Philoctet - ein Schauspiel mit Gesang ist ein unveranderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1795. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernahrung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitaten erhaltlich. Hansebooks verlegt diese Bucher neu und tragt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch fur die Zukunft bei.
Hellmut Flashar Bücher
Hellmut Flashar ist ein deutscher Philologe und Übersetzer mit Spezialisierung auf klassische Philologie. Seine Arbeit zeichnet sich durch ein tiefes Verständnis antiker Texte und deren moderner Interpretationen aus. Flashars Beitrag liegt in der sorgfältigen Übersetzung und Analyse von literarischen Werken, wodurch er die klassische Literatur einem breiteren Publikum zugänglich macht.






Frühgriechische Philosophie
- 104 Seiten
- 4 Lesestunden
"Noch immer werden die frühgriechische Philosophie und ihre Vertreter meist unter dem Begriff "Vorsokratiker" subsumiert. Für Hellmut Flashar ist diese Klassifizierung jedoch missverständlich, da sie einer reduktiven Auslegung Vorschub leistet, wonach die Philosophie erst mit Sokrates ihren Ursprung gefunden habe"--Page 4 of cover
Die Tragödie des Aias, des großen Helden vor Troja, der sich ungerecht behandelt fühlt und dem Wahnsinn verfällt; der eine ganze Viehherde niedermetzelt im Glauben, es seien seine (griechischen) Feinde; der dann auch sich selbst mordet. Nur durch das Eingreifen des Odysseus wird verhindert, daß Aias’ Leichnam unbestattet bleibt. Möglicherweise das früheste der erhaltenen Dramen des Sophokles; ein Problemstück, das mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet.
"Aristoteles ist eins der reichsten und umfassendsten wissenschaftlichen Genies gewesen, die je erschienen sind, ein Mann, dem keine Zeit ein gleiches an die Seite zu stellen hat." (G.W.F. Hegel) Der Wertschätzung, die Aristoteles durch Hegel erfuhr, wird man sich unumwunden anschließen: Der Lehrer Alexanders des Großen war der bedeutendste Philosoph der Antike, auf dessen Denken die gesamte abendländische Philosophie beruht. Der Herausgeber der deutschen Aristoteles-Gesamtausgabe, Hellmut Flashar, erzählt in diesem umfassenden Werk, was wir heute über das Leben des großen Denkers (384 - 322 v. Chr.) wissen, und erläutert jedes seiner erhaltenen Bücher. Die sehr konkrete und anschauliche biographische Skizze erhellt die private, politische und natürlich insbesondere die geistige Welt, in der Aristoteles als Sohn eines erfolgreichen Arztes, später als Schüler und Freund Platons und schließlich als Begründer seiner eigenen Schule, des Peripatos, seinen Weg nimmt. Vor diesem Hintergrund werden die naturwissenschaftlichen, musischen, literaturtheoretischen, psychologischen und philosophischen Denkansätze, Forschungen und Lehren des Aristoteles Schritt für Schritt allgemeinverständlich entwickelt und erklärt.
Die Trachinierinnen
- 79 Seiten
- 3 Lesestunden
Vermutlich die älteste erhaltene Tragödie des Dichters der Antigone und der Ödipus-Dramen. Ein Stück über die letzte Liebe und den Tod des Herakles. Nichtsahnend schickt ihm seine enttäuschte Gemahlin Deianeira das giftgetränkte Gewand des Kentauren Nessos den jener einst getötet hatte. In Trachis wird es dem Heros zum Verhängnis, dem geweissagt war, kein Lebender könne ihm das Leben nehmen.
