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Doris Lessing

    22. Oktober 1919 – 17. November 2013

    Diese Autorin ist bekannt für ihren scharfen Intellekt und ihre unerschrockene Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragen. Ihre Werke erforschen die Komplexität der menschlichen Psyche, die Suche nach Identität und den Kampf gegen gesellschaftliche Zwänge. Durch ihre kraftvolle Prosa und philosophischen Untersuchungen wurde diese autodidaktische Intellektuelle zu einer Stimme für diejenigen, die mit Unterdrückung und Ungerechtigkeit ringen.

    Doris Lessing
    Das Leben meiner Mutter
    Vergnügen Erzählungen
    Das Doris-Lessing-Buch
    Das Doris Lessing Buch.
    Die Höhe bekommt uns nicht
    Canopus im Argos. Archive 4 und 5
    • Canopus im Argos. Archive 4 und 5

      • 445 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Mit einer hellsichtigen Mischung aus Mythen, Fabeln und Allegorien entwirft Doris Lessing in ihrem „Canopus-Zyklus“ eine eindringliche Parabel auf die Geschichte der Menschheit. In diesem Band sind der 4. und 5. Roman der Saga geeint. Roman 4 führt auf den am Rande des canopischen Imperiums gelegenen Planeten 8, eine Welt der Harmonie und des Überflusses, gesegnet von tropischem Klima. Bis eines Tages die erste Schneeflocke fällt, Zeichen einer kommenden Eiszeit, und der Überlebenskampf beginnt. Der 5. Roman spielt im Reich der Volyen. Hier hat die herrschende Kaste die Bevölkerung versklavt, Revolution, Invasionen und Aufstände sind an der Tagesordnung - ein politisch hochexplosives Klima, dem sich auch der canopische Gesandte nicht entziehen kann.

      Canopus im Argos. Archive 4 und 5
      4,6
    • Das Doris Lessing Buch.

      • 557 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Der Band bietet einen Überblick über das schriftstellerische Werk von Doris Lessing und ermöglicht ein erstes Kennenlernen dieser bedeutenden Autorin.

      Das Doris Lessing Buch.
      4,0
    • Das Doris-Lessing-Buch

      • 557 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Der Band bietet einen Überblick über das schriftstellerische Schaffen Doris Lessings und ermöglicht ein erstes Kennenlernen dieser Autorin von Weltrang.

      Das Doris-Lessing-Buch
      4,2
    • Das Leben meiner Mutter

      • 108 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Das wohl persönlichste Erinnerungsbuch der großen englischen Erzählerin: die nachdenkliche Auseinandersetzung mit zwei eigenwilligen Frauen: ihrer Mutter und sich selbst. Die Tochter, die in der Tat klüger wurde als viele andere, erinnert sich an das Rhodesien der dreißiger Jahre, an das Leben ihrer Mutter und an sich selbst, 'das Idealbild einer schwierigen Heranwachsenden'. Sie beschreibt, ratlos noch heute, wie unerträglich ihre Mutter war und wie unerträglich sie, die Tochter.

      Das Leben meiner Mutter
      4,2
    • To Room Nineteen

      • 72 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Susan Rawlings, eine Frau in den besten Jahren, die eigentlich alles hat, was nach landläufiger Meinung eine Frau sich nur wünschen kann: einen gutaussehenden, erfolgreichen Ehemann, vier wohlerzogene Kinder und ein schönes Haus mit Garten in Richmond, beginnt auf einmal, immer öfter die Tage in einem schäbigen Zimmer in einem Stundenhotel zu verbringen, wo es eines Tages zur Katastrophe kommt. Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

      To Room Nineteen
      4,2
    • Der Zauber ist nicht verkäuflich

      • 382 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Als Teddy, das einzige Kind der Farquars, sein Augenlicht zu verlieren droht, eilt ihm der schwarze Koch, Gideon, mit seinem geheimen Heilwissen zu Hilfe. Doch ›Der Zauber‹ ist nicht verkäuflich. George Chester ist nicht zuletzt dank der Hilfe seines weisen, alten Dieners Smoke zu einem reichen Farmer geworden. Als er sich mit Smokes junger Frau einlässt, kommt es zu einem Unglück – und Chester zu seinem Spitznamen ›Leoparden-George‹. In ›Die zweite Hütte‹ dagegen hat Major Carruthers mit seiner Farm kein Glück, aber ein gutes Herz. Sein Mitgefühl für die Not anderer wird ihm jedoch zum Verhängnis. Doris Lessings afrikanische Geschichten berichten pointiert und einfühlsam vom Zusammenleben von Schwarzen und Weißen. Das brüchige Selbstbewusstsein einer Schicht rückt ins Bild, die das schlechte Erbe des Kolonialismus schlecht verwaltet.

