
    Abgesang '45
    Barbarossa '41
    • Das Echolot - Abgesang '45 - (4. Teil des Echolot-Projekts)

      Ein kollektives Tagebuch

      • 496 Seiten
      • 18 Lesestunden

      In »Echolot - Abgesang '45« erweckt Walter Kempowski die dramatischen letzten Tage des Dritten Reichs lebendig. Der Leser wird Zeuge von privatem und politischem Leid, einschließlich Hitlers letzten Geburtstag im Führerbunker. Die Collage vereint Stimmen von Opfern und Tätern in einem eindringlichen Totentanz.

      Das Echolot - Abgesang '45 - (4. Teil des Echolot-Projekts)2020
    • Plankton

      Ein kollektives Gedächtnis

      • 829 Seiten
      • 30 Lesestunden

      Das spektakulärste und visionärste Projekt aus dem Nachlass des großen Autors. Das Sammeln und Bewahren von Erinnerungen war ein zentrales Motiv von Walter Kempowskis Arbeit. Fast 50 Jahre lang frönte er leidenschaftlich einer Tätigkeit, die er „Plankton fischen“ nannte: Er stellte Menschen, denen er begegnete, unterschiedlichste Fragen – nach ihrer Schulzeit, nach Begegnungen mit Prominenten, nach der ersten Liebe. Denn Kempowski war überzeugt, dass das, was dem Einzelnen widerfährt, exemplarisch ist für eine ganze Generation. Simone Neteler, Walter Kempowskis langjährige Mitarbeiterin, hat die Erinnerungssplitter nach den Vorgaben des 2007 verstorbenen Autors zusammengestellt. Das Ergebnis ist ein „Urquell von Erinnerung“, „der Schlamm, aus dem sich das Echolot und die Chronik erheben“ (Walter Kempowski). So ist „Plankton“ als Fundament des Kempowski’schen Werks zu betrachten.

      Plankton2014
      3,0
    • Wenn das man gut geht!

      Aufzeichnungen 1956-1970

      • 624 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Nach achtjähriger Haft wird Walter Kempowski im März 1956 aus dem Zuchthaus Bautzen entlassen. Es beginnt für ihn ein zähes Ringen um eine bürgerliche Existenz. In bisher unveröffentlichten Texten beschreibt Kempowski seinen Weg, vom Studium über seine Zeit als Landschulleher bis zum hart erkämpften Eintritt in die Literaturszene, und zeichnet zugleich ein Panorama der noch jungen Bundesrepublik. Ausstattung: mit 60 s/w-Abbildungen

      Wenn das man gut geht!2012
      4,2
    • Umgang mit Größen

      Meine Lieblingsdichter - und andere - Herausgegeben und mit einem Nachwort von Karl Heinz Bittel

      • 284 Seiten
      • 10 Lesestunden

      "Klare Sache und damit hopp"--Schriftstellerporträts aus dem Nachlass Walter Kempowskis Von Goethe zu Thomas Bernhard, von Adalbert Stifter zu Johannes Mario Simmel: Walter Kempowski war ein passionierter Leser und beschäftigte sich gerne mit seinen "Konkurrenten". Seine "Kollegenporträts" bestechen durch ihre radikale Subjektivität und ihre Mischung aus Bewunderung und Respektlosigkeit. Ein ungemein anregendes Buch und ein origineller Streifzug durch die Welt der Literaten. Walter Kempowski macht auch dann aus seinem Herzen keine Mördergrube, wenn er über seine Schriftstellerkollegen schreibt. Er lässt recht unverhüllt erkennen, wem seine Sympathie gilt und wem nicht. Nichts liegt ihm ferner als eine "objektive" Würdigung. Ihn interessieren Macken und Marotten, Haar- und Barttracht, Ess- und Trinkgewohnheiten, Kleidervorlieben, Missgeschicke und Todesarten. Die Porträts sind mit sicherer Hand hingeworfene Skizzen, "Schnappschüsse" aus dem ganz persönlichen Blickwinkel des Autors. Das macht sie so lebendig, amüsant und anregend. Das Buch enthält ein Vorwort von Kempowskis langjährigem Lektor Karl Heinz Bittel. Anregende und amüsante Streifzüge durch die Welt der Literaten.

