Volume VII of the 'Germany and the Second World War' series looks at Germany and her Japanese ally on the defensive after the tide of war turned in 1943.
This is the fourth in the comprehensive and authoritative series, Germany and the Second World War. It deals with the attack on the Soviet Union, the turning-point of the war. The detailed analysis is underpinned by an extensive apparatus of maps, diagrams, and tables.
Der Angriff auf die Sowjetunion war eines der bedeutendsten Ereignisse des Zweiten Weltkrieges, das die politische Geschichte Europas nachhaltig prägte. Die Analyse beleuchtet Hitlers langfristige Ziele gegenüber der UdSSR sowie die außenpolitischen, ideologischen, wirtschaftlichen und militärischen Maßnahmen der deutschen Führung nach dem Frankreichfeldzug. Neben der operativen Planung für das Unternehmen 'Barbarossa' werden auch die kriegswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Rüstungsanstrengungen behandelt. Einige europäische Staaten und Freiwillige schlossen sich dem 'Kreuzzug gegen den Bolschewismus' an, während die Besatzungspolitik programmatische NS-'Neuordnungs'-Vorstellungen verfolgte. Die Untersuchung umfasst auch die sowjetische Außenpolitik und die Kriegsvorbereitungen der Roten Armee. Es werden die Kesselschlachten in der Anfangsphase, das Ringen um die Ukraine, die Einschließung Leningrads und die Kämpfe im finnischen Raum behandelt, bis zur Stagnation der deutschen Offensive vor Moskau. Die unerwartete sowjetische Gegenoffensive führte zu einer tiefen Führungskrise auf deutscher Seite. Mit dem Scheitern des Unternehmens 'Barbarossa' und der Entstehung der 'Anti-Hitler-Koalition' kam es zu einer Wende im Krieg. Dieses Werk ist das Ergebnis der Grundlagenforschung des MILITÄRGESCHICHTLICHEN FORSCHUNGSAMTES in Freiburg, das die Ausgabe gefördert hat.
War Deutschland schon mit der britischen und französischen Kriegserklärung vom 3. September 1939 besiegt? Oder mit den Schlachten um Stalingrad und den Brückenkopf Tunesien? Oder erst mit der geglückten alliierten Landung in Nordfrankreich und dem Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte im Sommer 1944? Die strategische Initiative war bis zum Frühjahr 1943 von den Achsenmächten endgültig auf die Anti-Hitler-Koalition übergegangen. Band 7 behandelt den Luftkrieg über Europa, den Krieg in Westeuropa von der alliierten Invasion bis zur gescheiterten Ardennen-Offensive sowie als Exkurs den Krieg in Ostasien bis zur japanischen Niederlage. Deutschland wie Japan sahen sich einer feindlichen Koalition gegenüber, auf deren Kriegführung sie nur noch reagieren konnten. Ihnen fehlten zusehends die benötigten personellen und materiellen Mittel. Beide Mächte hatten Vabanque gespielt und ihre Möglichkeiten überschätzt. Hitler stand mit dem Rücken zur Wand. Die Autoren zeigen, in welche ausweglose Situation die deutsche Kriegführung durch Hitlers sozialdarwinistisch durchsetzte Devise des »Alles oder nichts« geraten war. Es wäre seine Pflicht gewesen, dem Sterben auf beiden Seiten der Fronten, von Soldaten wie von Zivilpersonen, ein Ende zu setzen. Aber Menschlichkeit und Verantwortung waren keine Kategorien, die Hitler für sein Handeln gelten ließ.