Deutschland ist reich, aber die gängigen Erklärungen sind falsch. So soll Ludwig Erhard der „Vater“ des Wirtschaftswunders gewesen sein - in Wahrheit war er ein unfähiger Ökonom, ein Profiteur im Dritten Reich und ein Lügner. Die Bundesbank war angeblich die unbestechliche „Hüterin der D-Mark“ - tatsächlich hat sie Millionen in die Arbeitslosigkeit geschickt und die deutsche Einheit fast ruiniert. „Soziale Marktwirtschaft“ klingt nach sozialem Ausgleich, doch begünstigt werden die Reichen. Auch die permanenten Exportüberschüsse haben Deutschland nicht voran gebracht, sondern geschadet. Umgekehrt werden echte Erfolge nicht gesehen: Die Wiedervereinigung war angeblich wahnsinnig teuer. Tatsächlich hat sie keinen einzigen Cent gekostet. Es ist Zeit, sich von den Legenden zu verabschieden. Sonst verpassen wir unsere Zukunft.
Ulrike Herrmann Bücher






Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen
Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind | Der deutsche Aufstieg von 1945 bis heute
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Die deutsche Mittelschicht schrumpft, während die Reichen immer reicher werden. Sie sieht sich fälschlicherweise als Teil der Elite und akzeptiert ungerechte Steuergesetze. Ulrike Herrmann analysiert diesen Irrtum und warnt, dass ohne ein realistisches Selbstbild die Mittelschicht weiterhin die Folgen wirtschaftlicher Fehlentscheidungen tragen wird.
Das Ende des Kapitalismus
Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Ulrike Herrmann kritisiert den Kapitalismus, der zwar Positives bewirkt, aber Klima und Umwelt ruiniert. Sie fordert ein "grünes Schrumpfen" statt "grünes Wachstum" und plädiert für eine Kreislaufwirtschaft. Das Buch bietet tiefgehende Analysen und Anregungen für politische Debatten.
Die deutsche Mittelschicht schrumpft. Gleichzeitig werden Reiche immer reicher. Aber: Der Protest bleibt aus. Stattdessen betreiben Handwerker, Beamte und Angestellte sogar noch ihren eigenen Abstieg, indem sie klaglos zulassen, dass die sogenannten Eliten immer weniger Steuern zahlen. Wie kann das sein? Die Antwort: Die Mittelschicht sieht sich selbst als Elite – ein teurer Irrtum.
Der Sieg des Kapitals
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
Es ist viel einfacher, Krisen zu verstehen, wenn vorher klar ist, wie ein krisenfreier Kapitalismus funktionieren würde. Die Wortwahl mag zunächst erstaunen, gilt es doch als „links“ oder gar „marxistisch“, den Begriff Kapitalismus zu verwenden. Diese Phobie ist jedoch typisch deutsch. In den USA wird der Ausdruck Kapitalismus völlig selbstverständlich verwendet, der im übrigen auch gar nicht von Karl Marx stammt. Der Begriff Kapitalismus hat den Vorteil, dass er präzise beschreibt, was die heutige Wirtschaftsform auszeichnet: Es geht um den Einsatz von Kapital mit dem Ziel, hinterher noch mehr Kapital zu besitzen, also einen Gewinn zu erzielen. Es handelt sich um einen Prozess, der exponentielles Wachstum erzeugt. Genau dieser zentrale Zusammenhang geht bei dem Begriff Marktwirtschaft verloren, der in Deutschland so beliebt ist. Auf Märkten wird mit Äquivalenten gehandelt. Doch wie soll aus dem Tausch gleichwertiger Güter ein Prozess entstehen, der zu permanentem Wachstum führt? Dies bleibt unerklärlich.
Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Schon Kinder stellen diese Fragen – aber die Ökonomen können sie nicht beantworten. Ihre theoretischen Modelle haben mit dem realen Kapitalismus nichts zu tun. Leider kosten die Irrtümer der Ökonomen nicht nur Milliarden, sondern sogar Menschenleben. Wer verstehen will, wie die Wirtschaft tatsächlich funktioniert, muss die Klassiker kennen: Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes. Sie werden an den Universitäten kaum, falsch oder gar nicht mehr gelehrt. Dabei haben diese drei Theoretiker die besten Antworten gegeben. Es ist höchste Zeit, sie neu zu entdecken.
Deutschland wird oft als reich dargestellt, doch die gängigen Erklärungen sind irreführend. Ludwig Erhard gilt als "Vater" des Wirtschaftswunders, war jedoch ein unfähiger Ökonom und ein Profiteur des Dritten Reiches. Die Bundesbank, als angebliche "Hüterin der D-Mark", hat Millionen in die Arbeitslosigkeit geschickt und die deutsche Einheit gefährdet. Der Begriff "soziale Marktwirtschaft" suggeriert sozialen Ausgleich, begünstigt jedoch die Reichen. Die konstanten Exportüberschüsse haben Deutschland nicht vorangebracht, sondern geschadet. Zudem wird die Wiedervereinigung als extrem kostspielig dargestellt, obwohl sie tatsächlich keinen Cent gekostet hat. Es ist an der Zeit, sich von diesen Legenden zu verabschieden, um die Zukunft nicht zu verpassen. Viele der vorgebrachten Kritikpunkte sind bekannt, doch die Autorin spitzt sie radikal zu. Befürworter der sozialen Marktwirtschaft könnten einwenden, dass die Verdienste der deutschen Politik zu gering eingeschätzt werden. Herrmann erkennt an, dass Konrad Adenauer oft weitsichtigere Entscheidungen traf als Erhard, und ihre alternativen wirtschaftlichen Vorschläge bleiben skizzenhaft. Diese Details mindern jedoch nicht den Wert des Buches, da es den Mythos untergräbt, dass Deutschland ein soziales Musterexemplar sei und auch ohne Europa bestehen könne.
Geballte Kompetenz und fundierte Information zu den wichtigen Fragestellungen unserer Gegenwart. Zum Westend Geburtstag bietet die Westend Sonder-Edition Denken Wissen Handeln einen kritischen Diskurs und die wichtigsten Texte unserer renommierten Autorinnen und Autoren zu den Themenfeldern Politik und Wirtschaft.
So macht Familie richtig Spaß
Gute Traditionen lebendig halten - Alternativen zu Fernsehen, PC und Co.
- 199 Seiten
- 7 Lesestunden
In den letzten 40 Jahren hat sich die Welt enorm verändert. Werbung, Fernsehen und das Internet beeinflussen besonders die Wertmaßstäbe unserer Kinder - und das nicht zum Guten! Doch dies lässt sich nur verhindern, wenn Eltern sich Zeit nehmen, um gemeinsam mit ihren Kindern Alternativen zu entwickeln. Ulrike Herrmann liefert in diesem Buch eine Fülle an Tipps, wie man ein ansprechendes Freizeit- und Familienprogramm aufstellen kann. Da wird von Waldspaziergängen geschwärmt oder vom Drachenbau. Spannende Ausflüge an die See werden beschrieben, bei denen gemeinsam die Wunderwelt des Strandes erkundet wird. Auch gute Traditionen leben wieder auf, wie zum Beispiel Familienandachten und das gemeinsame Nachtgebet. Und natürlich werden vielfältige Hilfen genannt, wie man seine Kinder zu selbstbewussten Menschen erzieht, die kritisch für sich das Beste aus dem vielfältigen Angebot herausfiltern.