      Umgang mit Größen2011
      3,0
    • Walter Kempowski

      Bücher und Begegnungen

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Eine Lebensleistung wird gewürdigt: Kritiken, Gespräche, Erinnerungen Den Kritiker Hage und den Schriftsteller Kempowski verband eine weit über dreißig Jahre währende konstruktiv-kritische und freundschaftlich geprägte Arbeitsbeziehung. Volker Hage begleitete den Weg des von der Literaturkritik lange Zeit skeptisch betrachteten Autors quasi von der ersten Stunde an. Der Band versammelt die daraus entstandenen Texte und Gespräche.

      Walter Kempowski2011
    • Achterland

      Verkenningen en herinneringen

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Zijn tocht door het leven is tot nu toe niet geheel onopgemerkt verlopen. Maar de horizon komt naderbij, onherroepelijk, stap voor stap. Documentair filmmaker, schrijver, acteur, regisseur Cherry Duyns kijkt achterom, naar de sporen die hij op papier heeft achtergelaten: gesprekken, beschouwingen, beschrijvingen, lofredes, laatste woorden voor dierbaren. Verhalen die naar zijn films verwijzen, maar ook naar zijn boeken. Verhalen over vrienden en helden, van wie er velen in de tijd zijn achtergebleven: Harry Mulisch, Jeroen Brouwers, Walter Kempowski, Armando, Klaas Gubbels, Eelke de Jong, Johnny van Doorn, Thomas Rap, Gerhard Durlacher, Johan Cruijff, Henri Plaat, K. Schippers, Claude Vivier, Reinbert de Leeuw, de Comedian Harmonists, Johnny Weismüller (Tarzan).

      Achterland2010
    • Langmut

      Gedichte

      • 82 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Der Schlusspunkt eines großen Lebenswerks Zu seinem 80. Geburtstag, das hat Walter Kempowski kurz vor seinem Tod verfügt, soll der Gedichtzyklus „Langmut“ erscheinen. „Ich glaubte immer“, so Kempowski, „dass ich nie ein Gedicht schreiben werde, und doch stieß mir die Stimme, wie Rilke sagt, eines Tages den Mund auf. Da wusste ich auf einmal, dass mit meinem Buch ›Im Block‹ noch nicht das letzte gesagt worden war über meine Haftzeit in Bautzen.“ Das Leichte, Helle war dem Schriftsteller Walter Kempowski nicht gegeben. Am Beginn stand die traumatische Erfahrung der Haft in Bautzen. Dort wurde der junge Kempowski durch das DDR-Regime isoliert. Nach seiner Ausreise in die Bundesrepublik ließ sein Gefängnisbuch „Im Block“ aufhorchen. Mit „Langmut“, entstanden in seinen letzten Lebensjahren, schließt sich nun der Kreis.

      Langmut2009
    • Somnia

      Tagebuch 1991

      • 556 Seiten
      • 20 Lesestunden

      »Meine Tage sind ein wüstes Ankämpfen gegen die Zeit.« Walter Kempowski Mit seinem vielbändigen „Echolot“ fand Walter Kempowski eine literarische Form für das kollektive Gedächtnis. Darin bewahrte er auf, was uns allen verloren zu gehen drohte. Seine eigenen Tagebücher dagegen sind der literarische Ort seines individuellen Gedächtnisses und gewähren einen faszinierenden Einblick in das Seelenleben eines der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Er könne gar nicht begreifen, sagte Walter Kempowski einmal, dass es Schriftsteller gebe, die kein Tagebuch führen würden. Ihm selbst war das Tagebuchschreiben viele Jahre lang ein tägliches Exerzitium, mit dem er in seismographischer Empfindlichkeit auf die andrängenden Ereignisse reagierte und mit dem er kleinen und großen Tragödien Herr zu werden versuchte. Diese Bücher galten ihm, neben den Romanen und dem „Echolot“, als dritte Säule seines Schaffens. Nach „Sirius“, „Alkor“ und „Hamit“ erscheint nun mit „Somnia“ das Tagebuch aus dem Jahre 1991. Der Titel ist in einem umfassenden Sinn zu verstehen. Denn enthalten sind einerseits die tatsächlichen Träume, die der Autor des Morgens notierte, andererseits aber auch die Sehnsüchte, die ihn umtrieben und die sich teilweise erfüllten, teilweise aber auch unerfüllt blieben. „Somnia“ ist das letzte Werk, das Walter Kempowski noch zu Lebzeiten fertigstellen konnte. Ausstattung: 31 s/w Abbildungen + 1 s/w Foto

