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Reinhard Lettau

    10. September 1929 – 17. Juni 1996

    Reinhard Lettau war ein deutsch-amerikanischer Schriftsteller, der für seine bedeutende Beteiligung an der angesehenen Literaturgruppe Gruppe 47 bekannt ist. Seine Werke setzen sich häufig mit Themen wie Identität und Exil auseinander, geprägt durch seine eigene Erfahrung als Auswanderer in die Vereinigten Staaten. Lettau zeichnet sich durch intellektuelle Tiefe und formale Experimentierfreude aus, die sein tiefes Verständnis literarischer Traditionen sowie moderner Herausforderungen widerspiegeln. Sein literarisches Erbe lebt in seiner einzigartigen Perspektive auf kulturelle Überschneidungen und die Suche nach Sinn in einer sich ständig verändernden Welt fort.

    Die Gruppe 47
    Zur Frage der Himmelsrichtungen
    Gedichte
    Immer kürzer werdende Geschichten
    Alle Geschichten
    Flucht vor Gästen
    • Gäste kommen immer zur falschen Zeit, benehmen sich daneben, sind unkorrekt gekleidet und reden dummes Zeug: was bleibt, ist die Flucht, die den Erzähler an so unterschiedliche Orte wie Kalifornien, Thüringen und Frankreich bringt. Doch auch hier herrscht Chaos, das Lettau mit oft komischen Vorschlägen, die durchaus ernst zu nehmen sind, wieder neu ordnet. Er plädiert für ein bewegliches Hier, um nicht in einem starren Nirgendwo zu landen. » Flucht vor Gästen ist ein humorvolles Buch über erlittene Verletzungen, und es ist ein politisches Buch, denn die Politik beginnt am Frühstückstisch.« DIE WELT

      Flucht vor Gästen
    • Das erzählerische Gesamtwerk von Reinhard Lettau in einem Band. Seine Geschichten zeigen einen „in das Spiel vernarrten Aufklärer“ (Fritz J. Raddatz), einen Sprachkünstler, der sein Handwerk in einer Weise beherrschte, „wie es in der deutschen Literatur nur wenige Autoren konnten und können“ (Joachim Kaiser). Und das Schönste ist: Die hintersinnigen Geschichten sind zum Brüllen komisch.

      Alle Geschichten