Jon wird in der Regel zu den frühen Dialogen Platons gezählt, die aufgrund ihrer zeitlichen und thematischen Nähe zum historischen Sokrates als sokratisch bezeichnet werden. Das Ausgangsproblem wird in den Worten deutlich, die Sokrates in der ersten Gesprächshälfte mit dem titelgebenden Helden äußert: Ein guter Rapsod kann niemals derjenige sein, der die Worte des Dichters nicht versteht, denn der Rapsod sollte für die Zuhörer ein Übersetzer der Gedanken des Dichters sein. Diese Überlegungen führen die Gesprächspartner zur Entdeckung des Magnetismus der Poesie und der Rolle der poetischen Inspiration. Es zeigt sich, dass Jon am schönsten von Homer erzählt, nicht weil er die Kunst beherrscht, sondern weil in ihm eine göttliche Kraft wirkt, die ihn bewegt, ähnlich dem Stein, den Euripides als magnesisch bezeichnet, während die meisten Menschen ihn herakleisch nennen.
Elektra und ihr Bruder Orest nehmen Rache an den Mördern ihres Vaters Agamemnon, an ihrer eigenen Mutter Klytaimnestra und deren Geliebten Ägisth. Elektra hatte Orest das Leben gerettet, als er, noch ein Kind, von Ägisth ermordet werden sollte. (Amazon)
Ödipus auf Kolonos
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Ödipus – seinen Vater hat er erschlagen, mit seiner Mutter vier Kinder gezeugt. Als er erkennt, was er getan hat, blendet er sich selbst. Das ist die Tragödie des einst mächtigen Königs von Theben. Von dort vertrieben, alt geworden und begleitet einzig von seiner Tochter Antigone, ersehnt er nur noch einen friedlichen Tod auf Kolonos nahe Athen. Doch auch dort holen ihn die Schatten der Vergangenheit ein: Theben droht ein blutiger Bruderkrieg, in dem beide Parteien den des Lebens und Leidens überdrüssigen Ödipus auf ihre Seite zwingen wollen. Wie in seiner berühmten Übertragung der «Orestie» folgt Peter Stein, Intendant und Regisseur von internationalem Rang, auch diesmal seinem Ideal, eine klare und zeitgemäße, genaue und vollständige Wiedergabe des antiken Textes zu leisten, deren oberstes Ziel die Verständlichkeit ist. Der humanistisch gebildete Theatermann legt erneut eine Übersetzung vor, die sich nicht nur auf der Bühne bewährt hat – 2010 erprobte er sie im Rahmen der Salzburger Festspiele mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle –, sondern ihre sprachliche Kraft und Schönheit auch bei der Lektüre entfaltet.
Lesebuch der Alten Welt, 2 Bde.. Griechisches Lesebuch; Römisches Lesebuch
- 677 Seiten
- 24 Lesestunden
Herausgegeben von Hellmut Flashar und Manfred Fuhrmann, umfasst das Werk zwei Bände und ist in Kassel erhältlich.
Platons vollständig erhalten gebliebenes Werk hat die abendländische Philosophie geprägt. Das Anliegen dieses Buches ist es, in gut verständlicher Sprache einen Überblick über alle platonischen Dialoge zu geben. Zugänglich, umfassend und übersichtlich bietet es eine ideale Einführung in das facettenreiche Denken Platons. Kein Philosoph hat über die Jahrhunderte bis in die unmittelbare Gegenwart hinein eine so reiche Wirkung erfahren wie Platon. Dabei bleibt der Autor der platonischen Dialoge im Er selbst tritt nicht als Dialogpartner auf, sondern lässt Sokrates mit anderen diskutieren. Obwohl Platon – der Begründer der "Akademie" – über eine interne Prinzipienlehre verfügte, hat er seine Philosophie ausschließlich in Form von Dialogen artikuliert. Damit zeigt er, dass das Philosophieren im Sinne einer Suche nach der Wahrheit immer im lebendigen Vollzug Der Dialog ist das notwendige Mittel des philosophischen Denkens. Darin liegt die Einzigartigkeit des platonischen Werkes.