      Der Zauber ist nicht verkäuflich
      4,2
    • Martha Hesse, geborene Quest, verläßt die englische Kolonie in Afrika und geht nach London. Als Sekretärin, Haushälterin und Geliebte eines Schriftstellers erlebt sie die fünfziger und sechziger Jahre, die Kämpfe und Affären ihrer neuen Umgebung, den Kalten Krieg und die Demonstrationen gegen eine Politik, die in den Untergang führt. Nobelpreis für Literatur 2007 - »der Epikerin weiblicher Erfahrung, die sich mit Skepsis, Leidenschaft und visionärer Kraft eine zersplitterte Zivilisation zur Prüfung vorgenommen hat«. Aus der Begründung des Nobelpreis-Komitees

      Die viertorige Stadt
      4,0
    • Schritte im Schatten

      • 573 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Der lang erwartete zweite Band von Doris Lessings Erinnerungen entführt in das von Aufbruchsphantasien beflügelte London der Nachkriegszeit. Nach der Jugend in Afrika erzählt sie hier von ihren englischen Jahren, von kleinen Liebschaften und großen Leidenschaften, von Idealismus und Verrat in der literarischen und politischen Öffentlichkeit. Wir erleben, wie sich die alleinerziehende Mutter - gerade erst der Enge der britischen Kolonialgesellschaft in Südrhodesien entronnen - mit Witz und Energie gegen die kleinen und großen Widrigkeiten des Alltagslebens in einer Metropole zu behaupten weiß. Doris Lessing schildert, wie sie als Frau und streitbare Linke um Anerkennung in der von Männern dominierten Öffentlichkeit kämpfen muss. Wir begegnen Personen der Zeitgeschichte wie Bertrand Russell, John Osborne oder einem jungen Karrierediplomaten namens Henry Kissinger.

      Schritte im Schatten
      4,1
    • Unter der Haut

      • 520 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Im ersten Band ihrer Autobiografie erzählt Doris Lessing aus dreißig Lebensjahren, von ihrer Kindheit im afrikanischen Busch bis zu ihrem Aufbruch nach England - von Erfahrungen, die später Hintergrund ihrer großen Romane und Erzählungen werden sollten."In diesem Buch pulsiert das Leben. Meisterhaft, wie die Intensität der sinnlichen Welt heraufbeschworen wird. Der Busch, die Freiheit der Entdeckerin, die Wunder ihrer Welt sind großartig beschrieben. Dies ist nicht nur die Geschichte der ersten dreißig Jahre eines einzelnen Lebens, es ist auch die Biografie einer Zeit." Observer

      Unter der Haut
      4,1
    • Rufus

      • 57 Seiten
      • 2 Lesestunden

      »Rufus besaß die Intelligenz des Überlebenskünstlers. Er war ein zerzauster Kater, unter dessen schmutzigem, struppigem Fell die Knochen hervortraten. Aber er hatte eine wunderschöne Farbe, wie Feuer, wie ein Fuchs.«

      Rufus
      3,8
    • Der Preis der Wahrheit

      • 254 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Neunzehn neue Geschichten Doris Lessings. Sie spielen in und um London und erzählen sowohl von der Stadt wie auch von den Menschen, die dort leben. In jeder Geschichte werden die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Mittelpunkt des Geschehens gestellt.

      Der Preis der Wahrheit
      3,6
    • Katzenbuch

      • 126 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Seit Erscheinen des Katzenbuchs, hat Doris Lessing noch zwei weitere Geschichten geschrieben: Rufus, die Geschichte des Überlebenskünstlers mit dem feuerroten Fell, der sich Doris Lessings Haus und Garten als neue Heimat ausgesucht hat, und die Geschichte von ěl Magnifico, dem würdevollen Kater mit den gelben Augen, einem mutigen Kämpen, dem wegen einer Krankheit ein Vorderbein amputiert werden mußte.

      Katzenbuch
      4,0
    • Eine richtige Ehe

      • 459 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Die Geschichte einer extremen Selbstentfremdung, die durch übergroße Anpassung an gesellschaftliche Normen entsteht.

