Die Rekonstruktion von Ostrogorsky beginnt mit dem Transfer des politischen Zentrums des römischen Reiches in die hellenistische Ost und endet mit der Eroberung Konstantinopels durch Mehmet II. Die ursprüngliche Gestalt des byzantinischen Reiches entsteht aus dem Zusammentreffen der römischen Staatsstruktur mit der griechischen Kultur und dem Christentum. Diese drei großen Linien berücksichtigt der Autor, während er eine abenteuerliche Geschichte von bewaffneten Kämpfen, religiösen und theologischen Streitigkeiten sowie einer künstlerischen Blüte skizziert, die Byzanz über mehrere Jahrhunderte zum wichtigsten Zentrum von Kultur und Wissenschaft machte.
Georgije Ostrogorski Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
George Ostrogorsky war ein führender Byzantinist, dessen Werk sich durch eine tiefe Integration wirtschaftlicher und historischer Perspektiven auszeichnet. Seine Forschung prägte maßgeblich das Verständnis des byzantinischen Staates und seiner Institutionen. Er gründete und leitete das einflussreiche Institut für Byzantinistik in Belgrad und etablierte es als ein weltweit führendes Zentrum für Byzantinistik. Seine umfangreichen, in zahlreiche Sprachen übersetzten Schriften bieten entscheidende Einblicke in die Komplexität der byzantinischen Gesellschaft.



Byzanz und die Welt der Slawen
- 193 Seiten
- 7 Lesestunden