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Hans Georg Backhaus

    Gesellschaft
    Sans phrase. H.11/2017
    Dialektik der Wertform
    • Dialektik der Wertform

      Untersuchungen zur Marxschen Ökonomiekritik

      • 533 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Die Arbeiten von Hans-Georg Backhaus gehören zu den besten Interpretationen der frühen Schriften von Karl Marx, insbesondere der oft als schwierig geltenden Wertformanalyse in den ersten hundert Seiten des Kapital. Backhaus widerlegt die Auffassung, dass diese Passagen nur für Philosophen verständlich seien, und zeigt, dass sie vielmehr eine Anregung zur Gesellschaftskritik bieten. Er kritisiert eine weit verbreitete Marx-Interpretation, die von Friedrich Engels geprägt wurde und die ersten drei Kapitel des Kapital als einfache Wert- und Geldtheorie missverstand. Diese Fehlinterpretation hat das Verständnis der marxschen Werttheorie erheblich blockiert. Backhaus argumentiert, dass die marxistische Werttheorie dadurch in ihrer Erkenntnisintention und Methodik stark eingeschränkt wurde. Er hebt hervor, dass zentrale Begriffe wie Wert und Arbeit in ihrer spezifisch marxschen Bedeutung oft missverstanden wurden. Durch die richtige Fassung des Problems wird deutlich, dass die Philosophie in Marx nicht esoterisch ist, sondern eine fundamentale Grundlage für die Kritik des common sense und des kritischen Rationalismus darstellt. Backhaus’ Analyse bietet somit einen neuen Zugang zur marxistischen Theorie und regt zur kritischen Auseinandersetzung mit den gängigen Interpretationen an.

      Dialektik der Wertform
      4,5
    • Sans phrase. H.11/2017

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Markus Bitterolf: Vor ein paar Jahren wurden wir zum schönsten Dorf Deutschlands gewählt. Renate Göllner thematisiert den Mord an Marinus Schöberl vor 15 Jahren und fordert einen Bruch mit der Vergangenheit. Niklas Frank beleuchtet auf skandalöse und komische Weise, wie sich die Deutschen beim Entnazifizieren reinwaschen. David Hellbrück spricht über Staatsverweigerer und Reichsbürger als militante Querulanten. Karl Marx analysiert die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien, während J. E. Heufelder den Salonbolschewisten Felix Weil interviewt. Adrian Alban fragt, ob sich Schiller, Hegel und Adorno im Labor treffen würden. Gerhard Scheit betrachtet Mozarts "Clemenza di Tito" als Terror- und Flüchtlingsoper und reflektiert über den Welttheaterschwindel von 2017. Jonas Dörge thematisiert Auschwitz in einem unerwarteten Kontext. H. v. Z. bringt Weininger und Jazz zusammen. Ljiljana Radonic fragt, ob Queer noch zu retten ist, während Florian Markl den Ursprung der Israel-Boykottbewegung untersucht. Karl Pfeifer beleuchtet die Juden der arabischen Welt und Pavel Brunßen die Protokolle der Rabbis von der Westbank. Dominik Drexel diskutiert Herfried Münklers Sicht auf den Islamismus. In einer Presseschau wird populistische Außenpolitik thematisiert. Manfred Dahlmann und Christian Thalmaier reflektieren über die Logik des Kapitals. Ingo Elbe betrachtet Karl Jaspers' Konzept der nationalen Schuldgemeinschaft. Georges-Arthur Goldschmidt f

      Sans phrase. H.11/2017
    • Gesellschaft

      Beiträge zur Marxschen Theorie 11

      • 354 Seiten
      • 13 Lesestunden
      Gesellschaft