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George Mosse

    September 20, 1918 – January 22, 1999

    Ein deutsch-amerikanischer Sozial- und Kulturhistoriker, dessen umfangreiches Werk sich mit einer breiten Palette von Themen befasste. Seine Arbeiten haben die Diskussion und Interpretation des Nationalsozialismus und Faschismus neu definiert. Er untersuchte die Geschichte, die die menschliche Identität prägte, von der lutherischen Theologie bis zur Geschichte der Männlichkeit. Seine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte hinterließ unauslöschliche Spuren im Verständnis der Vergangenheit.

    Die Nationalisierung der Massen
    Nationalismus und Sexualität
    Die Nationalisierung der Massen--Von den Befreiungskriegen bis zum dritten Reich
    Die Geschichte des Rassismus in Europa
    Der nationalsozialistische Alltag
    Aus großem Hause
    • Der weltbekannte amerikanische Historiker George L. Mosse weist in diesem Buch - einem Standardwerk, das seit 1978 immer wieder aufgelegt wird - nach, dass der Rassismus keinen Seitenerscheinung, sondern ein grundlegendes Element der europäischen Kulturentwicklung gewesen ist: Der moderne Rassismus entspringt denselben Quellen, die auch die Grundströmungen moderner europäischer Kultur gespeist haben: Aufklärung und Pietismus, Rationalismus und Romantik. Mosse stellt die Geschichte des Rassismus in den Zusammenhang mit der europäischen Geschichte. Indem er die einzelnen Entwicklungsphasen beschreibt, kann er zeigen, wie und warum rassistisches Denken in alle gesellschaftlichen Bereiche, v. a. in die Wissenschaften, eindringen konnte. Der Autor untersucht außerdem die wechselseitigen Beziehungen zwischen Rationalsimus und Christentum sowie den Verfall der humanistischen Tradition in Europa. Schließlich setzt er sich mit der Herausbildung von Stereotypen wie der „überlegenen“ und „minderwertigen“ Rasse auseinander, die am Ende zur „Endlösung der Judenfrage“ durch die Nationalsozialisten geführt hat.

      Die Geschichte des Rassismus in Europa
      3,9
    • The Culture of Western Europe

      The Nineteenth and Twentieth Centuries

      • 528 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Exploring the interplay of rationalism and Romanticism, this cultural history delves into the forces shaping modern Europe. George L. Mosse examines various societal aspects, including nationalism, economics, class identity, religion, and art, highlighting their interconnectedness. The revised edition reinstates original illustrations and includes a critical introduction by Anthony J. Steinhoff, which contextualizes Mosse's work and underscores its ongoing significance. This accessible narrative captures the complexities of European cultural movements throughout history.

      The Culture of Western Europe
      5,0
    • The Fascist Revolution

      Toward a General Theory of Fascism

      • 230 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Synthesizing historian Mosse's (1918-99) life-long efforts to understand the nature of fascism, contains ten essays originally published between 1961 and 1996. He approaches the movement as a cultural phenomenon, and investigates how it and its adherents saw it and themselves. Among his subjects are fascist aesthetics, the French Revolution, fascism and the Intellectuals, the occult origins of National Socialism, and homosexuality and French fascism. Annotation copyrighted by Book News, Inc., Portland, OR

      The Fascist Revolution
      4,5