Bookbot

Julien Green

    6. September 1900 – 13. August 1998

    Julien Green war ein amerikanischer Schriftsteller, der hauptsächlich auf Französisch schrieb. Seine Werke tauchen oft in introspektive und moralische Dilemmata ein und erforschen die komplexen Beziehungen zwischen Menschen und ihre inneren Kämpfe. Er ist bekannt für seine psychologische Tiefe und melancholische Atmosphäre, die eine einzigartige Perspektive auf die menschliche Verfassung bieten.

    Julien Green
    Träume und Schwindelgefühle. Erzählungen
    Die Sterne des Südens
    1926-1942. Vorw. v. Alain Cl. Sulzer. Einl. v. Giovanni Lucera
    Wenn ich du wäre. Roman. für die vorliegende Neuausg. hat Elisabeth Edl die Übers. rev. und erg.
    Jeder Mensch in seiner Nacht
    Von fernen Ländern
    • Von fernen Ländern

      • 1004 Seiten
      • 36 Lesestunden

      Eine Familiensaga aus dem amerikanischen Süden Mit sechzehn Jahren ist Elizabeth aus dem alten England nach Georgia zu ihren reichen Verwandten gekommen. Die Begegnung mit Jonathan, einem unberechenbaren Abenteurer und Frauenhelden, weckt unerfüllbare Wünsche in ihr. Doch auch sie selbst löst in der im Luxus schwelgenden, aber emotional erstarrten Südstaatengesellschaft Verwirrung und Unruhe aus. Aus dem verträumten Mädchen wird eine leidenschaftliche, zielstrebige junge Frau. Julien Green erzählt gefühlvoll, mitreißend, ja ausschweifend - und mit der ihm eigenen Doppelbödigkeit. Julien Green wurde am 6. September 1900 als Sohn amerikanischer Eltern in Paris geboren, er wuchs zweisprachig auf und wurde protestantisch erzogen . 1916 konvertierte er zum Katholizismus. 1919 bis 1922 studierte er in Charlottesville/Virginia unter anderem Geschichte und Griechisch. Ab 1922 wieder in Paris. Bereits mit seinem dritten Roman, ›Leviathan‹ (1929) erlangte er Weltruhm. 1940-45 Emigrant in Amerika. Green starb am 13. August 1998 in Paris.

      Von fernen Ländern
      5,0
    • Jeder Mensch in seiner Nacht

      • 279 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Obwohl Wilfred am Morgen danach stets von einer tiefen Reue geschüttelt wird, zieht es den strenggläubigen Katholiken jede Nacht zu einer anderen Frau. Seine innere Zerrissenheit steigert sich noch, als er sich in Phoebe, die schöne Frau seines Verwandten, verliebt. Den unzweideutigen Brief, den er ihr schreibt, fängt der Ehemann ab und tut, als ob nichts sei. Unvergleichlich und mit höchster Spannung beschreibt Julien Green das Drama zwischen unstillbarer Leidenschaft und Moral.

      Jeder Mensch in seiner Nacht
      5,0
    • Die Sterne des Südens

      • 836 Seiten
      • 30 Lesestunden

      Julien Greens Alterswerk 'Sie hatte ihr violettes Taftkleid wieder angezogen und sah hinreißend aus, wie ihr der Spiegel bestätigte, in den sie einen letzten Blick warf. Selbstsicheren Schrittes ging die junge Witwe hinunter. Im Salon glaubte sie, sie müsse den Verstand verlieren. Vor ihr stand der schönste Mann, den sie je erblickt hatte - so schien es ihr wenigstens. Er war groß und breitschultrig und trug eine hellrote Uniformjacke mit eindrucksvollen Fangschnüren, an deren Ärmel sich geflochtene Tressen emporrankten.' - Die Figur der Elizabeth hat Julien Green seiner Mutter nachempfunden, und so wird dieser Süden zum Märchenland seiner eigenen Kindheit. 'Die knappen, skizzenhaften Bilder entsprechen der damaligen Wirklichkeit ebenso wie die großen Gemälde', schreibt Wolfgang Paul in der ›Berliner Morgenpost‹. 'Respekt vor diesem Alterswerk!' Julien Green wurde am 6. September 1900 als Sohn amerikanischer Eltern in Paris geboren, er wuchs zweisprachig auf und wurde protestantisch erzogen. 1916 konvertierte er zum Katholizismus. 1919 bis 1922 studierte er in Charlottesville/Virginia unter anderem Geschichte und Griechisch. Ab 1922 wieder in Paris. Bereits mit seinem dritten Roman, ›Leviathan‹ (1929) erlangte er Weltruhm. 1940-45 Emigrant in Amerika. Green starb am 13. August 1998 in Paris.

      Die Sterne des Südens
      5,0
    • Dixie

      Roman

      • 355 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Der dritte Band der großen Südstaaten-Trilogie: Elizabeth, eine schöne junge Engländerin, trotzt tapfer ihrem Schicksal. Zuerst verliert sie sowohl Mann als auch Geliebten bei einem Duell, später fällt ihr zweiter Mann den Wirrnissen des amerikanischen Sezessionskrieges zum Opfer. In suggestiven Bildern läßt Green die Welt seiner Kindheitsträume noch einmal auferstehen.

      Dixie
      4,0
    • Junge Jahre

      • 574 Seiten
      • 21 Lesestunden

      In Amerika, dem Land seiner Väter, erhält der junge Julien Green den Schlüssel zu seinen geheimen Wünschen und Sehnsüchten. Doch das Bewußtwerden seiner homoerotischen Neigungen stürzt ihn zugleich in eine tiefe persönliche Krise, die er erst in seiner Hinwendung zur Literatur überwinden kann.

      Junge Jahre
      4,4
    • Eine eiserne Halskette, die über Jahrhunderte hinweg von einer Hand in die andere gelangt, spielt eine eigentümliche Rolle im Leben der Männer und Frauen, deren Eigentum sie wird. Drei Liebesgeschichten aus drei Epochen sind schicksalhaft verknüpft: Während der Ritterzeit tötet der Fischerjunge Hoël seine Geliebte Morgane, als er sie nach Jahren endlich gefunden hat. Im 16. Jahrhundert verliebt sich Bernard Lombard in seine Tochter und stirbt, bevor er zum Ziel gelangt. Erst im dritten Teil, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, scheint sich die Liebe zu erfüllen ... Ein mystischer Roman des großen französischen Romanciers.

      Varuna
      4,4
    • Der verruchte Ort

      Roman

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ein Bestiarium sexueller Begehrlichkeiten Nach dem Tod der Eltern nimmt Tante Gertrude ihre hübsche, fünfzehnjährige Nichte Louise zu sich. Fortan konzentriert sich auf sie das Interesse der Umgebung. Vor allem ältere, mehr oder weniger bekannte Repräsentanten der Gesellschaft finden sich allwöchentlich zum Jour fixe bei Gertrude ein und offenbaren ihre wahren Absichten alsbald: die Fassade der Honnêteté bricht prompt in sich zusammen. Louise wird zum Objekt der Begierde, alle Männer und Frauen liegen ihr zu Füßen. »Daß die deutsche Erstausgabe jetzt, neu durchgesehen, wieder aufgelegt wurde, ist ein Glücksfall.« Heinz Neidel in den »Nürnberger Nachrichten«

      Der verruchte Ort
      4,0