Yves Tanguy und der Surrealismus
- 251 Seiten
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Der Ur-Surrealist Yves Tanguy gehörte zum inneren Kreis der Pariser Avantgarde der 1920er Jahre, zu dem auch Salvador Dalí, Max Ernst und Alberto Giacometti zählten. Er leistete wesentliche Beiträge zu surrealistischen Manifesten, Zeitschriften und Ausstellungen. Tanguys künstlerische Obsession war die Welt der Vorstellungskraft, der Träume und Tagträume, und seine kryptisch kodierten Bilder verwirren das Publikum bis heute. Seine Gemälde scheinen in einer nebligen, seltsam schönen Zwischenwelt jenseits von Zeit und Raum zu existieren, einer Welt, die zugleich schwindelerregend und ruhig, beunruhigend und atemberaubend ist. Der zentrale Fokus von Yves Tanguy und dem Surrealismus ist die surrealistische Ausdrucksweise, der sich Tanguy wie kein anderer Maler seiner Zeit widmete und damit den Platz der Bewegung in der Geschichte der bildenden Kunst festigte. Anhand zuvor unveröffentlichter Dokumente und Werke diskutieren die Autoren Tanguys jenseitiges Schaffen in all seinen Aspekten – von seiner Entwicklung als Künstler bis zur Rezeption seiner Arbeiten in den Vereinigten Staaten.


