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Bookbot

Bernhard Wolf

    Erhebungsmethoden in der Kindheitsforschung
    Parallelinfo USA:Russland 2001/2000
    Zuwendung und Anregung
    Brunswik und ökologische Perspektiven in der Psychologie
    Elternhaus und Kindergarten
    Der Situationsansatz im Zeitvergleich und Längsschnitt
    • Die empirische Evaluation, die quantitativ gestaltet ist, folgt der Methodologie ökologischer Perspektiven in den Sozialwissenschaften. Die gewonnenen Erkenntnisse basieren auf einer Vielzahl von Informationsquellen und Items mit unterschiedlichen Skalen. Die Studie ermöglicht einen Zeitvergleich bei 6-jährigen Kindergartenkindern zwischen 1997 und 2001 sowie einen Längsschnitt bis zum Ende der Grundschulzeit im Osten Deutschlands. Die Ergebnisstruktur ist zweigeteilt: Zum einen wird überprüft, ob der in der Kindergartenforschung diskutierte curriculare Ansatz „Situationsansatz“ nachhaltige Wirkung zeigt. Eine erste externe empirische Evaluation ergab am Ende einer intensiven Intervention deutliche Effekte in wichtigen Aspekten. In der zweiten Evaluationsstudie zeigen sich zwar weiterhin relevante Domänen, in denen der Situationsansatz wirkt, jedoch gibt es auch Bereiche ohne Auswirkungen. Dies führt zu der Schlussfolgerung, dass es bereichsspezifische Unterschiede in der Wirkung des Ansatzes gibt. Darüber hinaus werden grundlegende Konzepte und Konstrukte der Kindheit analysiert, darunter Autonomie, Sozialverhalten, Interaktionen und die Qualität von Kindertagesstätten. Die vergleichende Analyse der differenzierten Evaluationsstudien und des Längsschnittansatzes stellt einen bedeutenden Gewinn für die empirische Kindheitsforschung dar.

      Der Situationsansatz im Zeitvergleich und Längsschnitt
    • In diesem Buch werden empirische Ergebnisse von Befragungen mit Eltern und Erzieherinnen aus drei Forschungsprojekten präsentiert, die zwischen 1997 und 2002 durchgeführt wurden. Die Daten stammen hauptsächlich aus den neuen Bundesländern und dem Ostteil Berlins, ergänzt durch eine Stichprobe aus Rheinland-Pfalz. Besonders wertvoll sind die Vergleiche zwischen den Aussagen der Eltern und den Angaben der Erzieherinnen. Es gibt keine deutschsprachige empirische Studie zur Elternarbeit im Kindergarten, die so viele Aspekte aus beiden Perspektiven beleuchtet. Auf allgemeiner Ebene zeigen Eltern und Erzieherinnen viel Wertschätzung und Übereinstimmung in grundlegenden Erziehungsfragen. Beide Seiten berichten von einem guten Miteinander, jedoch sind Eltern in der konkreten Mitarbeit im Kindergarten eher zurückhaltend. Es wird aufgezeigt, dass eine intensivere Elternarbeit durch stärkeren Einsatz der Eltern sowie gezielte Unterstützung durch Erzieherinnen möglich ist. Das Buch behandelt Themen wie Schulvorbereitung, Elternrechte, die Rolle der Erzieherin, Erwartungen der Eltern an den Kindergarten und die Funktion des Kindergartens als unterstützendes Element gegenüber dem Elternhaus. Die Vielfalt der Ergebnisse fördert eine breite Diskussion über zukünftige Ansätze der Elternarbeit im Kindergarten.

      Elternhaus und Kindergarten
    • Dieses Buch bietet einen kurzen Überblick über wissenschaftstheoretische Richtungen, die für die Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie relevant sind. Der einführende Text behandelt die Hermeneutik, den Kritischen Rationalismus, den Logischen Positivismus‚ die Phänomenologie, die Theorie der symbolischen Interaktion, die Ethnome- thodologie, die Handlungsforschung, den Radikalen Konstruktivismus und die Kritische Theorie (Frankfurter Schule]. Am Schluß stehen Überlegungen zur Quantitativen und Qualitativen Sozialforschung sowie zu Öko- logischen Perspektiven in den Sozialwissenschaften. Die abwägende Beschäftigung mit wissenschaftstheoretischen Richtungen erleichtert das Ver- ständnis der Methoden in kon- kreten Forschungsarbeiten.

      Wissenschaftstheoretische Richtungen