Bookbot

Uwe Johnson

    20. Juli 1934 – 22. Februar 1984

    Uwe Johnson war ein deutscher Schriftsteller, dessen Werk sich tiefgründig mit Themen wie Identität, einer geteilten Heimat und der Komplexität menschlicher Erinnerung auseinandersetzt. Sein unverwechselbarer literarischer Stil zeichnet sich durch sorgfältige Beobachtung und tiefen Einblick in die Psychologie von Charakteren aus, die mit historischen und persönlichen Traumata ringen. Johnson stellte meisterhaft die fragmentierte Natur der Realität und die Schwierigkeiten der Kommunikation in einer geteilten Gesellschaft dar, wobei er oft innovative Erzähltechniken einsetzte. Seine Schriften fordern die Leser heraus, über das Wesen der Wahrheit und die Auswirkungen der Vergangenheit auf die Gegenwart nachzudenken.

    Das Nibelungenlied
    Deutschland erzählt
    Jahrestage
    Jahrestage 4
    Jahrestage 1-4
    »Die Katze Erinnerung«
    • »Die Katze Erinnerung«

      Uwe Johnson – Eine Chronik in Briefen und Bildern

      • 315 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Diese "Chronik in Bildern und Texten" erschien anläßlich des 10. Todestages von Uwe Johnson. Sie bietet konkrete Einsichten in die Lebensumstände und die Schaffensweise des Autors. Enthalten sind zahlreiche bisher unbekannte Fotos, Dokumente und Briefe.

      »Die Katze Erinnerung«
      5,0
    • Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. ( Neue Folge, 500).: 4 Bände

      Jahrestage 1-4
      5,0
    • Jahrestage 4

      • 501 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Tag für Tag, über ein Jahr hinweg, erzählt Gesine Cresspahl ihrer zehnjährigen Tochter Marie aus der eigenen Familiengeschichte, vom Leben in Mecklenburg in der Weimarer Republik, während der Herrschaft der Nazis, in der sich anschließenden sowjetischen Besatzungszone und den ersten Jahren in der DDR. Zugleich schildert der Roman das alltägliche Leben von Mutter und Tochter in der Metropole New York im Epochejahr 1967/1968, inmitten von Vietnamkriegs- und Studentenprotesten. In den »Jahrestagen« entfaltet Uwe Johnson ein einzigartiges Panorama deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert – eine »Lese-Weltreise« (Reinhard Baumgart) in die bewegte New Yorker Gegenwart des Jahres 1968 und zugleich in die Geschichte einer deutschen Familie seit der Weimarer Republik. Ein Register zu Uwe Johnsons Roman "Jahrestage" ist unter dem Titel "Kleines Adressbuch für Jerichow und New York" separat erhältlich.

      Jahrestage 4
      5,0
    • Jahrestage

      Aus dem Leben von Gesine Cresspahl

      • 1008 Seiten
      • 36 Lesestunden

      Uwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (Pommern) geboren und starb am 22. oder 23. Februar 1984 in Sheerness-on-Sea. 1945 floh er mit seiner Familie zunächst nach Recknitz und dann nach Güstrow in Mecklenburg. Sein Vater wurde von der Roten Armee interniert und 1948 für tot erklärt. 1953 begann er ein Germanistikstudium an der Universität Leipzig und schrieb währenddessen an seinem Roman Ingrid Babendererde. Trotz mehrfacher Ablehnungen durch Verlage der DDR und Peter Suhrkamp wurde dieser erst nach seinem Tod veröffentlicht. Sein erster veröffentlichter Roman war Mutmassungen über Jakob. Von 1966 bis 1968 lebte er in New York, wo er zunächst als Schulbuch-Lektor arbeitete und dann ein Stipendium erhielt. Am 29. Januar 1968 begann er mit den Jahrestagen, die 1970, 1971 und 1973 in drei Teilen erschienen. 1974 zog er nach Sheerness-on-Sea, wo er unter einer Schreibblockade litt, was die Veröffentlichung des letzten Teils bis 1983 verzögerte. 1979 war er Gastdozent für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt, und ein Jahr später wurden seine Vorlesungen unter dem Titel Begleitumstände veröffentlicht. Sein Nachlass befindet sich im Uwe Johnson-Archiv an der Universität Rostock.

