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Hans-Jost Frey

    1. Januar 1933 – 12. Februar 2023
    Das Süsswasser-Aquarium
    Bunte Welt im Glase
    Fortschritt und Fiasko
    Aufbruch in den Abgrund
    Fortschritt und Fiasko / Aufbruch in den Abgrund
    Optimismus und Overkill
    • Optimismus und Overkill

      Deutsche Science Fiction in der jungen Bundesrepublik

      • 538 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Im dritten Band seiner Reihe entfaltet Laßwitz-Preisträger Hans Frey das widersprüchliche Panorama der SF in der jungen Bundesrepublik (1945-1968). Wie gewohnt bettet er plausibel, sachkundig und spannend-unterhaltsam den Neustart des Genres in den ebenso fortschrittsgläubigen wie angstbesetzten Zeitgeist ein. Die Transformation des alten deutschen Zukunftsromans, die Fandom-Entstehung, der starke angloamerikanische Einfluss und sich verändernde Medien gaben der West-SF eine vitale Dynamik. Vertieft wird das Bild durch eine Fülle wiederentdeckter SF-Originaltexte und zahlreiche Portraits der »Macher«. Oft trashig, aber auch anspruchsvoll verwandelte die zeitgenössische SF das Atomthema, den Kalten Krieg, die beginnende Weltraumfahrt u.v.a.m. in wirkmächtige Mythen der Moderne. Heftserien wie UTOPIA, TERRA und PERRY RHODAN, wichtige Verlage und SF-Neuland stehen neben der SF-affinen Mainstreamliteratur. Viele seltene Abbildungen und ein ausführliches Literatur- und Stichwortverzeichnis ergänzen das Werk. OPTIMISMUS UND OVERKILL ist ein wichtiges Literaturkompendium, das erneut begeistert.

      Optimismus und Overkill
      4,0
    • Der erste Sonderband der Reihe WIEDERENTDECKTE SCHÄTZE DER DEUTSCH – SPRACHIGEN SCIENCE FICTION vereint die ersten beiden Bände „Fortschritt und Fiasko“ und „Aufbruch in den Abgrund“ von Hans Freys großer Literaturgeschichte, die im Memoranda Verlag erschienen ist. Darin beleuchtet der Lehrer, Politiker und Autor die frühen Entwicklungen der Science Fiction vom Vormärz bis zum Ende der Nazizeit und belegt anhand von zahlreichen Literaturbeispielen, wie Mythen der SF den damaligen Zeitgeist abbildeten, aber auch aktiv beeinflussten, wie sie zum Populismus genutzt wurden, wer mutig gegen das System anschrieb und wie das Genre unter dem Zwangskorsett des Naziregimes litt. Ob „Tuzub 37“, „Das Menschenschlachthaus“, „Der Tunnel“, „Altneuland“, „Ini“ oder „Utopolis“ – der Initiator und Ideengeber zur SCHÄTZE-Reihe bespricht in diesem Band genau die Werke, die unsere Edition begründeten. Ergänzt wird der Sonderband durch ein Vorwort von Hardy Kettlitz und ein Nachwort von Karlheinz Steinmüller.

      Fortschritt und Fiasko / Aufbruch in den Abgrund
      3,0
    • Aufbruch in den Abgrund

      Deutsche Science Fiction zwischen Demokratie und Diktatur

      • 523 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Mit »Aufbruch in den Abgrund« (1918-1945) liegt jetzt die Fortsetzung des Buches Fortschritt und Fiasko (1810-1918) vor. Im zweiten Band seiner Literaturgeschichte der deutschen Science Fiction rückt Hans Frey die SF der Weimarer Republik und die unter der Nazi-Diktatur in den Fokus. Erneut hat der Autor tief gegraben und viele Beispiele einer weitgehend vergessenen Literatur ans Licht geholt. So werden anhand der Genreentwicklung Schicksalsjahre der deutschen Geschichte lebendig. Die Weimarer SF war durch politisch-ideologische Kämpfe, technokratische Phantasien und dystopische Albträume, aber auch durch einige große Zukunftsentwürfe gekennzeichnet. Im Nazi-Regime war die SF, wenn sie nicht sofort verboten wurde, nur als Randliteratur und im Zwangskorsett engster Technikvorstellungen geduldet. Das reich illustrierte Sachbuch Aufbruch in den Abgrund ist das Gegenteil verstaubter Geschichtsaufarbeitung. Lesefreundlich, unterhaltsam und spannend vermittelt der Autor fundiertes Wissen und erhellende Einsichten. Hans Frey: »Auch diesmal hat meine Arbeit aktuelle Bezüge, die gewollt und nicht zufällig sind.«

      Aufbruch in den Abgrund
      4,0
    • Fortschritt und Fiasko

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Fortschritt und Fiasko bietet einen bisher einzigartigen Einblick in das Werden, Wesen und Wirken der deutschsprachigen Science Fiction bis zum 1. Weltkrieg. Das Buch fächert die fast vergessene deutsche SF-Literatur von 1810 bis 1918 auf und belegt mit zahlreichen Literaturbeispielen, wie die Mythen der SF den damaligen Zeitgeist abbildeten, aber auch aktiv beeinflussten. Es ist zudem ein Buch mit aktuellen Bezügen. Fatal erinnert der heutige Rechtspopulismus an jene Kräfte im Kaiserreich, die unter anderem mithilfe eines Teils der SF dazu beitrugen, die anschließenden deutschen Geschichtskatastrophen möglich zu machen. Die fortschrittliche SF- Gegenliteratur erwies sich indes als zu schwach, um den Weg ins Fiasko zu stoppen. Wer das als Warnung begreift, hat den Autor richtig verstanden.

      Fortschritt und Fiasko
      3,5