      Somnia2008
      2,0
    • Faszinierende Hintergrundinformationen über die Entstehung einer gigantischen Geschichtscollage Walter Kempowskis „Echolot“ wurde zu einem der spektakulärsten Buchprojekte überhaupt. In seinen Werknotizen und Tagebuchaufzeichnungen enthüllt Kempowski, welche Mühen, Risiken und Gefährdungen, welches gewaltige Ausmaß an Recherchen, des Sammelns und Archivierens, des Ringens um die richtige Form bis zum Erscheinen des Werks zu bewältigen waren.

      Culpa2007
    • Walter Kempowskis großer Roman zum Thema Flucht und VertreibungOstpreußen im Januar 1945: Alles ist in Auflösung, Flüchtlingsströme wälzen sich in Richtung Westen. Nur auf dem Gutshof der von Globigs scheint die Welt noch heil zu sein. Bis auch hier die Ordnung zusammenbricht. Wohl niemand ist berufener als Walter Kempowski, der „Chronist des Jahrhunderts“ (Die Zeit), das Drama der Flucht aus Ostpreußen in einem großen Roman darzustellen. Auf bemerkenswert unideologische Weise setzt er sich ohne Schuldzuweisung und moralische Wertung mit diesem schwierigen Kapitel deutscher Vergangenheit auseinander.

      Alles umsonst2006
      4,0
    • Hamit

      Tagebuch 1990

      Es ist leichter fortzugehen als zurückzukehren. Hamit ist der dritte Band von Walter Kempowskis persönlichen Tagebüchern. Im Jahr 1990, dem Jahr nach dem Mauerfall, kehrt er in seine Geburtsstadt Rostock zurück. Diese Rückkehr ist eine langsame, oft quälende, aber auch tief bewegende Annäherung. Zunächst begleitet von seinem Bruder, der einen Panzer aus Kälte braucht, um das elterliche Haus zu ertragen, konfrontiert Kempowski die Erinnerungen an den Tod des Vaters und seine eigene Verhaftung nach dem Krieg, die ihn für acht Jahre nach Bautzen brachte. Parallel zu seiner persönlichen Reise verfolgt er die Annäherung der beiden deutschen Staaten, gefangen zwischen Angst und Aufbruchstimmung. 1990 markiert auch die Fertigstellung seines ersten Tagebuches, „Sirius“, und eine intensive Auseinandersetzung mit dem kollektiven Gedächtnis in „Das Echolot“. In „Hamit“ gelingt es Kempowski, Alltag und Politik, Schreiben und Erinnern, Träume und präzise Beobachtungen eindrucksvoll zu verbinden. In der Konfrontation mit Rostock verarbeitet er seine Herkunft und traumatische Erfahrungen und betrachtet das, was Heimat sein könnte, aus verschiedenen Perspektiven. Am Ende bleibt ihm von der Heimat nicht mehr und nicht weniger als Heimweh.

      Hamit2006
      3,5
    • Abgesang '45

      • 491 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Der abschließende Band des beispiellosen Echolot-Unternehmens. Es sind die hochdramatischen letzten Tage Hitlerdeutschlands, die Kempowski auf beklemmend eindringliche Weise wie einen Film vor dem Leser abrollen lässt. Die minutiöse Rekonstruktion aus Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Quellen und Bildern ermöglicht einen erschütternden Blick auf Leid, Propaganda, Irrsinn.