      Eine richtige Ehe
      4,1
    • Die Zone Drei eines unbenannten Planeten im Sternenreich „Canopus“ lebt in paradiesischem Frieden. Der Chronist der Zone Drei berichtet von der matriachalischen Ordnung, von Freundlichkeit und Liebe, Sorglosigkeit und materiellem Überfluß. Eines Tages erreicht Königin Al Ith, eine sinnliche, schöne Frau und Mutter mehrerer Kinder, unerwartet der Befehl der Herrscher von Canopus: Sie soll den König von Zone Vier, den kriegerischen Ben Ata heiraten. Die ganze Zone Drei trauert, denn jedem ist bekannt, daß Zone Vier ein dunkler, regnerischer Ort ist, der von unzivilisierten Kriegern bewohnt wird. Trauernd zieht Al Ith zu Ben Ata. Anfangs begegnen sich die beiden voll Mißtrauen, doch im Laufe der Zeit „zivilisiert“ Al Ith ihren Gatten – erst in der Erotik, dann im Gesellschaftlichen. Sehr zum Wohle der Bevölkerung von Zone Vier. Nach der Geburt seines Sohnes erreicht Ben Ata aber erneut ein Befehl der Canopus-Herrscher. Er soll die noch wildere Nomadenkönigin der Zone Fünf heiraten. Al Ith aber blickt sehnsüchtig nach den Bergen der Zone Zwei. „Die Ehe zwischen den Zonen Drei, Vier und Fünf“, der zweite Band der Canopus-Serie ist der leichteste, der verspielteste im ganzen Zyklus: ein Märchen um die Auseinandersetzung zwischen Zivilisation und Barbarei.

      Die Ehen zwischen den Zonen Drei, Vier und Fünf
      4,0
    • Der zweite Weltkrieg ist beendet, doch das erleichterte Aufatmen, die erhoffte Wende findet nicht statt: Der Krieg hat zerschlagen was an Wertvorstellungen vorhanden gewesen war, und neues ist nicht in Sicht. Geblieben ist einzig: Gewalt. Doch Martha glaubt nicht an Gewalt. Ihr Wissen ist eine Hoffnung und kann nicht belegt werden, denn auch ihr zerbröckelt die Welt zwischen den Fingern. Die einzige Hoffnung, die sie in sich hat, liegt in der Vorstellung einer Reise in die zweite Heimat, nach England, wohin sie etwas begleiten wird, das ihr die Pforten der Wahrheit öffnet: Aufzeichnungen des Thomas Stern, ihres ehemaligen Geliebten, der die Realität nicht ertrug und ver-rückt wurde. Dieses Ver-rückt sein eröffnet ihm - nicht neue unbekannte Regionen, sondern eine exaktere Einsicht in die eigene Existenz, und was er behauptet, wir sich als richtig erweisen: »Ich bin jetzt die Norm.«

      Landumschlossen
      3,8
    • Eldorado

      • 83 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Doris Lessing wurde 1919 in Kermanshah (heute Iran) geboren und wuchs in Rhodesien auf. Seit 1949 lebte sie in London. Die Autorin starb am 17. November 2013 in London. Doris Lessing gehört zum Kanon der modernen Klassiker. Mit dem »Goldenen Notizbuch« gelang ihr beim deutschen Publikum der Durchbruch, mit dem Romanzyklus »Kinder der Gewalt« schrieb sie ein wichtiges Werk über unser gewalttätiges Jahrhundert und die Folgen des Ersten Weltkriegs auch heute noch. Erzählerische Kleinodien sind ihre Kurzgeschichten, aber ihr größtes Buch ist unbestritten ihr »Katzenbuch«. Am 10. Dezember 2007 erhielt Doris Lessing den Literaturnobelpreis.

      Eldorado
      3,5
    • Mara und Dann

      • 573 Seiten
      • 21 Lesestunden

      In einer fernen Zukunft, in einem von Dürre geplagten Land namens Ifrik wachsen die Geschwister Mara und Dann auf. Ihre Vergangenheit ist rätselhaft, und die Welt vor ihnen erweist sich als große Herausforderung. Ihre Suche nach einem besseren Leben wird zu einer abenteuerreichen Odyssee, während der sie nicht nur die Geschichte ihrer Vorfahren und ihrer eigenen Herkunft entdecken, sondern sich auch zu Rebellen gegen die Willkür der Macht entwickeln.

