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Ursula Rabe-Kleberg

    19. Dezember 1948
    Studien zur Schul- und Bildungsforschung - 30: Bildungsungleichheit revisited
    Besser gebildet und doch nicht gleich!
    Kinderzeiten
    Kinderzeiten. Gespräche mit Müttern in Bremen
    • Studien zur Schul- und Bildungsforschung - 30: Bildungsungleichheit revisited

      Bildung und soziale Ungleichheit vom Kindergarten bis zur Hochschule - 2., durchgesehene Auflage

      • 324 Seiten
      • 12 Lesestunden

      „Bildungsungleichheit revisited“ greift die in den letzten Jahren wieder verstärkten Bemühungen einer empirischen Analyse und theoretischen Erklärung von sozialen Ungleichheiten auf. In den Beiträgen wird nach Phänomenen der sozialen Ungleichheit in allen wichtigen Bildungsbereichen entlang des Lebenslaufes – also vom Kindergarten bis zur Hochschule bzw. zur Berufsausbildung – gefragt. Diese Fokussierung auf institutionalisierte Bildung wird zudem durch eine Darstellung zur sozialen Ungleichheit in der außerschulischen Bildung erweitert. Namhafte internationale und nationale Autorinnen und Autoren diskutieren klassische Theoreme und Konzepte, stellen die zentralen Befunde und Diskurse vor und dokumentieren aktuelle und innovative Forschungen in verschiedenen Bildungsbereichen.

      Studien zur Schul- und Bildungsforschung - 30: Bildungsungleichheit revisited2011
    • Noch nie gab es so viele gut ausgebildete Frauen, doch ihre beruflichen Chancen sind im Verhältnis dazu schlecht. Das gesellschaftliche Verhältnis von Bildung und Arbeit, in dem Bildung als Voraussetzung und Legitimation für berufliche Positionen gilt, scheint für Frauen gestört. Trotz ihrer Bildungsanstrengungen unterliegen Frauen weiterhin traditionellen Diskriminierungsprozessen. Oft werden die eingeschränkten Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt mit fehlenden Qualifikationen und unzureichender Ausbildung erklärt. Es wird erwartet, dass bessere Bildung für Mädchen und Frauen entscheidend zur Aufhebung der Geschlechterungleichheit beiträgt. Obwohl das Ziel, gleiche Bildungschancen zu schaffen, nach der Einführung von Koedukation und dem Anstieg qualifizierter Bildungsabschlüsse erreicht zu sein scheint, bleibt die Gleichung „gleiche Bildung = gleiche Chancen“ für Frauen unerfüllt. Ihre Erfolge werden nicht entsprechend gewürdigt. Der Reader untersucht das Missverhältnis von Bildung und Arbeit bei Frauen, analysiert Ausgrenzungstendenzen und zeigt, dass das historische Bildungsprojekt der Frauenbewegung nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann. Die aktuellen Herausforderungen finden vor allem an der Schnittstelle zwischen Arbeit und Bildung statt.

      Besser gebildet und doch nicht gleich!1990