Bibliothek Suhrkamp - 458: Die schönsten Sagen vom Räuber Woynok
Sagen und Legenden
- 105 Seiten
- 4 Lesestunden
Anna Seghers war eine deutsche Schriftstellerin, die für ihre tiefgründigen Darstellungen der moralischen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg bekannt ist. Ihre Prosa zeichnet sich durch tiefe Einblicke in die menschliche Psyche aus und befasst sich oft mit Themen wie dem Verlust der Unschuld und den unausweichlichen Ungerechtigkeiten des Krieges. Seghers verknüpft meisterhaft persönliche Erinnerungen mit breiteren historischen Ereignissen, um zu untersuchen, wie Einzelpersonen dem Nationalsozialismus und seinen verheerenden Folgen begegnen. Ihre Fähigkeit, ein starkes Gefühl von Verlust und Vergeblichkeit hervorzurufen, festigt ihre Bedeutung als literarische Stimme.







Sagen und Legenden
Tage wie Staubsand
Anna Seghers' Briefe in Erstausgabe Ein Dokument besonderer Art: In diesen sehr persönlichen Briefen sind all die Probleme einer Emigrantin nach der Rückkehr in ihr zerstörtes Land präsent. Anna Seghers fiel es schwer, wieder in Deutschland heimisch zu werden. Getrennt von der Familie, ohne die Freunde, die umgekommen sind oder nun in anderen Ländern leben, leidet sie unter Fremdheit und Kälte, klagt über die Verwahrlosung der Menschen, wünscht sich, wieder einmal lustig zu sein und zu träumen.
Gesellschaftskritischer Roman aus den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen mit von den politischen Strömungen der damaligen Zeit geprägten Einzelschicksalen. --- "Der Roman gestaltet die Zeit von 1918 bis 1945 in ihren Menschen. Er ist eines der bedeutendsten erzählenden Kunstwerke in deutscher Sprache und gehört gerade deshalb zur Weltliteratur. Er ist meisterhaft im Detail und meisterhaft in der Komposition."
Das Geschehen dieser Novelle spielt in der Zeit zwischen 1942 und 1945 in Mexiko, wo sich auch Anna Seghers damals aufhielt.