      Abgesang '452005
      4,6
    • 1. Aus großer Zeit 2. Schöne Aussicht 3. Haben Sie Hitler gesehen? 4. Tadellöser & Wolff 5. Uns geht's ja noch gold 6. Haben Sie das gewußt? 7. Ein Kapitel für sich 8. Schule. Immer so durchgemogelt 9. Herzlich willkommen

      Die deutsche Chronik, 9 Bde. u. 1 Begleith.2004
    • Im 75. Lebensjahr präsentiert Walter Kempowski seinen zehnten Roman, der vordergründig die Abschiedsgrüße eines Amerikareisenden an seine Frau enthält, jedoch auch als Resümee seiner Generation fungiert. Alexander Sowtschick, ein Schriftsteller, erhält eine Einladung zu einer Lesereise durch Amerika, die ihm gerade recht kommt, da sein neuer Roman stagnierend ist und seine Ehe mit Marianne ins Stocken geraten ist. Zudem steht eine Beleidigungsklage eines Kollegen bevor, und sein bevorstehender 70. Geburtstag löst gemischte Gefühle aus. Auf seiner Reise durch 37 Stationen, von New York über die Ostküstenuniversitäten bis in den kanadischen Norden, liest er vor verschiedenen Publikumstypen, darunter Kulturträger, gelangweilte Studenten und unzufriedene Archivare. Doch die Resonanz auf seine Bücher bleibt hinter seinen Erwartungen zurück, und die Vorurteile seiner Gastgeber gegenüber den Deutschen sind verstörend. Selbst die kleinen erotischen Abenteuer erweisen sich als wenig aufregend. Über allem schwebt die Melancholie des Abschieds, verbunden mit der Ironie eines Unzeitgemäßen. Die junge Generation hat ihn längst überholt, doch wer dem Ende wirklich näher ist, bleibt ungewiss.

      Letzte Grüße2003
      4,0
    • Barbarossa '41

      • 729 Seiten
      • 26 Lesestunden

      Der Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 war der Anfang vom Ende Hitlers. Zwischen Berlin und Moskau starben mehr Menschen als an allen anderen Fronten des Zweiten Weltkrieges. In seinem neuen Echolot-Band hat Kempowski Dokumente von russischer und deutscher Seite aus jener Zeit zu einer höchst bewegenden Collage verwoben. "Barbarossa '41" zeigt die Schrecken des Krieges aus wechselnden Perspektiven: menschenverachtende Politiker kommen ebenso zu Wort wie ranghohe Militärs, Intellektuelle ebenso wie einfache Soldaten und Zivilisten. Entstanden ist so ein erschütterndes Mosaik des Krieges über alle Grenzen hinweg.

      Barbarossa '412002
      4,7
    • Der rote Hahn

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Aus einer Fülle von Briefen, Tagebüchern, Aufzeichnungen namenloser und prominenter Zeitgenossen, aus Bildern und Dokumenten hat Walter Kempowski in jahrelanger Arbeit sein monumentales „Echolot“ geschaffen. Eine bis dahin noch nie geleistete Rekonstruktion von Alltagsgeschehen und historischen Ereignissen einer besonders dramatischen Epoche der deutschen Geschichte, die bei ihrem Erscheinen für Furore sorgte. Und Kempowski arbeitete weiter an seiner gewaltigen Collage, im Herbst 1999 erschien der zweite Teil des „Echolots“, die „Fuga furiosa“, deren Schlusspunkt die Bombardierung Dresdens bildet. Wie wohl kaum ein zweites Ereignis der deutschen Geschichte hat sich diese traumatische Erfahrung in das kollektive Gedächtnis der Nation eingegraben. Walter Kempowski nimmt dies zum Anlass, um in dem Band „Der rote Hahn“ die Quellen zum 13. und 14. Februar 1945 um neues Material ergänzt zu präsentieren.

