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Wilhelm Herzog

    Grosse Gestalten der Geschichte. 19. Jahrhundert
    Grosse Gestalten der Geschichte. 20. Jahrhundert
    Grosse Gestalten der Geschichte. Altertum und Renaissance
    Große Gestalten der Geschichte 16. bis 18. Jahrhundert
    Der Kampf einer Republik. Die Affäre Dreyfus
    Das Leben Tolstois
    • Menschen denen ich begegnete

      Porträts über Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts

      • 360 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Wilhelm Herzog, 1884 in einer Berliner jüdischen Familie geboren, war ein bedeutender und vielseitiger Publizist und Zeitschriften-Herausgeber in der Weimarer Republik. Er war Literatur- und Kulturhistoriker, Dramatiker und Enzyklopädist. Als Pazifist und entschiedener Gegner der Nationalsozialisten emigrierte er ab 1933 in die Schweiz und nach Frankreich, wo er u.a. in Les Milles interniert wurde; ebenso wie von 1941 bis 1945 auf Trinidad. Erst kurz nach Kriegsende durfte er von dort in die USA einreisen. Schon 1947 kehrte in die Schweiz zurück und 1952 nach München, wo er 1960 starb. Heute ist dieser wichtige Autor vergessen, kein Buch von ihm ist lieferbar. Daher soll sein Opus "Menschen denen ich begegnete" wieder zugänglich gemacht werden - ein eindrucksvolles, lebendiges Panorama mit Porträts über wichtige Persönlichkeiten des 20.Jahrhunderts aus Politik, Philosophie, Literatur und Kunst, die Herzog alle persönlich kannte: Walther Rathenau, Lenin, Trotzki, Bertrand Russell, Max Liebermann, Frank Wedekind, Heinrich Mann, Thomas Mann, André Gide, Rainer Maria Rilke, Paul Cassirer und viele Andere.

      Menschen denen ich begegnete2026
    • Romain Rolland hat vor zehn Jahren, unmittelbar nach Tolstois Tod, das Leben und Werk eines der drei großen Männer dargestellt, die Europa am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts tief beeinflussten. Dieses Dreigestirn strahlt bis heute und die junge Generation blickt, trotz drängender sozialer Probleme, zu diesen großen Fanatikern des Erkennens und Fühlens auf. Neben Nietzsche, dem dionysischen Kritiker, und Strindberg, dem Gejagten, steht Tolstoi, der Bekenner und Apostel. Ihre Beziehung zu Christus spiegelt einen wesentlichen Teil ihres Ichs wider. Nietzsche wurde zu dessen gefährlichstem Feind und nannte sich stolz den Antichristen; Strindberg haderte mit ihm, unterwarf sich und erhob sich als Rebell. Tolstoi hingegen fühlte sich so eins mit Christus, dass er sich als dessen Urchrist sah. Wer war er wirklich? Ein Mensch voller Widersprüche: Sohn eines zaristischen Offiziers und Rousseaujünger; Ketzer und Büßer; Bauer und Weltmann; schwächlich und zäh; asketisch und ausschweifend; eitel und demütig; klarer Erkenner und Illusionist; anarchistisch und konservativ; Pionier und Reaktionär; Feind der Intellektuellen und zugleich ein Geistiger; wild und zart; weise und kindlich. Ein Phantast und der helläugigste Realist der modernen Literatur. Immer ein Fanatiker, ein Besessener – kurz gesagt, ein faszinierender Charakter.

      Das Leben Tolstois1922
      3,7