Der Lehrer, von dem du gerne gelernt hättest (und deine Eltern wären froh gewesen, hättest du so einen Lehrer gehabt) Ein ganz und gar ungewöhnlicher Lehrer schreibt über die Erkenntnisse aus der jahrzehntelangen Arbeit mit Schülerinnen und Schülern. Die wichtigsten Dinge hat Dieter Bachmann nämlich nicht im Studium gelernt, sondern vom Leben selbst oder eben von den Kindern. Von Herrn Bachmann können wir wiederum lernen, wie man Kindern Vertrauen schenkt, wie man im Umgang mit ihnen authentisch bleibt, Haltung und Mitmenschlichkeit zeigt und dabei Kreativität, Toleranz und Kommunikation in den Mittelpunkt stellt. Eine Schale Äpfel kann manchmal mehr bewirken als vier Stunden Matheunterricht. Der Dokumentarfilm „Herr Bachmann und seine Klasse“ hat zahlreiche Preise gewonnen, unter anderen den silbernen Bären der Berlinale und den Deutschen Filmpreis. »Dieter Bachmann ist kein gewöhnlicher Lehrer.« ZEIT
Dieter Bachmann Bücher






Der Schweizer Junge Grimsel ist ein Träumer. Zurückgezogen in seiner Mansarde, sehnt er sich – fernwehkrank, doch wenig wagemutig – fort aus der familiären Enge und Beschränktheit der fünfziger Jahre. Ihn faszinieren die amerikanische DC-3 auf dem Gletscher, der französische Gipfelstürmer in der Eigernordwand und der afrikanische Elefant im Zoo. Mit seiner Kusine Gisela, einem Kriegskind aus Berlin, bricht die Welt mit ihren Gräueln zum ersten Mal in Grimsels Leben ein. Es sollen ihm noch weitere fremde Welten und fremde Mädchen begegnen, bis sich im Elefantenhaus ein vorläufiges Ende seiner (imaginären) Reisen andeutet. In Grimsels Zeit erzählt Dieter Bachmann mit federnder, kraftvoll drängender Sprache nicht nur die Entwicklungsgeschichte eines Heranwachsenden, der seine Unschuld verlor, sondern auch die eines Landes, das sich unberührt fühlte.
Untersuchungen über Max Rychner, Rudolf Kassner, Heinrich Mann, Walter Benjamin, Hermann Broch und Robert Musil.
Archipel. Expeditionen Begegnungen Schauplätze. Gesammelte Reportagen, Essays und Porträts
- 576 Seiten
- 21 Lesestunden
«Archipel» ist die Sammlung essayistischer Schriften von Dieter Bachmann, die das europäische Geistesleben seit Mitte des 20. Jahrhunderts reflektiert. Bachmann, eine prägende Persönlichkeit der Schweizer Kultur, vereint Beobachtungen aus Literatur, Film, Architektur und Musik mit kritischer Präzision und historischem Bewusstsein.
In "Schwinden und Verschallen" träumt der Sachbuchlektor Himlicek von höheren Sphären und hinterfragt einfache Dinge des Lebens. Auf der Suche nach dem Café de l’Univers, sinniert er über Verlust und Abschied. Als autodidaktischer Pianist entfaltet er seine Leidenschaft und spielt grandios ins Universum.
Der Körper der Photographie
- 278 Seiten
- 10 Lesestunden
In einem ausführlichen Vorwort stellt der Herausgeber die Auswahl aus der Kollektion von 300000 Bildern in einen thematischen Zusammenhang, montiert die Entstehungsgeschichte der Fotografie in ihren historischen Kontext, das 19. Jahrhundert, und fragt nach der Bedeutung dieses gewaltigen Menschheitserbes für unsere Zeit. - In einem Gespräch mit Ruth und Peter Herzog porträtiert Barbara Basting die Sammler und erzählt die manchmal abenteuerliche Entstehungsgeschichte der Kollektion, einem in seiner Bedeutung noch lange nicht vermessenen Museum der Fotografie. - Ein technisches Brevarium vertieft die ausführlichen Bildlegenden zu den einzelnen Fotos.
Der geduldige Planet
Eine Weltgeschichte. 255 Fotografien aus der Zeitschrift "du"
Die Leute von / La gente di Soglio
- 141 Seiten
- 5 Lesestunden
Soglio heute - eine einmalige Dokumentation Ein hochkarätiges Team hat sich zusammengetan, um ein einmaliges Dorfbuch, eine Dokumentation zu schaffen, in der alle Menschen von Soglio porträtiert werden in ihrem Arbeitsleben und ihrem persönlichen Umfeld. Das einführende Essay von Dieter Bachmann thematisiert das heutige Soglio als periphere Gemeinde der Schweiz am Schnittpunkt zwischen Nord und Süd, dem italienischen (lombardischen) und dem deutschen Kulturraum. Urs Frey, Kulturgeograf aus Soglio, skizziert den aktuellen sozioökonomischen Wandel. Die Dokumentation wird in 20 und 50 Jahren noch einen großen ethnologischen und kulturpolitischen Wert verkörpern.