      Jahrestage
      4,4
    • Werkausgabe in 43 Bänden

      Abteilung Werke: Band 4: Karsch, und andere Prosa

      Mit dem Band Karsch, und andere Prosa veröffentlichte Uwe Johnson zum ersten Mal Erzählungen. Sie erhellen einen entscheidenden Moment in seiner Entwicklung: Zum einen treten neben die deutlich formorientierten Romane nun episodisch konzentrierte, atmosphärisch dichte Erzählformen. Zum anderen ist jede Erzählung eine Wiederbegegnung: Osterwasser, Beihilfe zum Umzug und Geschenksendung, keine Handelsware spielen in verschiedenen Lebensphasen der aus Mutmassungen über Jakob bekannten Gesine Cresspahl. Der umfangreichste Text, Eine Reise wegwohin, 1960, knüpft an Das dritte Buch über Achim an. Er variiert die Perspektive auf die Reise des Journalisten Karsch in die DDR, von der Johnson dort erzählt, und fügt ihr eine Fortsetzung hinzu. Die früheste Erzählung wiederum, Jonas zum Beispiel, ist ein Schlüsseltext zu Johnsons Umgang mit biblischen Stoffen, der zugleich eine literarische Selbstverständigung des Autors ist. Jeder der Texte des Bandes ist in sich geschlossen, in ihrer Gesamtheit geben sie Einblick in die Werkstatt des Autors. Karsch, und andere Prosa erscheint als Band 4 der Rostocker Ausgabe der Werke, Schriften und Briefe von Uwe Johnson.

      Werkausgabe in 43 Bänden
      5,0
    • Uwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (Pommern) geboren und starb am 22. oder 23. Februar 1984 in Sheerness-on-Sea. 1945 floh er mit seiner Mutter und Schwester zunächst nach Recknitz und dann nach Güstrow. Sein Vater wurde von der Roten Armee interniert und 1948 für tot erklärt. 1953 begann er ein Studium der Germanistik an der Universität Leipzig und schrieb währenddessen an seinem Roman "Ingrid Babendererde". Der Roman wurde 1956 von verschiedenen DDR-Verlagen abgelehnt, ebenso 1957 von Peter Suhrkamp, und erschien erst nach Johnsons Tod. Sein erster veröffentlichter Roman war "Mutmassungen über Jakob". Von 1966 bis 1968 lebte er in New York, wo er als Schulbuch-Lektor arbeitete und ein Stipendium erhielt. Am 29. Januar 1968 begann er mit den "Jahrestagen", die 1970, 1971 und 1973 in drei Teilen veröffentlicht wurden. 1974 zog er nach Sheerness-on-Sea, wo er unter einer Schreibblockade litt, weshalb der letzte Teil der "Jahrestage" erst 1983 erschien. 1979 war er Gastdozent für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt, und ein Jahr später erschienen seine Vorlesungen unter dem Titel "Begleitumstände". Sein Nachlass befindet sich im Uwe Johnson-Archiv an der Universität Rostock.

      "Entwöhnung von einem Arbeitsplatz"
      5,0
    • Uwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (Pommern) geboren und starb am 22. oder 23. Februar 1984 in Sheerness-on-Sea. 1945 floh er mit seiner Mutter und Schwester zunächst nach Recknitz und dann nach Güstrow. Sein Vater wurde von der Roten Armee interniert und 1948 für tot erklärt. 1953 begann er ein Germanistikstudium an der Universität Leipzig und verfasste sein Diplom über Ernst Barlachs „Der gestohlene Mond“. Während des Studiums arbeitete er an seinem Roman „Ingrid Babendererde“, der 1956 von verschiedenen DDR-Verlagen abgelehnt wurde. Erst nach seinem Tod wurde dieser Roman veröffentlicht. Sein erster veröffentlichter Roman ist „Mutmaßungen über Jakob“. Von 1966 bis 1968 lebte er in New York, wo er zunächst als Schulbuch-Lektor arbeitete und dann ein Stipendium erhielt. Am 29. Januar 1968 begann er mit „Jahrestage“, dessen erste Lieferung 1970 erschien, gefolgt von den Teilen zwei und drei in den Jahren 1971 und 1973. 1974 zog er nach Sheerness-on-Sea, wo er unter einer Schreibblockade litt, was die Veröffentlichung des letzten Teils bis 1983 verzögerte. 1979 war er Gastdozent für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt, und ein Jahr später erschienen seine Vorlesungen unter dem Titel „Begleitumstände“. Sein Nachlass befindet sich im Uwe Johnson-Archiv an der Universität Rostock.

      Begleitumstände
      4,4
    • Jahrestage, 4 Bde.

      • 1703 Seiten
      • 60 Lesestunden

      Tag für Tag, über ein Jahr hinweg, erzählt Gesine Cresspahl ihrer zehnjährigen Tochter Marie aus der eigenen Familiengeschichte, vom Leben in Mecklenburg in der Weimarer Republik, während der Herrschaft der Nazis, in der sich anschließenden sowjetischen Besatzungszone und den ersten Jahren in der DDR. Zugleich schildert der Roman das alltägliche Leben von Mutter und Tochter in der Metropole New York im Epochejahr 1967/1968, inmitten von Vietnamkriegs- und Studentenprotesten. In den »Jahrestagen« entfaltet Uwe Johnson ein einzigartiges Panorama deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert – eine »Lese-Weltreise« (Reinhard Baumgart) in die bewegte New Yorker Gegenwart des Jahres 1968 und zugleich in die Geschichte einer deutschen Familie seit der Weimarer Republik. Ein Register zu Uwe Johnsons Roman "Jahrestage" ist unter dem Titel "Kleines Adressbuch für Jerichow und New York" separat erhältlich.

      Jahrestage, 4 Bde.
      4,4