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Hans Morgenthaler

    4. Juni 1890 – 16. März 1928

    Hans Morgenthaler, bekannt als Hamo, war ein bemerkenswerter Autor, dessen Werk tief aus seinen vielfältigen Lebenserfahrungen schöpfte. Sein frühes Studium der Zoologie und Botanik sowie seine spätere Karriere als Geologe in Südostasien lieferten reichhaltiges Material, das in sein literarisches Schaffen einfloss. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz aufgrund von Krankheit widmete er sich ganz dem Schreiben, wobei seine asiatischen Abenteuer zum zentralen Fokus seiner Romane wurden. Trotz persönlicher gesundheitlicher und seelischer Schwierigkeiten thematisierte sein Schreiben oft das Leben unterwegs und persönliche Herausforderungen.

    In der Stadt
    Hamo, der letzte fromme Europäer
    Der kuriose Dichter Hans Morgenthaler
    Das Ewig-Weibliche
    • 2003

      Das Ewig-Weibliche

      10 erotische Geschichten

      Die erotische Entwicklung eines Mannes wird durch seine Begegnungen mit zehn Frauen beleuchtet, die ihn von der Jugend bis ins reife Alter begleiten. Jede Begegnung bringt unerwartete Ereignisse und Erfahrungen mit sich, die über die üblichen Ratgeber hinausgehen. Zwischen Frustration und Lust entfaltet sich eine facettenreiche Erzählung, die die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Herausforderungen der Erotik thematisiert.

      Das Ewig-Weibliche
    • 1983

      Der kuriose Dichter Hans Morgenthaler

      Briefwechsel mit Ernst Morgenthaler und Hermann Hesse

      In Hamos Briefen, die nach seiner Rückkehr aus Siam im Jahr 1922 beginnen, entfaltet sich eine Odyssee, die von den zahlreichen Leidensstationen dieses „Künstlermenschen“ erzählt. Krankheit und der Wunsch zu sterben sind allgegenwärtig, doch gleichzeitig drückt sich ein unstillbarer Hunger nach Liebe und Glück aus. Angesichts seiner zunehmenden menschlichen und künstlerischen Isolation wird das Schreiben von Briefen zu einem Überlebensmittel in der „elend engen“ Schweiz. Ob in Arosa, im Irrenhaus oder im Tessin: Der Leser begegnet dem harten Alltag eines kompromisslosen Schriftstellers, der mit seiner Sprache die extremen Spannungen seines Lebens „hautnah“ einfangen wollte. Die Briefe, oft Schreie, Gebete und Flüche, sind Hamos radikalstes und unbekanntestes „Werk“. Empfänger dieser „Notsignale“ sind Hermann Hesse und der „Maler-Vetter“ Ernst Morgenthaler, die in Hamos Leben Stützpunkte waren, bei denen er Rat und Trost suchte. Morgenthaler bezeichnete Hamos' Literatur als das „seltsamste Gemisch von Traurigkeit und Humor“ und könnte diese Formel auch auf seine eigenen brieflichen Äußerungen anwenden. Der Austausch mit Hesse bietet interessante Einblicke in dessen „Steppenwolf-Zeit“, in der Hesses existenzielle Probleme oft in Hamo gespiegelt wurden. Zusammen mit den Zeugnissen von Morgenthaler und Hesse entsteht eine Art Biografie in Briefen, die die Situation des Künstlers in der Schweiz der 1920er Jahre beleuchtet.

      Der kuriose Dichter Hans Morgenthaler
    • 1982

      Hans Morgenthaler (1890-1928) ist trotz einiger weniger verlegerischer und literaturkritischer Bemühungen in den sechziger und siebziger Jahren immer noch ein Autor, der zu entdecken ist. Dass die Reise zu Hamo zu einer Entdeckungsfahrt voller Überraschungen werden kann, möchte das Morgenthaler-Lesebuch zeigen, das zum ersten Mal einen umfassenden Überblick über sein Leben und Werk gibt.

      Hamo, der letzte fromme Europäer