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Bookbot

Bernd Scheffer

    Typemotion
    Anfänge experimenteller Literatur
    Wie im Film
    Schriftfilme
    Interpretation und Lebensroman
    Medien und Fremdenfeindlichkeit
    • 2014

      Typemotion

      • 461 Seiten
      • 17 Lesestunden

      This November, FACT is pleased to present the UK premiere of Type Motion, an exhibition featuring over 200 outstanding examples of text and typography being used alongside the moving image. The exhibition celebrates the creative possibilities of opening up uses of text far beyond print, and seeks to showcase not only the importance of writing, but how bringing it to life with movement is an artform in itself.

      Typemotion
    • 2009

      Schriftfilme

      Schrift als Bild in Bewegung

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Wie in keinem anderen Genre ist die Schrift im Film in Bewegung geraten: Ob als Kunst-, Spiel- und Werbefilm oder Musikvideo, der Schriftfilm hat sich seit der Pionierzeit des Films Ende des 19. Jahrhunderts etabliert und auf andere Bereiche ausgeweitet. Die Bleilettern aus der Anfangszeit des Buchdrucks wanderten gewissermaßen auf die Bildschirme des 21. Jahrhunderts. Mit den analogen und digitalen Arbeitsmöglichkeiten wächst die Vielseitigkeit der beweglichen Buchstaben weiter. Ihr Einsatz beschränkt sich nicht mehr auf die funktionale Vermittlung von Informationen, sondern gewinnt einen autonomen ästhetischen Status. Der Band behandelt insbesondere den künstlerischen Schriftfilm und stellt Beispiele analog oder digital basierter Filme vor, in denen animierte, grafisch gestaltete und vertonte Schrift zum Hauptakteur wird und weit über das hinaus geht, was konventionell von Schrift und Schrift im Film erwartet wird. Ausstellungen: ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe 16.11.2013–12.1.2014 | FACT Foundation for Art and Creative Technology, Liverpool 6.11.2014–15.2.2015 | Goethe-Institute weltweit | Und weitere Stationen PETER WEIBEL (*1944) ist sowohl Medienwissenschaftler wie auch Medienkünstler. Mit seinem Œuvre wurde er international berühmt und prägt bis heute Medien- und Kunstdiskurse. Seit 1999 ist er Leiter des ZKM, Karlsruhe.

      Schriftfilme
    • 2004

      Wie im Film

      Zur Analyse populärer Medienereignisse

      Wie im Film
    • 1997

      Medien und Fremdenfeindlichkeit

      Alltägliche Paradoxien, Dilemmata, Absurditäten und Zynismen

      „Um auf eine gerechte und multikulturelle Zukunft hoffen zu können, brauchen wir enorm viel Phantasie.“ (George Lipsitz 1993) Medien- und Fremdenfeindlichkeit stellen zentrale gesellschaftliche und politische Probleme dar. Aktuelle Ereignisse, wie die tödlichen Brandanschläge auf Ausländerunterkünfte in Den Haag und Krefeld, verdeutlichen die Dringlichkeit dieser Thematik. Die deutschen Behörden erkennen, zur Empörung türkischer Politiker und Medien, keine Anzeichen für fremdenfeindliche Straftaten. In Krefeld wird der Ehemann und Vater der Opfer als tatverdächtig verhaftet, was die Berichterstattung abrupt verändert. Auch die harte Abschiebepolitik gegenüber bosnischen Kriegsflüchtlingen und die Proteste dagegen beeinflussen die Zahl der "freiwilligen" Rückkehrer. Im deutschen Fernsehen finden sowohl die Proteste als auch die Auftritte von extremen politischen Akteuren wie Jean-Marie Le Pen breiten Raum. Zudem kommt es zu einem tragischen Vorfall, als die italienische Marine mit einem albanischen Flüchtlingsschiff kollidiert, wobei über achtzig Menschen, vorwiegend Frauen und Kinder, ums Leben kommen. Diese Berichterstattung lässt die Frage aufkommen, ob die italienischen Behörden damit nicht ihr Ziel erreicht haben: eine sinkende Zahl an Flüchtlingen, während die allgemeine Hilfsbereitschaft gleichzeitig zu wachsen scheint.

      Medien und Fremdenfeindlichkeit
    • 1992

      Mittlerweile gibt es in der Literaturwissenschaft zwar vielfältig Erklärungen, wie Produktion und Rezeption von Literatur als historische und gesellschaftliche Phänomene zu denken wären, man hat aber wenig genaue Vorstellungen davon, was beim Schreiben und Lesen von Literatur im eigenen »Kopf« und gerade auch in den »Köpfen« der anderen (der Autoren, der Leser) vorzugehen scheint. Eine zentrale These dieses Buches lautet: Wir nehmen die Welt und die Literatur wahr in einer endlos autobiographischen Tätigkeit; Wirklichkeits-Konstruktionen (und Textbedeutungen) werden in einem Prozeß der Selbstbeschreibung erzeugt und aufrechterhalten. Die konstruktivistische Parallelität von Wahrnehmung, Erkenntnis, Wissen und schließlich auch von Interpretation zeigt: die genauere Untersuchung der »Gegenstände« von Welt und Literatur bringt primär die Eigenschaften von Beobachtern zum Vorschein, nicht die der »Gegenstände«. Wir entdecken nicht die »Realität« oder die der »Realität« opponierende ästhetische Gegensetzung, sondern die eigenen Wirklichkeits-Konstruktionen. Die Diskurs-Regeln, die Konstruktions-Regeln, die Konventionalität, die Kompetenz, aber auch der Mut und die Ängste des Literatur-Beobachters kommen jetzt verstärkt zum Vorschein – und nicht »Texte« als inhaltlich weitgehend stabile Vorgaben.

      Interpretation und Lebensroman