Homer dichtet über die historischen Begebenheiten des trojanischen Krieges, Hekataios rekonstruiert Geschichte aus Mythen, indem er versucht, das Wahre vom Wunderbaren zu trennen. Schon in der griechischen Antike ist Geschichte untrennbar mit dem Erzählen verwoben. Auch Hellmut Flashar nähert sich dem antiken und zeitgenössischen Verständnis der Begriffe Geschichte, Klima und Glück in Form von Anekdoten und Geschichten. Wie ein Wort aus allen seinen historischen Bedeutungen, so besteht der Mensch für ihn aus den Ereignissen seines Lebens. In Erinnerung an intellektuelle Begegnungen, die sein Interesse an der klassischen Philologie nachhaltig geprägt haben, wie die mit dem Philosophen Hans-Georg Gadamer, folgt der Autor auch dem Faden seiner eigenen Geschichte. Und er erinnert daran, dass die großen Fragen, die sich die Menschheit heute stellt, selbst eine Geschichte haben, die es auf der Suche nach Antworten immer wieder zu rekonstruieren gilt
Griechisches Lesebuch
- 677 Seiten
- 24 Lesestunden
Hellenistische Philosophie
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Die griechische Philosophie erreichte mit Platon und Aristoteles ihren Höhepunkt. Im Hellenismus entstanden neue Schulen wie die Stoa und der Epikureismus, die unterschiedliche Ziele verfolgen: Stoiker betonen Pflicht und Gemeinwohl, während Epikureer die Lust in den Mittelpunkt stellen. Diese Strömungen prägen bis heute das abendländische Denken.
Bereits die Zeitgenossen priesen den griechischen Arzt Hippokrates von Kos für seine Heilkunst. Sein Wissen war so überragend, dass seine Schriften wie ein Kristallisationskern auf medizinische Texte anderer Ärzte wirkten und in der Überlieferung mit diesen eine Einheit bildeten - das Corpus Hippocraticum. Von überzeitlicher Bedeutung ist das berühmteste Stück dieser Sammlung, das als hippokratischer Eid in die Geschichte eingegangen ist; bis heute gilt er als Maßstab für das ethische Handeln eines Arztes. Was wussten Hippokrates (ca. 460 bis ca. 380 v. Chr), die Ärzte seiner Zeit und jene der folgenden Jahrhunderte wirklich über den Menschen? Was für eine Vorstellung hatten sie vom menschlichen Körper und den Zusammenhängen, die ursächlich sind für die Entstehung von Krankheiten? Welche Auslöser vermuteten sie beispielsweise hinter Epidemien, hinter einem epileptischen Anfall oder hinter bestimmten Frauenkrankheiten? Welche Methoden der Diagnostik und der Therapie standen ihnen überhaupt zur Verfügung? Welche Formen der Diät hielten sie für sinnvoll - und in welchen Fällen? All diesen Fragen geht der international renommierte Altertumswissenschaftler Hellmut Flashar nach und legt eine anregende Einführung in die antike Heilkunst vor - aber auch einen profunden Überblick über die Wirkmächtigkeit des Hippokrates während der letzten 2000 Jahre.
Inszenierung der Antike
- 407 Seiten
- 15 Lesestunden
Die vierhundertjährige Aufführungsgeschichte griechischer Dramen – von der Wiederentdeckung des „König Oedipus" in Vicenza (1585) über Peter Steins „Orestie“ bis zu Frank Schwemmers Kammeroper „Medeamorphosen“ (2007) – wird in diesem Band umfassend dargestellt.Allein den zahlreichen seit 1991 – dem Jahr des Erscheinens der Erstauflage dieses Standardwerkes – neuinszenierten antiken Tragödien ist ein über einhundertseitiges Kapitel gewidmet. Zeigt die ungebrochen lebendige Aufführungspraxis der antiken Stücke die Überzeitlichkeit ihrer Inhalte, so erweist die Tatsache ihrer Aufführungen auch in fremden Kulturkreisen ihre menschheitsgeschichtliche Allgemeingültigkeit. Hellmut Flashar bietet mit seinem Buch eine vorzügliche Einführung in die zeitlose Aktualität antiker Tragödiendichtung, die Klassische Philologen, Literaturwissenschaftler, Musikhistoriker, Theaterleute, Opernfreunde und nicht zuletzt Theaterbesucher interessieren wird.
