IPHIS - Beiträge zur altertumswissenschaftlichen Genderforschung - 6: Gender Studies in den Altertumswissenschaften
Schlaf und Traum
- 186 Seiten
- 7 Lesestunden





Schlaf und Traum
»In uns selbst liegt beides, Untergang und Rettung.« So lautet eine der lebensphilosophischen Erkenntnisse des berühmten Stoikers Epiktet, dessen Lehren uns wie bei Sokrates nur durch seinen Schüler Arrian überliefert wurden. Um 50 n. Chr. in Phrygien geboren, wuchs der Sohn einer Sklavin in Rom auf. Sein Herr, selber ein Freigelassener Neros, schickte in zur Ausbildung zu dem Stoiker Musonius Rufus und schenkte ihm die Freiheit. Epiktet gründete zunächst in Rom eine Schule, wurde im Jahr 94 vertrieben und ließ sich im westgriechischen Nikopolis nieder, wo er etwa 135 n. Chr. starb verehrt und bewundert von seinen Schülern. Seine Gespräche (Diatriben) und sein Handbüchlein der Moral (Encheiridion) zählen zu den Grundtexten philosophischen Bemühens um ein ethisch fundiertes und damit würdevolles Dasein. Dieser Band versucht, in diese bis heute wirkungsmächigen Weisheiten zur Lebenskunst einzuführen.
Die Geschichte der Mathematik und Naturwissenschaften in der Antike (GMN) hat zum Ziel, die Ergebnisse philologischer und wissenschaftshistorischer Forschung der letzten Jahrzehnte in verstandlicher Weise zusammenzufassen und nicht nur einem spezifischen Fachpublikum nahezubringen. Geplant sind insgesamt fuenf Bande (Biologie, Geographie, Astronomie, Physik/Mechanik, Mathematik), in denen ausgewiesene Fachleute jeweils einen systematisch-chronologischen Uberblick ueber die Entwicklung dieser Wissenschaften von ihren Anfangen bis in die Spatantike hinein vermitteln. Alle Quellentexte werden dabei in Ubersetzung geboten. Fuer Detailprobleme sowie eine weiterfuehrende Lektuere wird auf entsprechende Literatur verwiesen. Die Bande bieten somit eine umfassende, aktuelle und grundlegende Information. "a a successful collection which will be a good introduction to the subject." Journal of Hellenic Studies.