      Der rote Hahn2001
      4,5
    • Alkor

      Tagebuch 1989

      • 610 Seiten
      • 22 Lesestunden

      „Vor fünfzig Jahren Kriegsanfang, vierzig Jahre Bundesrepublik und DDR. Und ich werde sechzig.“ Als Walter Kempowski dies in seinem Tagebuch notierte, ahnte er nicht, welche dramatischen Entwicklungen das Jahr 1989 nehmen sollte. Der wachsende Unmut in der DDR, die Ausreisewelle über Ungarn, die Montagsdemonstrationen und schließlich die Öffnung der Mauer - zwischen Bangen und Hoffen beobachtet Kempowski diese Entwicklung. Zugleich gewährt er jedoch auch Einblicke in den Mikrokosmos seines Alltags und in die Arbeit an seiner monumentalen Textcollage „Echolot“, die 1989 in ihre entscheidende Phase tritt.

      Alkor2001
      3,9
    • Die Elbe

      • 119 Seiten
      • 5 Lesestunden
      Die Elbe2000
      5,0
    • Walter Kempowski rekonstruiert die Ereignisse vom 12. Januar bis 14. Februar 1945 anhand von Tagebüchern und Briefen. Die letzte Offensive der Roten Armee beginnt, während das Morden an Juden anhält und die deutsche Zivilbevölkerung unter Bombenangriffen, Flucht und Vertreibung leidet. Am 13./14. Februar wird Dresden zerstört.

      Das Echolot, 4 Bde.. Tl.2. Fuga furiosa, 12.1.-14.2.45. Ein kollektives Tagebuch. Ausgezeichnet mit dem Uwe-Johnson-Preis 19951999
      4,0
    • Schule, Immer so durchgemogelt

      • 219 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Was blieb von der Schulzeit? Diese Frage hat Walter Kempowski (1929-2007) einer Vielzahl von Menschen gestellt - und eine Vielzahl von Antworten erhalten: "Rund tausend Mitbürger haben ihm geantwortet und er hat die Antworten notiert. In Splittern und Bruchstücken hat Kempowski die Erinnerungen zusammengestellt. (...) Kempowski ist ein Genauigkeitsfanatiker, und daher hat er aus diesen Erinnerungsfetzen, die kein Mensch sich so echt ausdenken könnte, ein Erinnerungsbuch mit der Eindringlichkeit eines Romans gemacht." Eike Christian Hirsch, NDR

      Schule, Immer so durchgemogelt1999
      4,0
    • Heile Welt

      Roman

      • 478 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Ein kleines Heidedorf in den 60er Jahren: Matthias Jänicke, Lehrer und nicht mehr ganz jung, tritt seine erste Stelle an. Das gemächliche Landleben behagt ihm durchaus. Idyllische Impressionen lassen ihn, zumindest eine Zeitlang, an eine heile Welt glauben. Doch der schöne Schein trügt. Schon bald muß er erkennen, daß fast jeder Dorfbewohner etwas zu verbergen hat. Mißgunst und kleine Skandale sind an der Tagesordnung, werden jedoch vor dem Fremden sorgfältig verborgen. Der dörfliche Mikrokosmos widersetzt sich allen Versuchen des Lehrers, in dessen Inneres vorzudringen. So bleibt er der geduldete Beobachter, dessen Alltag zwischen zufälligen Liebeleien, Schulstunden und gelegentlichen Jagdausflügen verrinnt. Dabei käme es für ihn jetzt wirklich darauf an: Es ist bereits sein dritter Anlauf, eine bürgerliche Existenz zu gründen...

