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Andreas Okopenko

    15. März 1930 – 27. Juni 2010

    Andreas Okopenko war ein österreichischer Schriftsteller, dessen Werk von einem tiefen Interesse an Sprache und ihren Möglichkeiten geprägt ist. Nach seinem Chemiestudium und einer Tätigkeit in der Industrie widmete er sich zunehmend der Literatur und entwickelte dabei einen einzigartigen Stil. Er gründete eine Literaturzeitschrift, die als Plattform für die österreichische Avantgarde diente, und kehrte später als freier Schriftsteller zur künstlerischen Schöpfung zurück. Sein literarisches Erbe liegt in seiner experimentellen Auseinandersetzung mit der Form und der Erforschung neuer Bedeutungen innerhalb der Sprache.

    Lexikon Roman
    Lexikon einer sentimentalen Reise zum Exporteurtreffen in Druden
    Kindernazi
    Kindernazi. Roman
    Lexikon Roman
    Ich hab so Angst, dass die Chinesen kommen
    • Andreas Okopenko ist einer der großen Einzelgänger der österreichischen Literatur, einer, der sich zeitlebens abseits gehalten hat und dem doch eine zentrale Stellung zukommt, als Autor von Gedichten und Liedern wie formal innovativer Romane. Neben Zeitgenossen und Wegbegleitern wie H. C. Artmann und Ernst Jandl gilt er als einer der bedeutendsten Lyriker der österreichischen Literatur nach 1945. Und wie diese beiden hat sich auch Okopenko mit Titeln wie »Warum sind die Latrinen so traurig?« ins Gedächtnis mehrerer Generationen eingeschrieben. Mit seinen Spleengesängen, Lockergedichten und Schwänzelliedern hat er eigene Genres geschaffen, in denen er es mit melancholisch-lakonischem Witz zu unübertroffener Meisterschaft gebracht hat.Okopenko war ein Großer unter Großen. Vielleicht ist er auch deshalb immer ein Unbekannter geblieben. Das soll sich ändern, nicht zuletzt durch dieses Buch, eine handverlesene Auswahl aus seinen Gedichten, besorgt von Daniel Wisser, einem der besten Kenner seines Werks.

      Ich hab so Angst, dass die Chinesen kommen
      4,0
    • Lexikon Roman

      Lexikon einer sentimentalen Reise zum Exporteurtreffen in Druden

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Der Roman bietet alphabetisch geordnete Impressionen, Parodien und Reflexionen, die der Leser selbst zu Geschichten formen kann. Eine Gebrauchsanweisung des Autors erläutert mögliche Lesewege. Über 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung bleibt "Mikromodell Welt", der "Lexikon-Roman", faszinierend.

      Lexikon Roman
      4,0
    • Das Buch erzählt authentisch von den Kindernazis während des Dritten Reiches, aus der Perspektive des Autors, der selbst in dieser Zeit ein Pimpf war. Es wird rückwärts von 1945 bis 1939 erzählt, um die Ereignisse besser zu verstehen. Es ist ein Bestseller und wurde als „Buch des Monats“ ausgezeichnet.

      Kindernazi. Roman
      3,0
    • Kindernazi

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Andreas Okopenkos Episodenroman beleuchtet die Ideologisierung einer Generation im NS-Apparat durch die Kindheit des „Kindernazi“ Anatol Vitrov. Er kombiniert autobiografische Tagebucheinträge und Alltagsdokumente zu 62 Episoden und fordert dazu auf, den gesellschaftlichen Kurs zu hinterfragen. Eine kommentierte Ausgabe liegt nun vor.

      Kindernazi
      3,0
    • Dieser Roman erzählt keine Geschichte, sondern enthält, alphabetisch geordnet, Impressionen, Parodien, Reflexionen und Nonsens, als Material für eine oder mehrere Geschichten, die sich der Leser selbst zusammenstellen kann. Statt eines Vorworts gibt es eine Gebrauchsanweisung, in der der in Österreich lebende Autor dem Leser mögliche Wege durch den Textdschungel erläutert. Mehr als ein Vierteljahrhundert nach seiner Erstveröffentlichung hat Okopenkos "Mikromodell Welt", der "Lexikon-Roman", nichts von seiner Faszination eingebüßt.

      Lexikon einer sentimentalen Reise zum Exporteurtreffen in Druden
      3,3
    • Lexikon Roman

      Einer sentimentalen Reise zum Exporteurtreffen in Druden

      Lexikon Roman