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Theodor Balk

    22. September 1900 – 25. März 1974
    Das verlorene Manuskript
    Hier spricht die Saar
    • Hier spricht die Saar

      • 405 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Die Saar - der letzte Hoffnungsträger gegen den Faschismus. Die Volksabstimmung 1935 im Fokus der internationalen Presse. Zwei Jahre nach der faschistischen Machtergreifung richtete sich das Interesse der europäischen Öffentlichkeit auf das Saargebiet. Durch den Versailler Vertrag für 15 Jahre vom Deutschen Reich abgetrennt, konnte ein kleiner Teil der deutschen Bevölkerung in einer geheimen Wahl über das Naziregime abstimmen. Der aus Deutschland emigrierte Arzt und Schriftsteller Theodor Balk interviewte in Wallraff-Manier die Repräsentanten der beiden ideologischen Blöcke, befragte die Leute auf der Straße, hörte sich in Kneipen um. Sein Buch „Hier spricht die Saar - ein Land wird interviewt“ ist seit langem vergriffen. Ilya Ehrenburg war einer der bekanntesten sowjetischen Schriftsteller. Philippe Soupault gehörte zu den Initiatoren der surrealistischen Bewegung. Beide verfassten 1934 mehrteilige Reportagen im Auftrag der Zeitungen „Iswestija“ bzw. "L'Excelsior". Der Fotograf Robert Capa war im September 1934 ebenfalls an die Saar gekommen, vier seiner Aufnahmen von damals haben sich im Magnum-Archiv erhalten.

      Hier spricht die Saar
    • Das verlorene Manuskript

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      "Der anspruchslose Titel dieses Buches gemahnt an irgendeine idyllische Geschichte. Man fängt zu lesen an und wird schon nach den ersten Seiten gespannt. Klar, sehr gut pointiert, untermischt von glänzenden Formulierungen, erzählt Theodor Balk von der Aufgabe, die er sich als antifaschistischer Journalist gestellt Er will den Ursachen, die Hitler zur Herrschaft brachten, nachgehen und will den schlüssigen Beweis erbringen, daß am Ende einer solchen Entwicklung dieser zweite, dieser furchtbarste Weltkrieg steht...wie seinen Manuskripten ergeht es dem durchaus unerwünschten Theodor Balk in allen Ländern, die er durchstreift oder durchflieht. Kapitel wie die 'Reisen durch die künftigen Kriegsschauplätze' oder 'Préfecture, Fünfte Etage' sind meisterhaft in ihrer durchaus aufs Wesentliche zielenden Wahrhaftigkeit." (Oskar Maria Graf in "Aufbau", New York)Theodor Balk (i.e. Fodor Dragutin), 1900 in Zemun (Jugoslawien) geboren, gestorben 1974 in Prag, deutschschreibender jugoslawischer Schriftsteller, Dr. med. an der Universität Wien; seit 1929 Redakteur in Berlin an der "Linkskurve"; ab 1933 Exil in Paris, später Bataillonsarzt im Spanischen Bürgerkrieg, später Exil in Mexiko, 1945 Rückkehr nach Europa. Dieses Buch erschien erstmals 1943 in Mexiko.

      Das verlorene Manuskript