Grundriss der Geschichte der Philosophie - 2/1: Die Philosophie der Antike
Sophistik, Sokrates, Sokratik, Mathematik, Medizin
- 540 Seiten
- 19 Lesestunden
Der vorliegende Band beleuchtet die geistigen Strömungen und philosophischen Impulse zwischen den Vorsokratikern und Platon in einer Zeit des Wandels in der griechischen Welt, insbesondere in Athen. Diese Epoche ist geprägt von der Erschütterung traditioneller Werte und der Entstehung von Wissenschaft. Die Sophistik, als stärkster Ausdruck dieses Wandels, wird in ihrer Bedeutung dargestellt, unabhängig von Platons kritischer Sichtweise. Im zweiten Kapitel steht Sokrates im Mittelpunkt, dessen Einzigartigkeit über die Philosophie hinausgeht. Die Sokratiker, insbesondere die Kyniker, haben ebenfalls einen nachhaltigen Einfluss auf die Geistesgeschichte ausgeübt. Zudem werden die philosophisch relevanten Fachwissenschaften, wie Medizin und Mathematik, behandelt. Die hippokratischen Schriften zeigen trotz ihrer heterogenen Entstehung eine erkennbare Nähe zu den Themen der Sophistik. Bei den mathematischen Schriftstellern wird die Komplexität ihrer Lehren ausführlicher dargestellt, was für historisch interessierte Mathematiker von grundlegender Bedeutung ist. Der Inhalt umfasst die Entstehung und Themen der Sophistik, Sokrates und seine Schüler sowie die Anfänge der griechischen Mathematik und medizinische Schriften, die einen tiefen Einblick in die wissenschaftliche und philosophische Entwicklung dieser Zeit bieten.
Geschichte und Gesellschaft - 13: Krisen in der Antike
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
German
Paradeigmata: Antikes Drama - moderne Bühne
- 269 Seiten
- 10 Lesestunden
Die Akademie deutsch-italienische Studien Meran fördert seit 1959 den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen der deutsch- und der italienischsprachigen Welt. In diesem Zusammenhang veranstaltet sie u. a. Symposien, bei denen das Werk bedeutender Gestalten der deutschen und italienischen Überlieferung von Wissenschaftlern beider Sprachräume beleuchtet wird. Der vorliegende Band versammelt die Vorträge zu einer internationalen Schiller-Tagung, in deren Rahmen Fachleute aus Germanistik, Romanistik, Klassischer Philologie und Philosophie Analysen und Erkenntnisse zum Schiller’schen Werk und seiner Wirkungsgeschichte vorlegten. Entsprechend breit ist das Spektrum der behandelten Themen und Motive, das von Schillers Theorie des Chores und seinem Freiheitsbegriff über seine Rezeption von Seiten italienischer Romantiker bis hin zur Auseinandersetzung von Dramatikern des 20. Jahrhunderts mit Schiller reicht.
Lust und Pflicht sind Phänomene, die das Wesen des Menschen unmittelbar prägen. Sie haben von den Anfängen der Literatur und Philosophie bis in die Gegenwart unterschiedliche Ausdeutungen und Bewertungen erfahren, die nachzuzeichnen das Anliegen dieses Buches ist. Lust und Pflicht sind menschliche Grundphänomene. Der Mensch entwickelt schon früh ein instinktives Luststreben und in der Regel auch ein deutliches Pflichtgefühl. Beide Begriffe – Lust und Pflicht – sind zuerst in der griechischen Philosophie reflektiert, bewertet und systematisch untersucht worden. Platon und Aristoteles diskutieren sie als Ziele im Sinne eines gelungenen Lebens, und die hellenistischen Philosophenschulen fassen Lust und Pflicht als polemischen und systematischen Gegensatz. Hellmut Flashar analysiert den Deutungsprozess, dem die Begriffe Lust und Pflicht seit ihrer Entstehung in der griechischen Antike unterliegen und zeichnet seine Entwicklung über das frühe Christentum, die Renaissance und die Interventionen Kants und Freuds bis in die Gegenwart nach.