      Heile Welt1998
      3,9
    • Weltschmerz

      Kinderszenen fast zu ernst

      • 151 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Walter Kempowski hat in dieser Sammlung glänzende Prosaminiaturen die Erinnerungsplitter einer Kindheit zusammengetragen. Sie fügen sich zusammen zu der sehr subjektiven Biographie eines Jungen, der in den dreißiger Jahren in einer norddeutschen Kleinstadt aufwächst. In gestochen scharfen Bildern entsteht eine versunkene Welt: der behütete Innenraum einer Familie, die Landschaft eines bürgerlichen Interieurs mit Spielzeug, Mobiliar und Gegenständen, die längst aus unserem Alltagsleben verschwunden sind, mit Sonderlingen, mit Straßenszenen und Begegnungen. Zwischen Geborgenheit und leisen Verstörungen formt sich ein empfindsames, leicht verletzliches Ich, dessen Spuren der Autor, vergleichbar einem Archäologen, Schicht um Schicht offenlegt.

      Weltschmerz1998
      3,5
    • Mark und Bein

      • 285 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Während einer Reise nach Danzig und Masuren 1988 entdeckt der in Hamburg lebende Jonathan Fabrizius (Jg. 1945) seine nie gekannte Heimat. - Zeitkritisch-ironische Erzählung.

      Mark und Bein1992
      3,7
    • Tadellöser & Wolff

      Ein bürgerlicher Roman

      • 529 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Ein Mosaik von Kleinstszenen umfasst die Erlebnisse einer gutbürgerlichen Rostocker Familie zwischen 1939 und 1945 und spiegelt ihre Denk- und Sprechgewohnheiten und ihr kritikloses Angepasstsein wider.

      Tadellöser & Wolff1991
    • Sirius

      Eine Art Tagebuch

      Walter Kempowski führte jahrzehntelang Tagebuch. 1990 entschied er sich, Texte davon zu veröffentlichen. Seine Wahl fiel auf Notizen von 1983. Er nannte das Werk "Sirius", weil es das Jahr dokumentiert, in dem er seine "Hundstage" erlebte (Sirius ist der Hundsstern). Die Aufzeichnungen ergänzte er mit Kommentaren aus der Sicht von 1990. Auch fügte er Texte aus seinem über Jahre zusammengetragenen Archiv unveröffentlichter Biographien ein. Dem Autor gelang es so, ein Stimmungs- und Zeitbild aus den alltäglichen, scheinbar banalen Gegebenheiten zu gewinnen. Erstmals wandte er hier die später berühmt gewordene "Echolot"-Technik der Collage an.

      Sirius1990
      4,0
    • Hundstage

      • 414 Seiten
      • 15 Lesestunden

      "Hundstage" - die heißesten Tage des Sommers. Diese Zeit will der Schriftsteller Alexander Sowtschick auf seinem schönen Anwesen in Norddeutschland verbringen. Allein, ohne seine Ehefrau und ganz auf sein neues Werk konzentriert. Aber die geplante Idylle wird gründlich gestört: Es kommt zu einer Reihe unvorhergesehener Ereignisse - bis hin zu einem Mord. Und Alexander Sowtschick nähert sich immer mehr den Abgründen der eigenen Seelenlandschaft.

      Hundstage1988
      3,6
    • Fortsetzung von: Ein Kapitel für sich und Abschluss der Deutschen Chronik. - Kempowski beschreibt hier seinen Selbstfindungsprozess im Westen - er studiert Pädagogik, wird Lehrer - nach 8 Jahren Haft in Bautzen; zugleich ein kritisch-humorvolles Zeitbild der Adenauer-Ära in den 50er Jahren

      Herzlich willkommen1984
      3,8
    • Gesammelte Lesestücke des freundlich-verschrobenen Leh-rers, der bereits 1979 in einem fiktiven Kinderbericht als Unser Herr Bök-kelmann aufgetreten war. In einer dieser Tafelgeschichten heißt es: »Ganzehrlich: Die Schule ist nicht angenehm. Aber wir haben lesen gelernt, unddas ist gut, denn sonst nützt uns die Fernsehzeitung nichts«

      Herrn Böckelmanns schönste Tafelgeschichten1983
    • Schöne Aussicht

      • 541 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Karl Kempowski und seine junge Frau Grethe haben in Rostock keinen leichten Start nach Ende des ersten Weltkriegs. Sie müssen auf bürgerliche Villenvornehmheit verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten; der kleinen väterlichen Reederei setzt die wirtschaftliche Depression schwer zu. Drei Kinder kommen, unter ihnen auch der Autor; ihre Schulzeit fällt in die Jahre, in denen Deutschlands Verhängnis seinen Anfang nimmt. Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind.