      Mara und Dann
      3,9
    • Afrikanische Tragödie

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden

      »Afrikanische Tragödie« ist Doris Lessings erster Roman. Die britische Kolonie Rhodesien (heutiges Simbabwe) in Südafrika, wo sie aufwuchs, ist Schauplatz des Buches. Erzählt wird die Geschichte der Farmersfrau Mary. Mary ist in ärmlichen Verhältnissen auf dem Land groß geworden. Kaum erwachsen, zieht sie in die Stadt. Um nicht als alte Jungfer zu enden, lässt sie sich auf eine Heirat mit dem Farmer Richard Turner ein und zieht zu ihm auf seine Farm. Bald merkt sie, dass ihr Mann und sie sich nichts zu sagen haben und dass sie mit der Farm kurz vor dem finanziellen Ruin stehen. Dann wird der enigmatische schwarze Farmarbeiter Moses als Diener ins Haus geholt… Die eindringliche Schilderung des schwierigen Verhältnisses zwischen Schwarzen und Weißen, Erfahrungen mit Kolonialherrschaft und Rassismus, bilden den Hintergrund für die mit feinem psychologischen Gespür erzählte Geschichte einer unglücklichen Ehe.

      Afrikanische Tragödie
      3,9
    • Der Wind verweht unsere Worte

      • 165 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Seit Jahren ist Doris Lessing engagierte Mitarbeiterin von "Afghan Relief", einer gemeinnützigen Hilfsorganisation für afghanische Flüchtlinge. Im September 1986 flog die Autorin nach Pakistan, um sich selbst ein Bild der Zustände in den Flüchtlingslagern zu machen. Sie suchte die Begegnung mit den Mudschahedin, mit Widerstandskämpfern und Flüchtlingen, mit afghanischen Frauen und Kindern. In "Der Wind weht unsere Worte fort" schildert Doris Lessing ihre sehr persönlichen Eindrücke aus dem leidgeprüften Afghanistan. Ein Reisejournal, ergänzt durch Daten, Fakten und ausführliche Interviews und einer großen Frage: Warum hat die Welt - haben wir - dieser Tragödie so lange untätig zugeschaut? Eine höchst aktuelle Frage, die Doris Lessing in einem neuen, aufrüttelnden Vorwort aufgreift.

      Der Wind verweht unsere Worte
      3,2
    • Rückkehr nach Afrika

      • 523 Seiten
      • 19 Lesestunden

      1982, nach 25jähriger Abwesenheit, konnte Doris Lessing erstmals wieder in ihre Heimat Simbabwe, das frühere Rhodesien, zurückkehren. Dreimal, zuletzt 1992, wiederholte sie die Reise. Kreuz und quer fuhr sie durch das Land, studierte die jeweilige Situation, diskutierte mit Schwarzen und Weißen aller Gesellschaftsschichten. Hellsichtig, kritisch und vorurteilslos äußerte sie sich über die vielschichtigen Eindrücke, die sich ihr boten. ----------- A highly personal story of the eminent British writer returning to her African roots that is "brilliant . . . [and] captures the contradictions of a young country."--New York Times Book Review

      Rückkehr nach Afrika
      3,8
    • Sieben Jahre sind seit der Übersiedlung nach England vergangen, als Doris Lessing zurückreist in das Land ihrer Kindheit und Jugend: »Heimkehr« ist die Bilanz dieser Reise. Es ist gleichzeitig eine Erinnerung an die Kindheit und eine politische Bestandsaufnahme, eine Liebeserklärung an Afrika und seine Bewohner, schwarze wie weiße, und eine wütende Anklage gegen die weiße Diktatur.

      Heimkehr
      3,8
    • Nobelpreis für Literatur 2007 »Das goldene Notizbuch« ist Doris Lessings berühmtestes Buch und ein moderner Klassiker. Erzählt wird die Geschichte von zwei Frauen, zwei Freundinnen - der Schriftstellerin Anna Wulf und der Schauspielerin Molly Jacobs. Beide sind um die vierzig, geschieden und haben ein Kind zu versorgen: ungebundene Frauen, die viele Beziehungen durchleben, haltbare und unhaltbare. Eingeflochten in die Geschichte der beiden Frauen sind die Notizbücher der Schriftstellerin Anna - das schwarze, das rote, das gelbe und das blaue - und schließlich das goldene Notizbuch. Ein bedeutender Roman in bahnbrechender literarischer Form über das geistige und moralische Klima Mitte des 20. Jahrhunderts - und zugleich ein großes Buch über weibliche Intellektualität.

      Das goldene Notizbuch
      3,8
    • Eine Jugend in Afrika. Martha Quest kehrt den strengen Konventionen Rhodesiens (heute Simbabwe) den Rücken und geht in die Stadt.

