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Gerrit Confurius

    12. Februar 1946
    Architekturen: Architektur und Geistesgeschichte
    Sabbioneta oder die schöne Kunst der Stadtgründung
    Ichzwang
    Die Krise als eine schöne Kunst betrachtet
    • Architekturen: Architektur und Geistesgeschichte

      Der intellektuelle Ort der europäischen Baukunst

      • 370 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Wie lässt sich Architektur in der intellektuellen Tradition Europas verorten? Gerrit Confurius geht den Elementen einer Geistesgeschichte der Architektur in ihren Varianten und Entwicklungen sowie bezüglich ihrer Verknüpfungen nach. Die Studie überschreitet die Grenzen der akademischen Disziplinen und widmet sich den Bausteinen zu einer philosophischen Grundlegung der Architektur, der Architekturtheorie, Ansätzen zur Architektursoziologie und der Semiotik-Geschichte ebenso wie raumbezogenen Kunst-Konzepten, politischen Utopien sowie literarischer Motivik. Der Stoff, mehr aus Ideen und Theorien bestehend als aus dem materiellen Substrat, mehr Gedachtes als Gebautes, kreist um einige zentrale Begriffspaare wie Orte und Grenzen, Leib und Blick, Technik und Bastelei, Funktion und Ornament, Mitte und Peripherie, Gedächtnis und Permanenz.

      Architekturen: Architektur und Geistesgeschichte2017
    • Ichzwang

      Für eine Psychologie des Individuums

      • 219 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Sobald der Mensch in Extremsituationen auf sich selbst zurückgeworfen wird, bleibt nur das Ich mit seiner unbedingten Selbstbehauptung als Konstante. Confurius legt diesen Ichzwang bloß und plädiert für eine Sozial- und Ideengeschichte, mit der eine Umwertung des hierarchischen Verhältnisses von Mythos und Aufklärung einhergeht: Mythologie macht Ohnmacht lebbar, Schwäche eingestehbar, das Peinliche hoffähig, die Niederlage sprach- und diskursfähig, Scham und Angst artikulierbar.

      Ichzwang2011