Das erste umfassende Buch über Komik und Humor im Dritten Reich Natürlich wurde im Dritten Reich gelacht, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise. Vom diffamierenden Witz der Nazis über die eher harmlosen Flüsterwitze bis zum bitteren Spott der Verfolgten: Rudolph Herzog beleuchtet alle Bereiche. Seine Analyse des Humors im Nationalsozialismus gibt einen tiefen Einblick in die wahren Befindlichkeiten der sogenannten Volksgemeinschaft.
Eine Bilanz des Schreckens zeigt die alarmierende Realität der Atomtechnologie und die Gefahren, die von unkontrollierbarem atomaren Material ausgehen. Die Menschheit hat seit Fukushima erkannt, dass Atomtechnologie niemals vollständig beherrschbar sein wird. Viele sind sich jedoch der enormen Mengen an atomarem Material, das weltweit existiert, und der fahrlässigen Handhabung, die oft noch praktiziert wird, nicht bewusst. Während anfängliche Unkenntnis dazu führte, dass ganze Regionen unbewohnbar wurden und bizarre Experimente durchgeführt wurden, liegt die gegenwärtige Gefahr in der schieren Menge an Material, dessen Standort oft unbekannt ist. So ist beispielsweise eine Wasserstoffbombe im Eis vor Grönland verloren gegangen, und Schätzungen zufolge fehlen weitere 30–40 Kernwaffen. In Kasachstan liegen große Mengen waffenfähigen Materials ungesichert auf Testgeländen. Rudolph Herzog zieht eine erschreckende Bilanz und beleuchtet die kurze, aber verheerende Geschichte des menschlichen Umgangs mit atomarem Material. Der Atomausstieg in Deutschland erscheint vor diesem Hintergrund als unzureichende Maßnahme. Herzog verdeutlicht die Dringlichkeit eines öffentlichen Bewusstseins für diese globale Problematik.
Eine junge amerikanische Künstlerin entdeckt Blutflecken, die spurlos verschwinden, während ein Kreuzberger Hipster das Unheimliche in seiner Wohnung ahnt. Der Manager eines Start-ups wird von einem Fiebertraum geplagt, der sich mit der Vergangenheit überschneidet. In dieser modernen Metropole Berlin, die von Neuankömmlingen und Investoren geprägt ist, gibt es eine tiefere, unheimliche Schicht. Die Stadt, reich an Geschichte, war Zeugin bedeutender gesellschaftlicher Umbrüche, vom Kaiserreich über das Dritte Reich bis hin zum Kalten Krieg. In sieben miteinander verwobenen Episoden werden die Protagonisten des neuen Berlins von der Geschichte eingeholt, spüren ein unheilvolles Nachwirken, das nicht zu heilen ist. Der Autor Rudolph Herzog präsentiert mit diesem Werk sein erstes belletristisches Buch, das voller Absurditäten und düsterer Überraschungen steckt. Kritiker heben hervor, dass das Buch eine ähnliche Funktion für das moderne Berlin übernehmen könnte wie Ingo Schulzes "Simple Storys" für die Vergangenheit. Die Erzählungen sind abgründig, raffiniert und unterhaltsam, und Herzog belebt das oft unterschätzte Genre der Schauergeschichte, indem er das Übersinnliche und Unterschwellige der Großstadt auf eindringliche Weise einfängt.