      Martha Quest
      3,8
    • Hunger nach dem grossen Leben

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      ›Hunger nach dem großen Leben‹ ist ein Stück afrikanischer Geschichte. Was sonst als weltpolitische Schlagzeile aus der Dritten Welt zu uns kommt, wird hier konkret, sinnfällig und eindringlich am Schicksal eines afrikanischen Jungen erfahrbar: die Übermacht der aufgesetzten kolonialen Zivilisation, errichtet auf den Trümmern zerstörter, jahrtausendealter dörflicher Gemeinschaft und Kultur.

      Hunger nach dem grossen Leben
      2,8
    • Eine weibliche Familiensaga um drei Generationen von Frauen. Frances ist tief verletzt von ihrem Ex-Mann Johnny. Dennoch lebt sie mit seiner strengen und distanzierten Mutter in einem Haus. Als plötzlich Sylvia bei ihnen auftaucht, entwickeln sich völlig neue, zarte und ganz besondere Familienbande zwischen den drei Frauen.

      Ein süßer Traum
      3,8
    • Shikasta Canopus im Argos

      • 518 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Doris Lessing ist seit Jahrzehnten eine Institution der internationalen Literaturwelt. Seit ihrem Roman „Afrikanische Tragödie“ hat sie sich Weltruhm erschrieben mit ihrem Werk, das immer wieder nobelpreiswürdig genannt wird. Ihr galaktisches Epos „Shikasta“ erzählt die Geschichte des Planeten Erde neu - aus der Perspektive eines friedlichen Universums. Canopus im Sternbild Argon ist das Zentrum eines unvorstellbar großen Sternenreiches, das von einer sanften Macht gewaltlos gesteuert wird. Ein kleiner Planet dieses Reiches heißt Rohanda, die Blühende, ein paradiesischer Ort, wo Menschen leben, die sich unter Anleitung von Abgesandten anderer Planeten vielversprechend entwickeln. Doch eine kosmische Katastophe trennt den Planeten vom Reich Canopus, und so gewinnt Shammat, der Widersacher von Canopus, Einfluss auf die Menschen.

      Shikasta Canopus im Argos
      3,8
    • „Bis vor ein paar Wochen hatte ich alte Leute überhaupt nicht wahrgenommen. Meine Augen waren auf junge, attraktive, gutgekleidete Menschen eingestellt, und nur sie bemerkte ich. Und jetzt ist es, als hätte man über dieses Bild eine Transparentfolie gelegt, und plötzlich sind die Alten und Behinderten mit darauf!“ (Jane Somers) Jane Somers ist eine Karrierefrau. Den Tod ihrer Mutter und ihres Mannes hat sie fast teilnahmslos hingenommen. Nun lernt sie die um vierzig Jahre ältere Maudie kennen - und beginnt Tagebuch über eine außergewöhnlich tiefgründige Beziehung zu führen.

      Das Tagebuch der Jane Somers
      3,4
    • Die Sirianischen Versuche

      • 382 Seiten
      • 14 Lesestunden

      The Sirian Experiments is the 3rd volume in Doris Lessing's celebrated Canopus in Argos Archives sf series. In this interlinked quintet of novels, she creates a new, extraordinary cosmos where the fate of the Earth is influenced by the rivalries & interactions of three powerful galactic empires, Canopus, Sirius & their enemy, Puttiora. Blending myth, fable & allegory, her astonishing visionary creation both reflects & redefines the history of own world from its earliest beginnings to an inevitable, tragic self-destruction. The Sirian Experiments chronicles the origins of our planet, the three galactic empires fight for control of the human species. The novel charts the gradual moral awakening of its narrator, Ambien II, a 'dry, dutiful, efficient' female Sirian administrator. Witnessing the wanton colonisation of land & people, Ambien begins to question her involvement in such insidious experimentation, her faith in the possibility of human progress itself growing weaker every day.

      Die Sirianischen Versuche
      3,6
    • Die Terroristin

      • 460 Seiten
      • 17 Lesestunden

      In einem bürgerlichen Wohnviertel Londons hält eine Gruppe junger Frauen und Männer ein Haus besetzt, das auf Anweisung der Behörden unbewohnbar gemacht wurde. Alice, die Hauptgestalt des Romans, ist einerseits warmherzig und fürsorglich. Sie macht aus dem verkommenen Unterschlupf ihrer militanten Hausgenossen in zäher Kleinarbeit mit den Behörden und unter Aufwendung ihrer gesamten physischen und psychischen Energien ein 'Zuhause', obwohl sie weiß, daß ihre bürgerlichen Ambitionen und ihr Nestbautrieb bei den 'Genossen' nur auf spöttische Ablehnung stoßen. Die andere Seite in Alice, die scheinbar selbstlos die kleinen Wunder des Alltags vollbringt, ist erfüllt von einem lodernden Haß auf das bürgerliche Establishment. Diesen Haß, sowie einen diffusen Linksradikalismus teilt sie mit ihren Freunden, die Kontakte mit der IRA, der irischen Unabhängigkeitsbewegung, suchen. Während sie ein Bombenattentat planen und zur Ausführung bringen, ahnen sie nicht, daß der britische Geheimdienst schon längst seine eigenen Pläne mit ihnen hat.