      Schöne Aussicht1981
      4,3
    • Schnoor

      Bremen zwischen Stavendamm und Balge

      • 95 Seiten
      • 4 Lesestunden
      Schnoor1978
    • Der wohlhabende Rostocker Reeder Robert William Kempowski, einst aus Ostpreußen nach Mecklenburg gekommen, besitzt ein stattliches Haus, zwei Dampfer und zwei Kinder, die gutbürgerlicher Tradition entsprechend Tennis und Klavier spielend heranwachsen. In der Ehe arrangiert man sich: Anna hat ihren „Jour fixe“ und einen Tenor vom Stadttheater zum Hausfreund; er wiederum pflegt seine kleinen Liebschaften auch dann noch, als er schon krank und an den Rollstuhl gefesselt ist. 1913 lernt Sohn Karl in der Sommerfrische an der Ostsee Grethe de Bonsac kennen, deren Familie aus dem preußischen Wandsbek von anderer Art ist als die des jungen Mannes: ordentlich und fromm. Zwischen Grethe und Karl entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die vom ersten Weltkrieg jäh unterbrochen wird. Karl geht als Freiwilliger an die Front und erlebt das „Stahlbad“ bis zu seinem bitteren Ende; Grethe dient dem Vaterland in einem Kinderhort.

      Aus großer Zeit1978
      4,1
    • Ein Kapitel für sich

      • 387 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Der Roman "Ein Kapitel für sich" ist Teil der sogenannten "Deutschen Chronik" von Walter Kempowski.Acht Jahre verbrachte der Ich-Erzähler Walter im Zuchthaus in Bautzen, und das alles wegen ein paar Frachtbriefen, mit denen er den Amerikanern die Ausplünderung der "Zone" durch die Russen demonstrieren wollte. Bei einem Besuch in Rostock wurde er festgenommen. Spionage hieß die Anklage. Neben Walter wurde Bruder Robert verhaftet und schließlich sogar die Mutter. Mutter und Söhne machen mit Haft und Häftlingen ihre ganz eigenen Erfahrungen, und so erzählt jeder kapitelweise aus seiner Perspektive und in seiner Ausdrucksweise, was ihm in der Welt der Eingeschlossenen widerfahren ist.

      Ein Kapitel für sich1975
      4,3
    • Immer so durchgemogelt

      • 252 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Gesammelt von Kempowski, Walter. 20 Abb. 256 S.

      Immer so durchgemogelt1974
      4,0
    • Haben Sie Hitler gesehen?

      • 117 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Zwei Bücher, die Geschichte machten Mit einem Vorwort von Joachim Gauck, Freund und Weggefährte Kempowskis Die „politischen Befragungsbücher“ Walter Kempowskis gehören zum Grundbestand der Auseinandersetzung der Deutschen mit dem Nationalsozialismus. Jetzt werden sie wieder aufgelegt. Ende der 1950er Jahre begann Walter Kempowski, seine Verwandten nach ihren Erinnerungen an Kindheit, Jugend und die Zeit des Dritten Reichs zu befragen. Sorgfältig notierte der angehende Schriftsteller alles in den „roten Bänden“, Grundstock für sein Romanprojekt der „Deutschen Chronik“, das ihn berühmt machte. Parallel dazu fing er an, Nachbarn, Bekannten und Passanten zwei Fragen zu stellen: „Haben Sie Hitler gesehen?“ und „Haben Sie davon gewusst?“ (nämlich von den KZs). Kempowski betrat mit dieser systematischen Befragung Neuland und brach damit im Wirtschaftswunderland Deutschland ein Tabu. Denn Vergessen und Verdrängen war das Gebot der Stunde. 1973 veröffentlichte Kempowski den Frageband um Hitler; er wurde (auch international) ein Bestseller. 1979 folgte der zweite Band. Die beiden Bücher haben ihren festen Platz im Kempowskischen Kosmos und waren wichtige Schritte hin zum „Echolot“, „einer der größten Leistungen der Literatur unseres Jahrhunderts“ (Frank Schirrmacher).

