Der Brief an die Kolosser tragt zwar den Absender des Paulus, doch ist es umstritten, ob diese neutestamentlilche Schrift tatsachlich aus der Feder des Apostels stammt oder ob sie einem seiner Schuler zugeschrieben werden muss. Von speziellem Interesse ist der Brief wegen seines besonderen Danach ist Christus der Herr der gesamten Welt. Der Brief verurteilt eine Bewegung in der christlichen Gemeinde, die den Glauben als vollige Absage an die Welt versteht und das Heil in einer reinen Konzentration auf das Innere und das Jenseitige sucht. Andererseits nimmt er das Anliegen einer Gemeinde auf, die in einer bruchig gewordenen Welt lebt und sich fragt, wo denn Zuversicht und Hoffnung zu finden seien. Der Gemeinde wird hier gesagt, dass in Chriustus eine neue Welt angebrochen ist, in der auch trennende Unterschiede verschwinden durfen. Dem Anliegen des Evangelisch-Katholischen Kommentars gemaa erarbeitet Eduard Schweizer durch eine fundierte Exegese, mit zahlreichen Hinweisen auf die Wirkungsgeschichte, die Bedeutung dieses Briefes fur die heutige Verkundigung. Dabei weist er auch auf jene Aussagen hin, die den Brief als fur das okumenische Gesprach relevant erscheinen lassen.
Eduard Schweizer Reihenfolge der Bücher
18. April 1913 – 27. Juni 2006






- 1994
- 1986
Das Evangelium nach Matthäus
- 368 Seiten
- 13 Lesestunden
- 1984
- 1978
Heiliger Geist
- 186 Seiten
- 7 Lesestunden
- 1975
Bereits in 18. durchgesehener Auflage (8. Auflage dieser Bearbeitung) ist Eduard Schweizers »Das Evangelium nach Markus« erschienen. Er kommentiert das Makusevangelium.