      Die Terroristin
      3,7
    • Jürgen Abel hat zahlreiche Werke aus dem Englischen, den amerikanischen Englisch und dem Französischen ins Deutsche übertragen. Zu den von ihm übersetzen Autorinnen und Autoren gehören unter anderem John Irving, Doris Lessing und Roald Dahl.

      Der Sommer vor der Dunkelheit
      3,7
    • Eine Reise ins Innerste der menschlichen Seele. In dem 1971 erschienenen Roman erkundet Doris Lessing die Landschaft der menschlichen Seele erstmals mit Mitteln der phantastischen Literatur. Verwirrt und ohne Papiere wird ein Mann in London aufgegriffen und in eine Klinik eingeliefert. Man identifiziert ihn als Charles Watkins, Professor für Altphilologie - und offenbar hat er das Gedächtnis verloren. Weil er sich als Odysseus sieht und schiffbrüchig auf dem Ozean zu treiben vorgibt, wenden die Ärzte jene bekannten Behandlungsmethoden an, die ihren Vorstellungen von geistiger Gesundheit entsprechen. Doch nichts scheint Professor Watkins’ einmal entfesselten inneren Wahrnehmungssturm beruhigen zu können. »Ein brillantes, verstörendes Buch - und auf jeden Fall Doris Lessings abenteuerlustigstes, phantasievollstes Experiment seit dem Goldenen Notizbuch.« Times Literary Supplement

      Anweisung für einen Abstieg zur Hölle
      3,6
    • Das fünfte Kind

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die physische und psychische Abnormität ihres fünften Kindes zerstört die Familienidylle von Harriet und David.

      Das fünfte Kind
      3,6
    • In einer fernen, bedrohlichen Zukunft: Der nördliche Kontinent Yerrup mit seiner einst hoch entwickelten Zivilisation liegt unter Schlamm und Eis begraben, während der südliche Erdteil Ifrik von Dürre und Kriegen heimgesucht wird. In dieser traurigen Welt begibt sich Dann, als Bürgerkriegsgeneral eine legendäre Gestalt, auf eine abenteuerliche Suche. Allein reist er nach Norden und muss mit ansehen, wie die Gletscher schmelzen und das Land langsam versinkt. Wird es ihm gelingen, die Kultur und das Wissen seiner Vorfahren zu retten? Nur mit Hilfe des ehemaligen Kindersoldaten Griot, der Tochter seiner geliebten Schwester Mara und des treuen Schneehunds Ruff findet Dann schließlich einen Weg.

      Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund
      3,6
    • In ihrem Roman »Die Memoiren einer Überlebenden« beschwört Doris Lessing eine unbestimmte Zukunft: Das Leben in der Stadt ist zusammengebrochen, die Menschen sind ständig unterwegs und auf der Suche nach Überlebensmöglichkeiten. Jugendliche und Erwachsene besetzen leerstehende Häuser, plündern Geschäfte, und Horden von Kindern machen die Straßen unsicher. Das Chaos der Straße beobachtet die Hauptfigur, eine ältere alleinstehende Frau, vom Fenster ihrer Wohnung aus. Eines Tages steht ein junges Mädchen, Emily, samt ihrem Haustier Hugo, bei ihr im Wohnzimmer und verlangt unvermittelt nach Unterkunft. Während draußen alle Formen öffentlicher Ordnung aufgehört haben zu existieren, richten sich die beiden in ihrem neuen Leben zu zweit ein…

      Die Memoiren einer Überlebender
      3,4
    • Die Memoiren einer Überlebenden

      Roman

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Das Leben in der Stadt ist zusammengebrochen. Die staatliche Verwaltung arbeitet nicht mehr, eine geregelte Lebensmittelversorgung findet nicht mehr statt, das Verkehrswesen und sämtliche Kommunikationssysteme funktionieren nicht mehr. Die Menschen sind ständig unterwegs, unablässig mit der Organisation des Lebens beschäftigt und auf der Suche nach Überlebensmöglichkeiten. Es greifen Anarchie und Mangel um sich. Jugendliche und Erwachsene besetzen leerstehende Häuser, plündern Geschäfte, und Horden von streunenden Kindern machen die Straßen unsicher. Das Chaos der Straße beobachtet eine ältere alleinstehende Frau vom Fenster ihrer Wohnung aus. Sie nimmt ein etwa zwölfjähriges Mädchen auf, dem von nun an ihr Denken und Tun gilt. Neben dieser Realität existiert eine traumartige, surreale Wirklichkeit mit gefährlichen und visionären Dimensionen. Auch das Ende des Romans scheint visionär - Das zur jungen Frau herangewachsene Mädchen bricht mit Gerald, dem jugendlichen Anführer einer der Kinderbanden, auf zu einer vielleicht besseren Wirklichkeit.