      Haben Sie Hitler gesehen?1973
      4,3
    • »Es wäre vielleicht um unser historisches Gedächtnis besser bestellt, hätten wir mehr als den einen Kempowski.« Günter Kunert in ›Die Welt‹ Wo ›Tadellöser & Wolff‹ endet, setzt der zweite Teil der Familientrilogie ein: 1945, als die Rote Armee in Rostock eindringt. So »gold« kann es den Kempowskis, wie es der Titel im Familienjargon ankündigt, also gar nicht gehen. Man erlebt am eigenen Leib oder bei Nachbarn und Freunden Elend, Hunger, Plünderungen und Gewalttätigkeiten. Aber immerhin ist man nicht ausgebombt, hat noch etwas Geld, und zwischen Trümmerschutt und Ausgangssperren, Schwarzem Markt und Hamsterzügen versucht man, das bürgerliche Leben wieder aufzunehmen.

      Uns geht's ja noch gold1972
      4,3
    • "Tadellöser & Wolff" sagt Walter Kempowskis Vater dann, wenn er etwas gut findet, ebenso wie er bei verdrießlichen Anlässen "Miesnitzdörfer & Jenssen" sagt. Und als "Miesnitzdörfer" lässt sich in der Zeit von 1938 bis 1945, von der dieser Zweiteiler erzählt, wahrhaftig vieles bezeichnen. Eine Zeit lang geht es den Kempowskis auch "ganz gold" in diesen ereignisreichen Jahren - bis ihre gemütliche Gedankenlosigkeit von der Katastrophe eingeholt wird ... Walter Kempowski schildert in seinem Roman "Tadellöser & Wolff" die Geschichte seiner eigenen Familie. In bewusster Konfrontation privater Idylle mit der politischen Realität wirft der Roman Fragen nach dem Verhalten des Bürgertums in Zeiten von Krieg und Diktatur auf. Er dokumentiert das Versagen einer ganzen sozialen Schicht, die der existenziellen Bedrohung nichts entgegenzusetzen weiß.

      Tadellöser & Wolff1971
      4,1
    • Im Block

      • 299 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Wie kaum ein Schriftstellerleben ist die Biographie Walter Kempowskis von der Geschichte der beiden deutschen Staaten geprägt. Seine Erzählung »Im Block« ist die unbestechliche Momentaufnahme einer Zwangsgemeinschaft am Rande der Gesellschaft. Im Jahr 1948 wird der 19jährige Walter Kempowski aus Rostock wegen angeblicher Spionage von einem sowjetischen Militärgericht zu 25 Jahren Haft verurteilt. Acht Jahre sitzt er im berüchtigten DDR-Zuchthaus Bautzen. Dann wird er begnadigt. 1969 erscheint sein beklemmender literarischer Bericht aus einer Welt außerhalb des bürgerlichen Alltags. »Im Block«, das ist ein Leben in drangvoller Enge, isoliert, passiv, inhaltsarm. Die Häftlinge bilden eine eigene Gesellschaft, die geprägt ist vom Eingeschlossensein, von qualvoll gedehnter Zeit und von seltenen Augenblicken, die nur entfernt an das Glück eines erfüllten Daseins erinnern. Entstanden sind eindringliche, scharf ausgeleuchtete Bilder einer Existenz, die den Betroffenen all das verweigert, was menschliche Selbstverwirklichung ausmacht: Arbeit, Liebe, Besitz. 1987 erschien dieser Bericht, der den Beginn der schriftstellerischen Existenz Walter Kempowskis markiert, erstmals im Knaus Verlag, ergänzt um während der Haft angefertigte Zeichnungen des Autors. Ausstattung: 30 s/w-Abbildungen

      Im Block1969
      4,5