      Die Memoiren einer Überlebenden
      3,5
    • Unbedingte Liebe, große moralische Konflikte und die Ironie des Schicksals - ein nachdenkliches, wahrhaftiges Buch von der Großmeisterin der englischen Literatur. Politische Missstände, persönliche Tragödien, die Ironie des Schicksals oder moralische Konflikte - das sind Themen, die Doris Lessing ein Leben lang beschäftigt haben. Die Geschichten in diesem Buch erzählen eindrucksvoll davon. Zum Beispiel vom ganz alltäglichen, subtilen Rassismus, dem sich ein junges schwarzes Mädchen in London gegenüber sieht, als sie einem weißen Jungen aus einer reichen Familie begegnet. Oder von der engen Beziehung zweier Freundinnen, die so weit geht, dass zuerst die Männer von der Bildfläche verschwinden und sie dann eine Affäre mit dem Sohn der jeweils anderen beginnen.

      Ein Kind der Liebe
      3,6
    • Die Autorin Sarah bringt ein Bühnenstück über eine grosse Liebende heraus und erlebt dabei auf ihr selbst unbegreifliche Weise, als über 60jährige Frau, noch einmal die Lust und Qual leidenschaftlicher Verliebtheit.

      Und wieder die Liebe
      3,4
    • Wie ich endlich mein Herz verlor

      • 296 Seiten
      • 11 Lesestunden

      »Es passierte, nachdem ich gerade mit zwei verschiedenen Männern zu Mittag gegessen und Tee getrunken hatte...«Ob es um eine Frau geht, die nach dem Verlust ihres Herzens mit erstaunlicher Leichtigkeit weiterlebt, oder um einen notorischen Eroberer, der erkennen muss, dass die bewährten Verführungsmechanismen keinen Anklang mehr finden - die Erzählungen dieses Bandes sind charakteristisch für die psychologische Präzision und den kritischen Humor der englischen Erzählerin.

      Wie ich endlich mein Herz verlor
      2,3
    • Ben, das fünfte Kind der Lovatts, war ein aggressiver, destruktiver Junge. Seine Mutter versuchte seine tyrannische Wut zu bändigen, doch am Ende stand die Zerstörung der Familie, und Ben zog mit einer Gruppe gewalttätiger Jugendlicher hinaus in die Welt. Nun ist Ben erwachsen geworden. Allein und unfähig, auf sich gestellt sein Leben zu bewältigen, ist er ein hoch explosives Bündel aus ungestillten Bedürfnissen und namenlosen Frustrationen. Er fühlt sich orientierungslos und hasst die Menschen, obwohl er Nähe sucht. Kurz findet er seinen Frieden, als Ellen Biggs ihn bei sich aufnimmt. Doch die über achtzigjährige alte Dame stirbt bald. Bald wird Bens Außenseitertum, seine kindliche Gier, die ihn angreifbar und verletzlich macht, von Geschäftemachern schamlos ausgenutzt.

      Ben in der Welt
      3,2
    • Das neue Buch der Nobelpreisträgerin Alfred und Emily, das sind Lessings Eltern: der Vater kriegsversehrt und traumatisiert, die Mutter zeit ihres Lebens verbittert, weil das Schicksal es nicht gerade gut mit ihr meinte. Lessing schreibt in diesem wunderbaren Buch die Geschichte einfach um und erschafft für ihre Eltern ein Leben jenseits von Krieg und Entbehrung. In ihrer Fiktion erfüllt sie dem Vater seinen Herzenswunsch, eine Farm im ländlichen England zu bewirtschaften, und ihrer Mutter gibt sie die Möglichkeit, sich nach und nach zu einer unabhängigen Frau mit einer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe zu entwickeln. So großartig und anrührend dieses Gedankenspiel auch ist, kommt Lessing nicht umhin, den schönen Traum im zweiten Teil ihres Buches mit der Realität zu konfrontieren - und sie erzählt, wie es wirklich war.

      Alfred und Emily
      3,2
    • Die Kluft

      • 238 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Gibt es eine Welt jenseits von Intrigen, Eifersucht und Rivalität? Doris Lessing kehrt in ihrem Roman zu den Ursprüngen der Menschheit zurück und beschreibt eine mythische Gesellschaft, die tatsächlich frei von all diesen Dingen ist: eine Gesellschaft ohne Männer. Ein alternder römischer Senator sieht sich vor der letzten großen Aufgabe seines Lebens: die Geschichte der menschlichen Schöpfung aufzuschreiben. Er berichtet über eine Gemeinschaft von Frauen, die in einer wilden Küstenland-schaft lebte: Männer kennt man bei dem Volk der »Spalten« nicht, Kinder - allesamt weiblich - werden nach den Zyklen des Mondes zur Welt gebracht. Als eines Tages ein Junge geboren wird, betrachten ihn die Frauen nicht als andersgeschlechtliches Lebewesen, sondern als Missgeburt; kurzerhand überlassen sie ihn dem Tod. Doch dem ersten Jungen folgt ein zweiter, und danach kommen immer mehr. Irgendwann begreift das Volk der Frauen, dass es sich nicht um eine Laune der Natur handeln kann. Von da an ist die Harmonie der Gemeinschaft in Gefahr.

      Die Kluft
      3,0
    • Kinder der Gewalt

      Martha Quest. Landumschlossen. Die viertoringe Stadt. Eine Richtige Ehe. Sturmzeichen

      Kinder der Gewalt
    • Hunger

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden
      Hunger
    • Damit wird es dem Leser möglich, Vergleiche anzustellen zwischen der Romanautorin und der Kurzgeschichtenautorin Doris Lessing. Viel Verwandtes lässt sich finden; und einige Erzählungen lesen sich tatsächlich wie Vorstudien zu Romanen: dieselbe schmerzhafte Ernsthaftigkeit, der bittere Humor, die präzise Sprache und die immer wieder überraschende Intensität der Beschreibung etwa von Landschaften, von Räumen, von Straßen, von Parks. Die Menschen, die in diesen Räumen wohnen, sich auf der Straße begegnen, werden mit einer Schärfe beobachtet, die nur der Lessing gelingt - als beschriebe sie Wesen eine fremden Spezies.

      Erzählungen. 2. Die Frau auf dem Dach
    • Der Band bietet einen Überblick über das schriftstellerische Schaffen Doris Lessings und ermöglicht ein erstes Kennenlernen dieser Autorin von Weltrang.

      Das Dorich Lessing Buch
    • Doris Lessing präsentiert in "Ein Jahr im Regent's Park" ihre schönsten Erzählungen von den sechziger Jahren bis heute. Die über hundert Geschichten thematisieren psychologische Fragen und das Verhältnis zwischen Mann und Frau, sowie humorvolle Porträts ihrer Wahlheimat London. Lessings Beobachtungsgabe und menschliche Wärme zeichnen ihre Kurzprosa aus.

      Erzählungen - 2: Ein Jahr im Regent's Park
    • Landkatzen

      Ein immerwährender Geburtstagskalender

      • 32 Seiten
      • 2 Lesestunden
      Landkatzen
    • Werkauswahl - 12: Ein süßer Traum

      • 558 Seiten
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      Mit ihrem Roman Ein süßer Traum kehrt Doris Lessing zu Orten zurück, die sie aus eigener Erfahrung kennt - in das London der sechziger Jahre und in das postkoloniale Afrika. Sie erzählt die Geschichte dreier bemerkenswerter Frauen aus drei Generationen, die in den aufflammenden Utopien und politischen Kämpfen der jüngeren Geschichte eigene Wege suchen und finden. Im Haus von Frances Lennox, wo sich im London der sechziger Jahre Jugendliche jeglicher Herkunft und Ideologie versammeln, glaubt man noch ungebrochen an den Aufbruch in eine neue Ära. Doch sind die politischen und gesellschaftlichen Ideen mehr als nur ein süßer Traum? In diesen bewegten Jahren kommen sich drei Frauengenerationen näher: die aufopferungsvolle Frances, die ihre persönliche Karriere hintanstellt, ihre distinguierte Schwiegermutter Julia und die junge, zerbrechliche Sylvia, die später als Missionsärztin nach Afrika aufbricht. Allesamt außergewöhnliche Frauen, die sich aneinander reiben und durch deren Augen die politisch turbulente Zeit in einem ganz anderen Licht erscheint.

      Werkauswahl - 12: Ein süßer Traum